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Das Spiel des Jahres für den Effzeh-Nachwuchs

Showdown im Franz-Kremer-Stadion: Die U19 des 1. FC Köln empfängt am Samstag um 11 Uhr die A-Junioren von Eintracht Braunschweig zum Pokal-Knaller des Jahres. Der Sieger der Halbfinal-Partie um den DFB-Junioren-Vereinspokal reist zum Finale nach Berlin. Die Geissböcke wollen ihrem Trainer ein Abschiedsgeschenk bereiten.

Köln – Boris Schommers gilt seit fast elf Jahren als Institution im Nachwuchs des 1. FC Köln. Doch am Ende der Saison werden sich die Wege des 38-Jährigen und der Geissböcke trennen. Der Vertrag mit dem Trainer der U19 wird nicht verlängert. Bis es zum Abschied kommt, soll es noch einmal einen Grund zum Feiern geben.

Wollen die Chance ergreifen, um Berlin zu erleben

Der 1. FC Köln hat den Pokal-Sieg zum Ziel für die U19 ausgerufen. In der Liga rangieren die Kölner auf Rang sechs der Staffel West. Doch im DFB-Pokal wollen sie am Ende der Saison ganz oben stehen. „Das wird ein schönes, wichtiges Spiel. Wir wollen alle die Chance ergreifen, um dieses tolle Ereignis in Berlin erleben zu können“, sagte Schommers dem GEISSBLOG.KOELN. „Das wäre ein echtes Highlight zum Abschluss der Saison.“

Boris Schommers. (Foto: GBK)

Das „kleine“ Finale der A-Junioren findet am gleichen Tag wie das „große“ DFB-Pokal-Finale der Profis in Berlin statt. Zwar dürfen die beiden U19-Finalisten nicht im großen Olympiastadion antreten, sondern „nur“ nebenan vor kleinerer Kulisse von rund 2000 Zuschauern. Doch die Siegerehrung, die wird vor ausverkauftem Haus eine Stunde vor Anpfiff des Profi-Finales vor 75.000 Zuschauern stattfinden. Ein Ereignis, das wohl kein U19-Spieler je vergessen würde.

Bekommt Schommers die Top-Talente von den Profis?

Doch um in dieses Finale überhaupt einzuziehen, müssen die Geissböcke am Samstag erst einmal Eintracht Braunschweig besiegen. Die U19 der Löwen steht in der Bundesliga-Staffel Nord/Nordost auf Rang acht. Für dieses Duell steht Schommers nahezu seine beste Mannschaft zur Verfügung. Einzig Marc Kleefisch und Adrian Szöke werden verletzt fehlen. Und dann wäre da noch die Frage nach den größten Talenten, die aktuell bei den Profis mittrainieren.

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