Fussball-Bundesliga 1.FC Köln – FC Bayern München

Fordert das ständige Kommen und Gehen seinen Tribut?

Der 1. FC Köln steht noch immer auf dem siebten Tabellenplatz. Seit dem 13. Spieltag, also nun schon elf Runden lang, behauptet sich der Effzeh in Schlagdistanz zu den europäischen Rängen. Wie lange kann Köln das noch durchhalten?

Köln – Frederik Sörensen ist der Nächste. Wieder einer weniger. Das Kommen und Gehen geht weiter, der Däne fällt mit einer Muskelverletzung vorerst aus und wird wohl die Spiele gegen Ingolstadt und Hertha BSC verpassen. Beim 1. FC Köln will es in dieser Saison gesundheitlich einfach nicht wieder bergauf gehen.

Gegen Bayern fehlten erneut sieben Spieler

Gegen den FC Bayern München waren es sieben Spieler, die fehlten: Timo Horn, Marcel Risse, Leonardo Bittencourt, Sehrou Guirassy, Matthias Lehmann, Salih Özcan und der gesperrte Jonas Hector. So durfte Hikmet Ciftci erstmals in seiner Karriere auf der FC-Bank Bundesliga-Luft schnuppern, weil aus dem Profi-Kader niemand mehr übrig war. Nun kehrt Hector zurück, dafür fällt Sörensen aus. Mit Glück werden Horn und Lehmann gegen Ingolstadt spielfit. Sicher ist dies aber noch nicht.

Die Personalsituation bleibt also weiter angespannt. Peter Stöger muss mit einem Minimum an Profis arbeiten, im Training wie im Spiel. Die Qualität nimmt ab, unter der Woche in den Einheiten ebenso wie im Stadion am Wochenende. Die taktische Flexibilität hält sich längst in Grenzen, selbst formschwache Spieler wie Christian Clemens stehen in einer Partie wie gegen den Rekordmeister aus Mangel an Alternativen in der Startformation. Und mit Dominique Heintz droht dem nächsten Spieler eine Gelb-Sperre.

Leichtigkeit ist etwas abhanden gekommen

In den vergangenen Wochen forderte der personellen Aderlass der letzten Monate sichtbar seinen Tribut. Zwar spielte Köln zuletzt gegen Leipzig und Bayern und damit gegen die beiden besten Mannschaften der aktuellen Saison. Doch schon in den Spielen in Hamburg und Freiburg sowie in der Partie gegen Schalke spürte man, dass dem Effzeh die Leichtigkeit der Hinrunde etwas abhanden gekommen ist. Diese zurückzugewinnen, ist nun die wichtigste Aufgabe im März, ehe es nach der Länderspiel-Pause mit neuer Kraft – und etwas mehr Personal – in die heiße Phase der Saison geht.


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