Hector Strobl BMG

Schweres Auftaktprogramm als große Hürde für den Effzeh

Der Bundesliga-Spielplan 2017/18 hält für den 1. FC Köln einen schweren Auftakt bereit. Nach dem Aufgalopp im DFB-Pokal in Bremerhaven starten die Geissböcke mit drei Auswärtsspielen in den ersten vier Partien. Hinzu kommt die Rückkehr auf die europäische Bühne.

Köln – Was für ein Los! Borussia Mönchengladbach, das Rheinische Derby gegen den Erzrivalen am ersten Spieltag – attraktiv, emotional, hitzig. Es wird gleich hoch hergehen für die Geissböcke, allerdings auswärts. So, wie an drei der ersten vier Spieltage.

Fünf Mal auswärts in den ersten sechs Pflichtspielen?

Im Borussia-Park der Auftakt, dann der Hamburger SV im ersten Heimspiel in Müngersdorf. So weit, so schwer. Denn Gladbach hat zwar mit Mahmoud Dahoud und Andreas Christensen zwei Leistungsträger verloren, dafür aber mit Denis Zakaria, Vincenzo Grifo und Reese Oxford drei interessante Spieler verpflichtet, mit denen die Fohlen die schwache Saison 16/17 vergessen machen wollen.

>>> Hier geht es zum Effzeh-Spielplan der Saison 2017/18 <<<

Der HSV will dank der Kühne-Millionen ebenfalls aufrüsten und es endlich einmal wieder schaffen, nicht vom ersten Spieltag im Abstiegskampf festzuhängen. Nach diesen beiden Partien muss der Effzeh dann zweimal auswärts ran. Das stets unangenehme und in den letzten Jahren nie erfreuliche Spiel beim FC Augsburg steht am dritten Spieltag an, anschließend geht es zu Borussia Dortmund.

Ansetzung in Frankfurt sorgt für Kopfschütteln

Dazwischen debütieren die Geissböcke in der Europa League. Der Gegner steht noch nicht fest, doch sollte auch dieses Spiel ein Auswärtsspiel werden, hätte der Effzeh inklusive DFB-Pokal in den ersten sechs Pflichtspielen der Saison nur ein Mal Heimrecht.

Stimmen vom Geißbockheim gab es zum Spielplan keine. Nur dem Vernehmen nach ein ungläubiges Staunen, dass die Deutsche Fußball-Liga das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt auf das Karnevals-Wochenende im Februar 2018 gelegt hat. Die Fans beider Mannschaften sind sich seit Jahren nicht grün, eine mindestens unglückliche Ansetzung also, über die sich die DFL ganz offensichtlich keine großen Gedanken gemacht hat.


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