24.06.2017,  Fussball U21-EM 2017, Italien – Deutschland

Muss Klünter beim Klassiker zuschauen? Özcan nominiert

Die U21 des Deutschen Fußball-Bundes hat bei der EM 2017 in Polen das Halbfinale erreicht. Am Dienstag steht der Klassiker gegen England an. Lukas Klünter wird in dieser Partie wohl einmal mehr nur die Zuschauerrolle bleiben. Anders dürfte es Salih Özcan bei der U19 ergehen.

Tychy – Wenn das Team von Bundestrainer Stefan Kuntz am Dienstag gegen England um den Einzug ins Finale kämpft, wird Lukas Klünter wohl nur die Zuschauerrolle bleiben. Bislang durfte der Rechtsverteidiger des 1. FC Köln noch keine Minute beim U21-Turnier ran.

Toljan vor Klünters Nase – Özcan ein Fixpunkt

Dabei hatte der 21-Jährige in der Schlussphase der abgelaufenen Bundesliga-Saison in überragender Form zum großen Erfolg der Geissböcke beigetragen und unter anderem gegen Bayer Leverkusen sein erstes Profi-Tor erzielt. Kuntz setzt hinten rechts allerdings auf den Hoffenheimer Jeremy Toljan, der in Hoffenheim auf diversen Positionen zum Einsatz gekommen war und in 14 Liga-Spielen der Saison von Beginn an aufgelaufen war.

Lukas Klünter bei der U21-Nationalmannschaft des DFB. (Foto: GBK)

Während Klünter hofft, dass sein Team auch ohne ihn den Einzug ins Finale perfekt macht, in dem es zum Duell mit dem Sieger aus der Partie Spanien gegen Italien kommen würde, kann Salih Özcan sicher sein, eine andere Rolle in der U19 zu spielen. Das Kölner Nachwuchstalent wurde von Nationaltrainer Frank Kramer wie erwartet für die EM in Georgien (2. bis 15. Juli) nominiert.

Özcan, Klünter und Hector verpassen Trainingsauftakt

Özcan spielt in Kramers Planungen eine zentrale Rolle, war das Effzeh-Talent in der Qualifikation doch entscheidend am Erfolg der Mannschaft beteiligt. Er gehört zu den wenigen Talenten der DFB-Auswahl, die bereits über Bundesliga-Erfahrung verfügen. Entsprechend gilt Özcan als Fixpunkt in der Elf des Deutschen Fußball-Bundes.

Özcan wird damit ebenso wie Klünter und Jonas Hector (steht mit der DFB-Auswahl im Halbfinale des Confed-Cup in Russland) den Trainingsauftakt der Geissböcke am 3. Juli verpassen. Alle drei Nationalspieler werden im Anschluss an ihre Turniere Sonderurlaub erhalten und erst im Laufe der Vorbereitung, spätestens wohl zum zweiten Trainingslager in Kitzbühel, wieder einsteigen.


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