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Wehrle erklärt: Das fehlt zum perfekten Modeste-Transfer

Ist der Transfer von Anthony Modeste nach China schon perfekt? Nein, sagen des 1. FC Köln und Tianjin Quanjian unisono. Die Chinesen ließen über die Deutsche Presse-Agentur bereits wissen: „Wir haben noch keine Informationen erhalten, die wir veröffentlichen können.“ Gleiches verkündet der Effzeh.

Köln – Der GEISSBLOG.KOELN erreichte Geschäftsführer Alexander Wehrle. Den Transfer als perfekt bestätigen wollte er nicht. „Nein, das kann ich nicht. Ich weiß nicht, warum der Eindruck entstanden ist. Seit dem Wochenende hat sich nichts mehr getan. Es ist noch nichts unterschrieben und es werden erst noch weitere Gespräche in dieser Woche folgen.“

Die Details werden wir erst im Laufe der Woche besprechen

Fakt ist allerdings auch, dass es am Montag ein weiteres Treffen am Geißbockheim gegeben hat. Wehrle bestätigte, dass er sich ohne den noch im Urlaub weilenden Jörg Schmadtke mit Vertretern des chinesischen Klubs getroffen habe. Allerdings ging es dabei laut Wehrle nicht um konkrete Verhandlungen, sondern um „formaljuristische Dinge“. Im Klartext also um die Modalitäten wie den Transfervertrag, um Bürgschaften, Zahlungsabfolgen und weitere rechtliche Details.

Die konkreten Inhalte sollen dann gemeinsam mit Schmadtke und Anthony Modeste besprochen werden. Denn auch der Auflösungsvertrag mit dem Franzosen muss erst noch ausgehandelt und unterschrieben werden. Das bestätigte Wehrle. „Die Details werden wir erst im Laufe der Woche besprechen und uns dann gegebenenfalls dazu äußern. Und wenn noch nichts unterschrieben ist, können Sie sich denken, dass es nicht nur um ein finales Gespräch mit Anthony Modeste geht.“ Eine letzte Verhandlungsrunde mit den Chinesen steht also ebenfalls noch aus, danach sollen alle Gesprächspartner ihre Unterschriften unter die Verträge setzen und den Transfer perfekt machen.

Uth deutet sich als erster Modeste-Nachfolger an

Ob dann auch direkt Mark Uth als Neuzugang im Sturm der Geissböcke vorgestellt werden wird, ist weiter offen. Die Anzeichen verdichten sich zwar, dass das einstige Kölner Eigengewächs ans Geißbockheim zurückkehren könnte. Noch blocken die Kölner Verantwortlichen aber jedwede Kommentare zu Namen oder einem Verhandlungsstand ab.


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