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Emotionale Worte von Meré – Stöger bremst Erwartungen

Der 1. FC Köln hat mit dem Transfer von Jorge Meré für einen Paukenschlag gesorgt. Für den Neuzugang der Geissböcke war die Entscheidung, Sporting Gijón zu verlassen, jedoch nicht einfach. Wohl auch deshalb bremst FC-Coach Peter Stöger die Erwartungen.

Köln – Bei Sporting hatte sich Meré in den letzten zwei Jahren als Stammspieler im Abwehrzentrum etabliert, doch durch den Abstieg des Klubs in die Zweite Liga sehnte sich das Defensiv-Talent nach einer neuen Herausforderung. Via Instragram verabschiedete sich der Spanier nun von seinen Fans und äußerte sich zu seiner Entscheidung.

Köln hat sich am meisten um mich bemüht

„Ich habe meinen neuen Vertrag beim 1. FC Köln unterschrieben, bei dem Team, das sich am meisten um mich bemüht hat“, schrieb Meré. Manager Jörg Schmadtke wollte den Spanier unbedingt und konnte den 20-Jährigen so von einem Wechsel nach Köln überzeugen. Der Innenverteidiger ist davon überzeugt, dass er sich bei den Geissböcken bestmöglich entwickeln kann: „Wer mich kennt, weiß, dass ich immer versuche mich zu verbessern, und dieser Wechsel ist das beste Beispiel dafür“, schrieb er. Doch auch, wenn er gespannt ist auf die neue Herausforderung in einem neuen Land, in einer neuen Liga und bei einem neuen Klub, ging der Wechsel nicht ohne Nebengeräusche über die Bühne.

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„Die letzten Tage waren schwer für mich, es wurden viele Dinge geschrieben. Aber alles, was meine Berater und ich getan haben, war, die beste Lösung für alle Beteiligten zu suchen“, so Meré. Dass er sich bei Sporting sehr wohl gefühlt habe, unterstrich der Spanier: „Ich gehe guten Gewissens, weil ich immer alles in diesem Trikot gegeben habe. Vom ersten Tag bis zum heutigen habe ich immer mein Bestes für Sporting gegeben.“

Stöger: „Lasst ihn erst mal ankommen!“

Bei den FC-Anhängern ist die Vorfreude auf Meré riesig. Trainer Peter Stöger drückt dagegen noch bewusst auf die Bremse: „Lasst ihn erst mal ankommen, dann schauen wir weiter“, sagte der Trainer am Freitag und fügte an: „Ich bin kein Freund davon, irgendetwas zu erklären oder zu versprechen, wenn der Junge noch gar nicht hier ist.“ Am Montag wird Meré in Köln erwartet. Dann können sich nicht nur die Verantwortlichen ein Bild vom Neuzugang machen.


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