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Pokert Modeste um einen Wechsel innerhalb Europas?

Das Trainingslager des 1. FC Köln in Bad Radkersburg wird ohne Anthony Modeste ablaufen. Und das ist gut so. Der Franzose hat sich verpokert. Bis Freitag muss alles geklärt sein – nicht in Österreich, sondern zwischen Köln und China. Es sei denn, der 29-Jährige will ohnehin etwas ganz anderes.

Köln – Als der Effzeh am Sonntag vermeldete, Anthony Modeste werde nicht nach Österreich ins Trainingslager reisen, war dies eine gute Nachricht für den Klub und die Mannschaft von Trainer Peter Stöger. Der Coach machte am Sonntag nach dem 10:1-Testspiel-Sieg gegen den Grazer AK keinen Hehl daraus, dass es in Bad Radkersburg nur um die Vorbereitung auf die neue Saison gehe. Um nichts anderes.

Eine schallende Ohrfeige für Modeste

„Es ist unfassbar viel diskutiert worden – intern und rundherum. Jetzt muss man schauen, dass man zur Ruhe kommt“, sagte Stöger und meinte damit vor allem die eigene Mannschaft, die Spieler, die nun fünf harte Tage vor sich haben, um topfit in die Saison 2017/18 zu gehen.

Peter Stöger fokussiert sich ganz auf das Trainingslager in Bad Radkersburg. (Foto: GBK)

Modeste gehört aktuell nicht zu dieser Mannschaft. Er ist freigestellt. „Tony muss sich klar werden, wie seine Zukunft aussehen soll“, stellte Stöger klar. Deutlicher hatte es sein Klub noch am Morgen kommuniziert: Der Stürmer bekäme die Zeit, um „über seine Karriere nachzudenken“. Eine schallende Ohrfeige für den eigenwilligen Stürmer, der scheinbar nicht weiß, was er will.

Köln und Tianjin sind sich weitgehend einig

Der China-Deal mit Tianjin Quanjian schien in dieser Woche in greifbare Nähe gerückt. Nach GBK-Informationen waren sich inzwischen auch die Klubs weitgehend einig, es fehlte nur noch an letzten Details. Doch Modeste selbst war es, der am Wochenende einen Rückzieher machte. Warum? Offenbar, weil er um ein besseres Angebot pokert – aus Europa.

Weiterlesen: Warum sich am Freitag alles ändern könnte



    • Dennis

      Ich glaube nicht mal dass er dumm im eigentlichen Sinne ist. Ich habe eher den Eindruck, er wird katastrophal schlecht beraten von falschen Freunden und Beratern, die am Ende nur ihr eigenes Geld im Fokus haben.
      Tatsächlich tut es mir leid das mit anzusehen, denn sowohl beim Effzeh als auch in China wünsche ich ihm eigentlich nur das beste.

  1. Oli

    Wow, ich hätte nicht gedacht das mich das Thema so lange beschäftigen würde. Es sieht leider so aus als würde sich AM auch die treuesten Fans noch vergraulen. Der Supergau wäre freilich wenn bis Fr der Wechsel platzt, dann liegen viele weitere Wochen der Planungunsicherheit vor dem FC.
    Ich glaube dann wird er ein ganz schweres Standing im Verein und den Fans haben – 25Tore hin oder her.

  2. Michael

    Das Problem ist, dass es ohne einen Wechsel nur Verlierer geben wird. Mit einem späteren Wechsel innerhalb Europas müsste der FC auf eine Menge Geld verzichten. Bei diesem Kasperletheater kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Clubs, denen ein guter Teamspirit oder positive Charaktereigenschaften wichtig sind, Modeste noch verpflichten wollen. Und für die Clubs, bei denen es einzig um Talent und „auf dem Platz“ geht, nun, für diese Vereine ist er schlicht nicht gut genug.

    Lange Rede, kurzer Sinn: auf’s beste hoffen bis zum 14. Juli. Ansonsten freistellen und hoffen, dass da noch ein Angebot jenseits der 10 Millionen kommt.

    • Dennis

      Und totaler Blödsinn.
      Für das was er verdient im Jahr hat er auf der Tribüne nix zu suchen. Entweder man verkauft ihn oder man setzt ihn ein. Auf der Tribüne nützt er niemanden, und ihn zu bestrafen weil er sich (wieso auch immer) blöd verhalten hat, ist genau das Kindergarten-Niveau, auf dem die Medien die ganze Sache schon seit Wochen zu veranstalten versuchen.
      Gottseidank hat Schmaddi da ein bisschen mehr in der Birne.

      • Matze

        A. Streit hat auch seinen Vertrag ausgesessen bei Schlacke 04, war halt andersherum, egal.
        Das Kindergartenniveau veranstalten die Fans, die ihm immer noch den Arsch pudern, nur weil er 25 Buden gemacht hat.
        Und warum hat er die gemacht??? Stand er alleine auf dem Platz??
        Vorlage Modeste…Tor Modeste?? Der ganze Rest muss sich von diesem Vogel doch auch verarscht vor kommen.
        Konsequent ist, das er nicht mit ins Trainingslager durfte und da gebe ich Dir recht hat Schmaddi was in der Birne, obwohl ich glaube das Stöger bei dieser Entscheidung der Treiber war. Der braucht so einen Scheiß in der Vorbereitung nämlich nicht.

      • Michael

        Das ist doch Unsinn. Er würde vielzuviel Unruhe ins Team bringen – die intelligenteren Mitspieler können ihn doch beim besten Willen nicht mehr Ernst nehmen.

        Hier liegt die eigentliche Gefahr für den Club: wenn man Modeste nicht los wird, wird viel Geld verbrannt werden. Selbst wenn Stöger, Lehmann und co sich überwinden, Modeste mitspielen zu lassen – die organisierten Fans werden ihm sicherlich nicht den roten Teppich ausrollen und es ist mehr als fraglich, ob er Tore machen wird.

        Und wie Matze schon geschrieben hat: Modeste hat sicher seine Qualitäten, aber die 25 Tore letzte Saison geben einen ziemlich verzerrten Eindruck seiner Fähigkeiten. Wenn Osako und Cordoba gut eingespielt sind und von Jojic, Bittencourt und/oder Risse sinnvoll unterstützt werden, sollten auch ohne Modeste einige Tore in der kommenden Saison zustande kommen.

        • Dennis

          Ihr redet immer von 25 Buden, als wäre das ein großes Versehen gewesen. Lasst uns bei den Fakten bleiben und von 40 in 2 Jahren reden. Bzw. 45, wenn man den Pokal dazuzählt.
          Das ist schon eine Bank und das wird nicht weniger und schlechter, weil er nicht alleine dastand. Im Gegenteil, z.T. lief das Spiel recht Ideenlos viel zu viel über ihn, deshalb denke ich auch nicht, man muss ihn verzweifelt festhalten, sondern ziehen lassen und dafür gutes Geld einstreichen solange es noch geht.
          Ich sag nur, die „setzt ihn doch auf die Tribüne“-Rufe sind unsinn, denn dort nutzt er gar nichts und kostet trotzdem ein Heidengeld. Und nur weil es dem FC gerade finanziell mal nicht so schlecht geht, muss man noch lange keine 3 Mio im Jahr dafür rauswerfen, Modeste zu bestrafen und ihn versauern zu lassen.
          Und ich traue es Stöger durchaus zu, Tony auch wieder ins Team zu integrieren, sollte der gewünschte Abgang doch nicht zustande kommen. Das wird schon werden!

  3. ulli

    Das ist neuer Rekord, Tony hat es in sechs Wochen geschafft, vom Helden zum Hässlichen zu mutieren. Das Verhältnis zum FC ist zerrüttet, das zu den Fans schwer angeschlagen und in der Mannschaft sorgt er für große Unruhe. Gut, dass er hierbleiben musste. Wenn der Wechsel am 14. Juli platzt, haben wir ein Stürmerproblem. Ich bin sicher dass der Transfer Cordoba in der Erwartung eines Abgangs von Tony nach China getätigt wurde. Wenn Modeste bleiben muss, sollte er sich auf viele Tribünenplätze in der kommenden Saison vorbereiten. dann wird sein Marktwert auch im Rekordtempo runtergehen. Ich werde ihn jedenfalls im Stadion nicht herzlich willkommen heißen.

  4. Ferdinand

    Habt ihr schon mal davon gehört das er in China einen Vertrag unterschrieben hat? Also ich gehe davon aus. Wie Stöger schon gesagt hat, der ist nicht zum Essen dahin geflogen.
    Also, er hat dann 2 Vertäge am Laufen was nicht rechtens ist. Hier geht es nicht ob er beim FC auf die Tribüne soll ,sondern darum wie dann die FIFA entscheidet. Der Fehler war sich im Winter von ihm schon vorführen zu lassen. Jetzt meint er, er kann es noch einmal abziehen. Ein gnadenloser Söldner und guter Schauspieler. Damit hat er die FC – Fans verarscht.

  5. Amin Negm-Awad

    Wieso wissen eigentlich alle so genau, dass AM mal wechseln will, mal nicht? Vielleicht wollte er von Anfang an hierbleiben. „Das kann so nicht stimmen“, ist vom Schmadtke als einzige Aussage dazu ja noch dünner als alles was AM von sich gibt. Wieso genau kann das nicht stimmen?

    Übersehe ich da irgendeine Äußerung oder einen Umstand?

    • Pitter

      Wenn man nicht wechseln will, gibt es keinen Grund, einen Medizincheck beim anderen Verein zu machen, geschweige denn einen Vertrag beim anderen Verein zu unterschreiben.
      Man bräuchte einfach nur den Verantwortlichen sagen, dass man nicht wechseln will und schon wäre ein Transfer ausgeschlossen.
      Abgesehen von Schmadtkes Aussagen, sagt auch der gesunde Menschenverstand, dass Modestes Version so nicht stimmen kann. Weiterhin sagt auch Stöger, dass Modeste den Wunsch hatte, zu wechseln.

      Wobei Modeste wahrscheinlich aber selbst nicht klar ist, was er überhaupt will: Erst macht er den Medizincheck, dann behauptet er, dass er nie wechseln wollte, dann unterschreibt er einen Vertrag in China, will aber keinen Auflösungsvertrag in Köln unterschreiben…
      Er sollte sich jetzt erst mal klar darüber werden, was er eigentlich selbst will.

      • Amin Negm-Awad

        Es gibt den Grund sich das dort anzuschauen, um seine Entscheidung überhaupt erst zu treffen. AM hat nie von einem Medizincheck gesprochen oder gesagt, dass er dort gerne hinwill. Ich kann mich jedenfalls an nichts dergleichen erinnern.

        • Pitter

          Stöger hat gesagt, dass Modeste beim Medizincheck war, es steht aber wohl auch auf der Homepage des chinesischen Vereins.
          Modeste hat bislang nicht öffentlich gesagt, dass er nach China will. Aber wenn es nicht so wäre, warum macht er denn dann dort den Medizincheck und warum unterschreibt er dort einen Vertrag?

          • Amin Negm-Awad

            Hat er einen Spielervertrag unterschrieben? Unbedingt? Oder dann doch eine Absichtserklärung? Die Berichterstattung ist doch – äh – schillernd. Und auch ein MD kann eine Vorbereitung gewesen sein, die dann ja durchaus im Interesse aller war.

            Verstehe mich nicht falsch, ich will mich nicht auf die Seite von AM schlagen. Mir ist das vielmehr alles und von allen Seiten viel zu undurchsichtig, um da eine Stellung beziehen zu wollen.

          • Pitter

            Laut diverser Medien soll er bereits einen Spielervertrag unterschrieben habe.

            Dazu ob Modeste jetzt wechseln will oder nicht, gibt es genau 2 Varianten: Modeste sagt, dass er es nie wollte.
            Stöger, Schmadtke und Wehrle sagen, dass er den Wunsch geäussert hätte.
            Um Modeste gab es schon zu Hoffenheim-Zeiten jährliche(?) Wechseltheater, diese haben sich in Köln fortgesetzt.
            Stöger, Schmadtke und Wehrle haben bisher noch nie irgendwelche Aktionen gebracht, die ihre Glaubwürdigkeit untergraben würden.

            Insgesamt steht also die Aussage einer Einzelperson, die – laut eigener Aussage – in der Transferzeit gerne „Politik“ betreibt gegen die Aussage von 3 bisher extrem zuverlässigen Personen.
            Ich jedenfalls glaube da eher den Verantwortlichen vom FC.

            Wahrscheinlich ist Modeste selbst nicht ganz klar, was er eigentlich selbst will. Das scheint mir persönlich jedenfalls die einzige Begründung für das Theater, die im Einklang mit dem bisherigen Geschehen steht.

  6. Matze

    Der Wechsel von Anthony Modeste (29) zum chinesischen Klub Tianjin Quanjian steht vor dem Aus. Nach SPORT BILD-Informationen hatte der China-Klub ein Ultimatum gestellt: Der Stürmer vom 1. FC Köln sollte am Sonntag die 17.10-Uhr-Maschine LH 720 von Frankfurt nach Peking nehmen. Doch auch den Flug ließ Modeste verstreichen.
    Das will sich Tianjin Quanjian nun nicht mehr bieten lassen und sucht bereits nach Ersatz!
    Ganz oben auf der Liste steht neben Kandidaten aus der Premier League mit Pierre-Emerick Aubameyang (28). Mit dem BVB-Stürmer sind die Chinesen schon weit, nun soll die Ablöse von Modeste in das Paket für das Angebot an Dortmund gesteckt werden. Bitter für Köln: Der FC müsste für diesen Fall die bereits am Wochenende überwiesenen 35,7 Millionen Euro zurücktransferieren. Doch die Kölner sind selbst nicht ganz unschuldig am Transfer-Irrsinn…

    Das steckt hinter dem Zögern von Modeste: Tianjin Quanjian und der FC wollten offenbar die neue China-Steuer umgehen, wonach in der Höhe der Ablöse eines Transfers noch mal der gleiche Betrag in die chinesische Jugendförderung gesteckt werden müsse. Das hieße im Fall Modeste: Neben den 35,7 Millionen Euro für den FC noch mal 35,7 Millionen Euro als hundertprozentige „Steuer“ an den chinesischen Fußballverband.

    Der Trick: Modeste und Tianjin Quanjian hätten nach diesem Modell die 35,7 Millionen Euro an den 1. FC Köln überweisen sollen, praktisch als Transfer-Strafe, da er vorzeitig aus seinem Vertrag (bis 2021) aussteigt. Das hätte Modeste schriftlich zusichern müssen. Doch die Nummer ist Modeste zu heiß. Der Stürmer hat Angst, dass er diesen Millionen-Betrag zuvor in Deutschland versteuern müsse. Nun scheint der Deal geplatzt zu sein.

  7. lalala

    So und jetzt alle mal wieder entspannen unter runter kommen von den Boulevard Berichten… Spekulatius ist manchmal lecker aber die Kommentare hier drehen mir eher den Magen um…

    Wenn Tony bleibt wird er auch weiter Einsätze bekommen und weiter Tore schiessen und auch weiter unterstützt werden… Wenn er wechselt dann wechselt er… Ich verstehe dieses Bashing gegen einen Menschen nicht, zumal keine konkreten Fakten bekannt sind. Noch ist Mo ein Spieler des 1.FC Köln und wir spielen wieder in Europa… Freut Euch!

    Es geht hier um Emotionen, Mannschaftsgeist und Zusammenhalt, klar Tony macht da nicht so eine gute Figur, aber das meiste davon ist Spekulation denke ich mal und was ist eine Manschaft, was sind Fans Wert die so schnell nach dem Wind wehen anstatt zusammen zu stehen. Ich will nicht in einer Mannschaft sein die mich verteufelt wenn ich einen Fehler mache …. Also wie war das mit dem „ruhig bleiben“ ?

    • Patschl

      Richtig. Ich bin schockiert, wie viel Glauben man der hiesigen Klatschpresse schenkt. Jeder kann diese Zeitungen gerne lesen, das dient wunderbar der Unterhaltung. Aber man muss das einordnen können und als erwachsener Mensch kann och nicht alles einfach glauben, was in der Bild steht.

  8. OlliW

    Ja richtig. Strich drunter. Der will nicht wirklich nach China. Und seine Familie schon drei Mal nicht.
    Also: Aufhören zu jammern und zu schimpfen. Mir gefällt der Pragmatismus, den Stöger und Schmadtke an den Tag legen. Das sollten wir auch so handhaben.
    Wenn Mo also kneift, bleibt er eben. Dumm gelaufen, vor allem für ihn. Und das schöne Geld ist für die weitere Handlungsfähigkeit des FC nicht notwendig. Das betonen die Geschäftsführer beide in jedem Kommentar und ich vertrauen denen inzwischen sehr. Der Wehrle plant jede Saison OHNE Transfereinnahmen. Nüchtern und konservativ.

    Wenn Mo also bleibt, soll er Tore machen, sich präsentieren, auch gerade international, den Konkurrenzkampf im Sturm annehmen, gut spielen und so nicht zuletzt seinen Marktwert erhalten. Dann kann er darauf hoffen, im Winter oder nächsten Sommer von europäischen Clubs umworben zu werden.

  9. Nick

    Ich finde auch das Anthony Modeste zu schade für die Tribüne ist. Nur das entscheiden Schmadtke und Stöger und da könnte ich mir vorstellen, dass die sich nicht so auf der Nase rumtanzen lassen. Auch wird Stöger Modeste nicht bringen, wenn dieser im eigenen Stadion gnadenlos ausgepfiffen werden sollte – ähnliches hat er ja bei Osako schon gemacht…Sollte Modeste tatsächlich bleiben, könnte ich mir vorstellen, dass er zu Saisonbeginn maximal auf der Bank sitzt, bis etwas Gras über die Sache gewachsen ist. Das Problem wird nur sein – im Winter wird wieder dieses Transferchaos um ihn herrschen, nächsten Sommer dann auch…ein Transfer für > 30 Millionen , wohin auch immer, wäre mittlerweile wohl die beste Lösung für alle.

    Was alles genau passiert ist, wissen wir Fans nicht. Es versucht sich aber jede Partei so gut wie möglich darzustellen und die Schuld jemanden anderem zu zu schieben. Das Schmadtke und Stöger Modeste mittlerweile aber lieber verkaufen als behalten wollen, kann man Ihnen aber eigentlich nicht vorwerfen…Fakt scheint momentan zu sein, die bisher beteiligten Vereine haben sich geeinigt, es liegt wohl nur noch an der Entscheidung von Modeste und die sollte bald kommen, denn wenn das alles so stimmt, was man liest, dann will ihn bald auch keiner mehr haben…

    • Patschl

      Naja, das kam leider ein paar Tage zu spät. Nach dem ersten Akt dieses Theaters und nachdem man sich endlich zusammengesetzt hat, hätte man gleich vereinbaren können, dass man keine Kommentare mehr abgibt, bis alle Unterschriften da sind. Das Statement von JS an die Presse: „Es könnte in die Richtung gehen“ wäre nicht zwingend notwendig gewesen. Immerhin, hat man das wohl mittlerweile eingesehen.

  10. Amin Negm-Awad

    @Pitter Dass er sich selbst nicht im Klaren ist, das /glaube/ ich auch. Vielleicht auch, dass die Umgebung von beiden Seiten in ihm „zerrt“. Nichtsdestotrotz habe ich ein Problem damit, dass AM von den Kölner Medien (und auch zahlreichen Fans) so hingestellt wird, als sei er „geldgeil“.

    Davon unabhängig wäre es sehr verständlich, dass er sich weigert, an irgendwelchen Umgehungsmodellen potentiell auf seine Kosten mitzuwirken. Nur für den Fall, dass der Bild-Artikel stimmt.

    • Pitter

      Als geldgeil würde ich ihn nicht hinstellen. Wenn er wechseln will, weil er woanders ein vielfaches seines jetzigen Gehaltes bekommt, hätte ich da Verständnis für.
      Was mich jedoch extrem stört, ist dass er versucht, die Fans gegen die Vereinsführung auszuspielen. Er könnte ja einfach sagen, wie es wirklich ist – aber stattdessen stellt er sich lieber als Opfer dar.

      Bzgl. Bild-Artikel kann ich ebenfalls verstehen, wenn er das nicht will. Dann wäre es seine Aufgabe, das mit dem Chinesischen Klub zu klären. Ich fürchte nur, dass er auch hier dem FC die Schuld geben will – aber das bleibt abzuwarten. Auch kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass er den Vertrag unterschrieben hat, ohne zu wissen, wie der Ablauf des Transfers geplant war. Auch dies weckt bei mir eher den Eindruck, dass er es sich erst nachträglich anders überlegt hat.

      Ich hoffe nur, dass das ganze Theater schnellstmöglich vorbei ist und dass der FC hierdurch keinen Image-Schaden davon trägt, den er nicht zu verantworten hat.

  11. Pit

    Genial was hier abgeht ;-)
    Wird Zeit, dass Freitag in China Ende ist. Bin mal gespannt, wie oft die hier teilweise zitierten Portale, bis dahin noch Vollzug für den Wechsel melden und es dann doch wieder nicht stimmt.
    Bis der effzeh nichts wasserdichtes vermeldet, glaube ich erstmal gar nix mehr.
    AM macht sicherlich einiges falsch in diesem Sommer, aber wenn er doch noch bleiben sollte, ziehe ich auch weiter mein Modeste-Trikot im Stadion an und freue mich über seine Tore und seinen Einsatz.
    Denn: Seine Präsenz und Abschluss-Stärke finde ich einmalig, egal ob mit links, rechts oder mit dem Kopf…so eine Rakete bekommen wir auch mit den Millionen nicht so schnell nochmal!
    Ich mag den Cordoba, aber AM ist ne andere Kragenweite vor der Bude.
    Abwarten und Kölsch trinken!

  12. Pit

    Wird Zeit, dass Freitag in China Ende ist. Bin mal gespannt, wie oft die hier teilweise zitierten Portale, bis dahin noch Vollzug für den Wechsel melden und es dann doch wieder nicht stimmt.
    Bis der effzeh nichts wasserdichtes vermeldet, glaube ich erstmal gar nix mehr.
    AM macht sicherlich einiges falsch in diesem Sommer, aber wenn er doch noch bleiben sollte, ziehe ich auch weiter mein Modeste-Trikot im Stadion an und freue mich über seine Tore und seinen Einsatz.
    Denn: Seine Präsenz und Abschluss-Stärke finde ich einmalig, egal ob mit links, rechts oder mit dem Kopf…so eine Rakete bekommen wir auch mit den Millionen nicht so schnell nochmal!
    Ich mag den Cordoba, aber AM ist ne andere Kragenweite vor der Bude.
    Abwarten und Kölsch trinken!

  13. Klio

    Wenn Modeste jetzt behaupten würde, er hätte nicht gewusst, was er bei den Chinesen unterschreibt bzw. beim FC unterschreiben soll, wäre das der Treppenwitz an sich. Seine „Berater“ wollten schließlich für diesen Transfer 9 Mio. Euro kassieren (6 Mio. vom FC, 3 Mio. von den Chinesen). Die rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen eines Transfers zu prüfen, sollte doch Kerngeschäft von Beratern sein. Dass es in China bei all den Gewinnmöglichkeiten auch andere finanzielle Unwägbarkeiten gibt als in Europa, sollte bekannt sein.

    Nicht unwahrscheinlich, dass sich kurzfristig eine lockende europäische Alternative aufgetan hat und AM umschwenken möchte. Das Ganze ist einfach ziemlich unwürdig.

    Aber egal wie: Wenn er bleibt, bleibt er. Modeste hat sich auch nach dem geplatzten Wechsel vor einem Jahr nicht hängen lassen. Und möglichen Ablösesummen hinterhertrauern, die im Raum standen, bringt eh nichts. Bei Ratenzahlung durch die Chinesen hätte es auch sein können, dass ein Teil des Geldes nie ankommt. Auch, wenn er für eine wesentlich kleinere Transfersumme wechseln sollte, ist das nicht tragisch. Modeste ist für 4,5 Mio. Euro gekommen (also genau die Ablösesumme, die Ujah gebracht hat). Dieser Transfer hat sich für den FC absolut gelohnt. Finanziell entwickelt sich der Verein gut – da sollte man auch als Fan nicht gierig werden.

  14. Koellefornia

    Finde auch nicht in Ordnung, Modeste hier als Sündenbock herauszupicken, nur weil die Chinesen ihre neue Regel umgehen wollen.

    Es zeugt eher von Weisheit von Modeste, das deutsche Steuerrisiko für so einen deal nicht tragen zu wollen.

    Wer die unfassbare Gier und Unverschämtheit des deutschen Fiskus kennt, inklusive der begleitenden Gesetze und Rechtsprechung, der freut sich a) über jeden Euro, den er nicht in D versteuern muss und b) sich einem Risiko eine Steuerverfahrens (ob berechtigt, oder nicht – spielt ja keine Rolle für den längeren Hebel) nicht aussetzen zu müssen.

    Die Lehre kann eigentlich nur heissen:
    Theater beenden. Modeste bleibt oder wechselt innerhalb Europas für 35 Mio.

    Wenn die keiner zahlen will, freue ich mich, wenn er bleibt.

  15. Harry

    Man zahlt Steuern da wo man lebt. Hat er seinen Wohnsitz in Deutschland dann hier, wenn er sich in der Schweiz einen Wohnsitz sucht dann halt da. usw. Was die sich hier alle den Mund fusselig reden. Haben von Tuten und Blasen keine Ahnung. Die genauen Details kennen nur die,die am Tisch sitzen. Die Woche muss doch die Entscheidung für China fallen, oder es kommen noch die Bayern um die Ecke weil die BILD, Sport-Bild, Kicker melden das Lewandoofski oder so ähnlich nach Ungarn wechseln wird. Bis Freitag genießen wir ein paar Kölsch und dann warten wir auf ein Ergebnis.

  16. Ruhigbleiber

    Herrlich was hier so alles abgeht / geschrieben wird.

    Wie die „Informationen / Fakten“ der Boulevardpresse eins-zu-eins übernommen werden.
    Traurig wieviele hier darauf anspringen.
    „die geldgeilen Mendy-Brüder“
    „Medizincheck in China“
    „Vorvertrag bei den Chinesen“

    Würde mich nicht wundern wenn nichtmal ein Drittel der bisher verfassten Artikel einfach purer Langeweile enstanden sind. Eigentlich sind die Verantwortlichen, in derer Amtszeit regelmäßg Internas nach Außen geflossen sind, mehere Jahre schon nicht mehr im Verein.
    Warum sollten die „Medien“ aufeinmal wieder über alle Vorgänge informiert sein.

    Der FC spielt endlich wieder Europa und von „außen“ werden Störfeuer gelegt auf die 2/3 der Fans anspringen, sodass sich niemand mehr freuen kann.

    • Pitter

      Der Medizincheck wurde bereits von Chinesischer Seite bestätigt, indirekt auch von Schmadtke. Nur weil du das traurig findest, heißt das leider nicht, dass es nicht passiert wäre… Zum Vertrag wurde zwar noch nichts von offizieller bestätigt, es ist aber bei weitem nicht nur die Boulevardpresse, die darüber schreibt.
      Wenn 3 Parteien involviert sind, können die Verantwortlichen beim FC nicht immer verhindern, dass etwas nach außen durchsickert.

      Man sollte deshalb sicher nicht in Hysterie verfallen und insbesondere auch sehr sehr vorsichtig mit vorschnellen Anschuldigungen sein. Solange dies beherzigt wird, kann ich aber nichts verwerfliches darin sehen, hierüber zu diskutieren.

  17. FCKÖLSCHEJUNG

    Der FC hat sich einen Staranwalt genommen um gegen Modeste vorzugehen.
    Das ist der letzte Beweis, dass es zwischen dem 1. FC Köln und seinem Sturmstar Anthony Modeste (29) jetzt gewaltig krachen wird: Am Montagmorgen traf sich FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (42) mit Star-Jurist Stefan Seitz (50).
    Wenn es noch andere Vereine in Europa gibt die diesen armen Willi haben möchten dann beim besten Gebot weg damit. Zwischen 20 und 30 Millionen müssten da auch drin sein. Besser auf Kohle verzichten als in ganz Europa ausgelacht zu werden.

  18. Martina

    @fckoelschejung ….. das spricht mir aus dem Herzen….weg einfach weg..nur noch weg..alles was der FC in der Neuausrichtung aufgebaut hat macht dieser volltrottel kaputt. Möchte nicht wissen wie sich die anderen Vereine schlapp lachen über unseren FC

  19. Koellefornia

    Was für ein Bullshit…

    Was Wehrle macht, ist absolut richtig und legitim.
    Er ist Geschäftsführer neben Schmaddi und damit gerade im finanziellen/steuerrechtlichen Teil der eigentliche Verantwortliche, vom Geschäftsbereich her.
    Schmaddi eher operativ/sportlich.

    Das dazu. Es ist nur professionell, sich eine Fachmeinung einzuholen, wenn es stimmt, ist es nur positiv für alle Beteiligten.
    Jeder muss sich absichern, in so einem Fall muss man auf die Geier nicht wirklich warten.

    Daumen hoch, genau richtig gemacht vom Alex. Profis halt und keine Klüngelköppe.

    Ich bleibe dabei und vergesse nicht die Erfolge von gestern. Türen offen halten und nicht komplett die Basis verbrennen ist oft nicht so verkehrt.

    Ich würde auch im nächsten Jahr ein Trikot mit Modeste auf dem Rücken tragen.
    Und das mit Recht. Wer schenkt sonst den Schalkern und Gladdies so regelmäßig ein?
    Besinnt euch mal bitte…

  20. Ottla

    Den Deal mit der Transferentschädigung seitens Modeste anstelle einer Zahlung von Tianjin, um die Verbandsabgabe für den China Klub zu umgehen, würde ich an Modestes Stelle auch nicht unterschreiben. Was sind denn das für üble Machenschaften! Obacht! Auch die so gefeierten Wehrle und Schmadtke haben es faustdick hinter den Ohren! Und ein Interesse, Modeste in der Öffentlichkeit als den Bösen darzustellen. Hier geht es eisenhart darum, irgendwie die China Kohle zu bekommen und Modeste dahin zu bringen bzw. zwingen. Sehr bedenklich!

    • Dennis

      Was für ein Quatsch. Welches Interesse hätten die beiden Modeste als den Bösen hinzustellen?
      Natürlich sind sie mit allen Wassern gewaschen und bemüht für den Verein das beste rauszuholen, aber was wäre denn falsch daran, wenn der Effzeh das Geld von Modeste selbst erhält? Für den Club zählt nur dass er das Geld auf legalem Weg erhält. Alles weitere, ob das von Modeste, dem Club oder dem Nachlass von Mao stammt, ist doch total egal.
      Aber wenn ein 45-Tore-in-2-Jahren-Stürmer gehen soll, muss dafür ein entsprechender Geldbetrag den Besitzer wechseln.
      Soll er nicht, behält der Effzeh Modeste eben und hat einen leistungstechnisch zu jeder Zeit über jede Kritik erhabenen Spieler im Kader.
      Dieses „Schadtke und Wehrle wollen Modeste auf Teufel komm raus verkaufen“-Gelaber ist doch ausgemachter Blödsinn und wird nur von Mos sehr zweifelhafter Aussage, er habe ja nie wechseln wollen, befeuert. Das ist nur total unglaubwürdig, denn hätte er an dem 11Mio-pro-Jahr-Vertrag wirklich nie Interesse gehabt(und das glaubst Du wohl selber nicht!) hätte er Schmaddi und Co persönlich und den Fans gegenüber über seine Social media Kanäle die er ja rege nutzt, von Anfang an klar gesagt „Ich will nicht verkauft werden, ich will bleiben“ und dann wäre das Thema sofort vom Tisch gewesen. Schließlich kann ihn niemand dazu zwingen sich in ein Flugzeug nach China zu setzen um was auch immer dort zu tun und es wird ihn auch niemand zwingen können einen Vertrag zu unterschreiben.
      Sich jetzt als das Opfer der raffgierigen Kölner Führung darzustellen ist unwürdig und nicht sehr glaubhaft…

    • Pitter

      Das einzige bedenkliche sind vorschnelle Anschuldigungen, die ausschließlich auf Halbwissen basieren.

      Nehmen wir aber mal an das Medium, das bereits zweimal den Modeste-Transfer als fix gemeldet hat, liegt beim Bericht über diese „Machenschaften“ ausnahmsweise einmal richtig. Wieso wäre das dann die Schuld von Wehrle und Schmadtke? Schmadtke hat stets betont, dass er Modeste nicht unter einer Ablöse von 35 Mio. die Erlaubnis geben würde, den Verein zu wechseln. Wenn Modeste aber wechseln will (und der Wechselwunsch wurde u.a. auch von Stöger bestätigt) und sich mit dem Chinesischen Club auf irgendwelche Tricks einigt um die Zahlungen an den Chinesischen Verband zu umgehen, warum ist das dann die Schuld vom FC? So lange der FC die 35 Mio. bekommt, wird er Modeste und dem anderen Club keine Steine in den Weg legen. Wenn der FC keine 35 Mio. bekommt, wird Modeste kommende Saison weiterhin beim FC spielen. Zumindest war das bisher immer die Aussage von Schmadtke gewesen.

      Wenn Modeste keine Lust auf die Tricksereien gegenüber dem Chinesischen Verband hat, ist das absolut verständlich. Aktuell sieht es aber eher so aus, dass er dem Chinesischen Club zugesichert hat, hierbei mitzuspielen und später doch einen Rückzieher gemacht hat (das würde jedenfalls erklären, warum der FC einen Anwalt einschalten sollte – falls dies denn überhaupt geschehen ist). Aber dazu gibt es noch nichts Handfestes, weshalb es aktuell völlig kontraproduktiv ist, hierzu Modeste oder dem FC hier irgendwelche Vorwürfe zu machen.

      Sollte der FC Modeste zu irgendwas gezwungen haben, wäre das tatsächlich bedenklich. Aber wie stellst du dir bitte vor, wie der FC Modeste zwingen könnte, nach China zu gehen, wenn Modeste das gar nicht will? Moderner Menschenhandel? Wie sollte der FC Modeste dazu zwingen können, einen Vertrag zu unterschreiben, den Modeste nicht unterschreiben will?

      Weiterhin hat der FC nie Modeste als den Schuldigen dargestellt! Das waren ausschließlich die Medien. Schmadtke hat Modeste zunächst in Schutz genommen (sinngemäß „Er kann überall auf der Welt zum Arzt gehen“) und trotz heftigster Vorwürfe in den Medien von Modeste-Seite (die man nachlesen kann – also keine Spekulationen mehr sind) lediglich (sinngemäß) gesagt „Man erkennt sofort, dass die Vorwürfe von Modeste in dieser Form nicht stimmen können“. Schmadtke hätte allen Grund gehabt, Modeste für diese schwerwiegenden Anschuldigungen öffentlich bloß zu stellen – dennoch hat er es nicht getan.

      Ich mag „Ruhigbleiber“in einem vorherigen Post kritisiert haben, dass er sich an den Diskussionen stört. Aber wenn die vorschnellen Anschuldigungen ein solches Ausmaß annehmen, kann ich ihn doch sehr gut nachvollziehen, weshalb ich inzwischen bedaure, ihm so in die Parade gefahren zu sein. Mit Anschuldigungen, die rein auf einem BILD-Bericht oder persönlicher Spekulationen basieren, ist jedenfalls keinem geholfen. Im Gegenteil!

  21. Bernie

    Es sind doch Absprachen getroffen worden, Modeste hat den China-Vertrag unterschrieben, die Kohle ist angewiesen. Was sollen Schmadtke und Wehrle jetzt hier falsch gemacht haben? Ich habe nicht den Eindruck, dass der FC Modeste als Böse hinstellt. Dafür sorgt Modeste und sein Anhang schon selbst.

    • Ottla

      wenn es stimmt, was mittlerweile mehrere blätter berichten, dann ist die kohle nicht als transfersumme von tinajin an den FC angewiesen, wie es üblich ist. nein! derzeit deutet vieles daraufhin, dass die kohle von tianjin an modeste übermittelt wurde bzw. werden soll, damit der das geld an den FC übermittelt. damit will man die abgabe in china umgehen – denn dort ist es ja jetzt so, dass der staat mitverdient: jeder euro transfer ins ausland muss nochmal an den staat (also den verband, ist aber da ein und dasselbe) bezahlt werden. im klartext: die vereinbarte transfersumme wird quasi via modeste an den FC gezahlt, der sich damit aus seinem vertrag kauft. sorry, aber das ist absolut unmöglich! ich weiß nicht, vielleicht bin ja naiv, aber einen spieler in so einen deal zu treiben (denn da kommt der doch nicht von selber drauf), finde ich absolut hart und vom FC überhaupt nicht in ordnung. nur weil etwas möglich erscheint, ist es nicht automatisch in ordnung (- das waren bspw. die cum-ex-deals zuerst auch). und mindestens moralisch ist das vom FC höchst verwerflich, wenn es denn stimmen sollte. aber, wie gesagt, da deutet einiges drauf hin. den deal würde ich an modestes stelle so auch nicht eingehen, denn da es sich ja hier offensichtlich um einen zunächst mal nicht illegalen aber immer noch um einen trick handelt, kann es gut sein, dass das im nachhinein beanstandet wird. und dann wäre alleine modeste der geschädigte! das hat wahrscheinlich seine frau als einzige geschnallt bzw. alle anderen um ihn herum blenden die gefahren bewusst aus, weil sie alle gierig geworden sind angesichts des geldes, welches – wie sich hier bei ALLEN beteiligten gerade mal wieder bewahrheitet – ganz offensichtlich den charakter verdirbt. auch den des „neuen“ FC – wie es scheint…

      • Dennis

        Ich glaube Du kapierst das Konstrukt überhaupt nicht.
        Nicht der FC hätte(wenn überhaupt nötig) Modeste in so einen Deal „getrieben“(im Übrigen: Das werden schon seine windigen Berater ausgetüftelt haben).
        Wenn jemand ein Interesse daran hätte die Transferabgabe an den chinesischen Verband zu sparen, wäre es Tianjin, nicht der Effzeh.

        Und dass bei einem noch laufenden Vertrag jemand den Spieler „aus seinem Vertrag kauft“, ist das absolut übliche Verfahren, dass der geneigte Leser als Ablösesumme kennt. Es ist zwar üblich, dass diese vom aufnehmenden Club gezahlt wird(was ja in der Konsequenz auch passiert), aber letztlich, solange die vereinbarte Summe stimmt, darf es den Verantwortlichen Egal sein, von wessen Konto diese Summe dort gelandet ist.

        Woher Du die Weisheit hast, dass der Effzeh Modeste auf Teufel komm raus loswerden will, nachdem man im Winter auf 50 Mio verzichtet hat und die Verhandlungen mit den Chinesen schonmal abgebrochen hat, weil man sich nicht einig wurde, müsstest Du mir mal erklären.

        • Ottla

          Unsinn! Natürlich hat auch der FC ein Motiv dafür! Nur so kriegt er das Geld, denn 70 Mio (mit Abgabe) zahlen die nicht – das ist also schon auch in beiderseitigem Interesse von FC und Tianjin. Und Fakt ist: verantwortliches Handeln seitens des FC wäre es, einen solchen Deal NICHT einzugehen – egal, wer den als erstes in der Form ausgeheckt hat. Das kannst du doch nicht einfach unter den Tisch fallen lassen! Ich will damit sagen: bei diesem Deal kommt der FC für mich genauso schlecht weg, wie alle anderen auch.

          • Dennis

            Ja, aber der FC hat auch mehrfach deutlich darauf verwiesen, dass Modeste einen gültigen Vertrag hat und man ihn durchaus gerne behalten würde.
            Wenn es, wie Du dir verzweifelt in den Kopf gesetzt hast, nur ums Geld ginge für Schmaddi und Wehrle, erklär mir doch mal, wieso man dann nicht schon im Winter bei deutlich mehr Geld zugegriffen hat? Und wieso man dann nicht bei 35 Mio einfach jede Hürde für Tony aus dem Weg zu räumen versucht und stattdessen Verhandlungen mit den Chinesen nur wegen Unstimmigkeiten bei den Zahlungsmodalitäten abbricht.
            Wäre es so, wie von dir unterstellt, würde man sich doch nicht so querstellen, sondern ihn eben ziehen lassen.
            Und was an dem Deal so unmoralisch sein soll verstehe ich auch nicht, sorry. Am Ende des Tages wird ganz normal wie hundert mal jeden Tag zur Zeit von jemandem eine Ablöse gezahlt, damit ein Verein einer Vertragsauflösung mit einem Spieler zustimmt.
            Ob das Geld dafür einen Umweg über Tonys Konto nimmt, um eine Strafzahlung des chinesischen Verbandes(die ich sowohl inhaltlich als auch rechtlich für sehr fragwürdig halte…) zu umgehen, oder direkt vom Konto des aufnehmenden Vereins kommt ist doch Bumsegal. Ist ja nicht so dass man Tony verdonnern würde das Geld aus eigener Tasche zu zahlen, das kommt nach wie vor von den Chinesen.
            Und Tony will diesen Wechsel ganz offensichtlich, sonst hätte er sich von Anfang bis Ende anders verhalten. Ihn hier in die Opferrolle zu drängen und die FC-Führung als die Bösen hinzustellen ist einfach an der Realität vorbei.

      • Pitter

        Ja, Modeste wird da wahrscheinlich nicht von selbst drauf gekommen sein.
        Genauso unwahrscheinlich ist jedoch, dass dies der Vorschlag vom FC war oder der FC ihn dazu gedrängt hat.

        In erster Linie hat der Chinesische Club ein Interesse daran hat, die Zahlungen an den Chinesischen Verband zu umgehen. Die anderen beiden Parteien profitieren nur indirekt, falls der Transfer ansonsten nicht zustand kommen sollte. Wenn Modeste sich aber mit dem Chinesischen Club darauf geeinigt hat, warum ist es die Schuld vom FC, das ganze zu akzeptieren?

        • Pitter

          Sorry, beim nächsten mal prüfe ich vorm posten, ob die Aussage nicht zwischenzeitlich schon von jemand anderem gepostet wurde… ;)

          • Ottla

            ganz einfach : man kann nicht sagen „wasch mir den pelz aber mach mich nicht nass“ – will sagen : wenn der deal so läuft, ist der FC genauso an einem höchst verwerflichen und in meinen augen sogar absolut unmoralischen hnadel beteiligt, wie alle anderen akteure auch – da kann man sich doch nicht einfach raus nehmen, wenn man am ende das geld nimmt. wie pro-FC-verblendet seid ihr denn bitte!?!

          • Pitter

            Sorry, aber ich kann beim besten Willen nichts erkennen, was hier von Seiten des FC so extrem unmoralisch sein soll.

            Falls die Medienberichte stimmen sollten(!), will sich der Chinesische Club ersparen, hohe Abgaben zu zahlen und sucht deshalb nach einem Weg, wie er die vom Chinesischen Verband vorgesehene Regel umgehen kann. Ich kann ja noch irgendwie nachvollziehen, dass einem das nicht sonderlich gut gefällt. Bevor man sowas kritisiert, sollte man sich jedoch nochmals vor Augen führen, dass es weltweit in jedem Land ein in der Wirtschaft völlig üblicher Prozess ist, Steuern zu sparen. Das fängt damit an, dass Unternehmen aus Steuergründen Ausgaben in bestimmte Monate verschieben, Geschäftsformen und –prozesse aus steuerlichen Gründen optimieren bis hin dazu, dass man den Firmensitz in die Länder verlegt, wo man die wenigsten Steuern zahlt.

            Wenn dich das so massiv stört, musst du ja einen regelrechten Hass auf Steuerberater haben – immerhin verdienen die ihren Lebensunterhalt einzig damit, nach Schlupflöchern zu suchen und dadurch anderen Leuten bzw. Unternehmen helfen, Geld legal am Fiskus vorbeizubekommen.
            Wenn dich das so extrem stört, müsstest du aber z.B. auch Amazon boykottieren, weil die ihren europäischen Firmensitz allein aus Steuergründen nach Luxemburg gelegt haben. Weiterhin müsstest du z.B. auch Adidas boykottieren, weil die aus Kostengründen viele Artikel in China produzieren – oftmals unter Arbeitsbedingungen, die nicht mit denen in Deutschland vergleichbar sind.

            Dabei ist es aber noch nicht mal der FC, der Zahlungen an den Chinesischen Verband vermeiden will, sondern der Chinesische Club selbst. Wenn du dem FC vorwirfst, dass er mit einem Club kooperiert, der sich um Zahlungen an den Chinesischen Verband rumtricksen will, müsstest du genauso jegliche Kooperation von Vereinen mit Adidas kritisieren. Oder wenn man es noch weiter treibt, auch die Kooperation mit anderen Clubs, die sich von Adidas ausrüsten lassen… Hattest du dich denn damals genauso dagegen gestellt, als Adidas der Ausrüster vom FC wurde?

            Grundsätzlich muss es einem natürlich nicht gefallen, wenn der Vertragspartner beim Modeste-Transfer mit Steuertricks arbeitet. Es gibt aber weltweit viele Dinge, die moralisch wesentlich verwerflicher sind, als Zahlungen an die Chinesische Sportförderung zu umgehen: Z.B. ist es moralisch wesentlich verwerflicher, Geld in ein reines Unterhaltungsmedium wie den Fußball zu investieren, während es auf anderen Teilen der Welt Menschen gibt, die kein Geld haben, um sich etwas zu Essen kaufen zu können…

          • Dennis

            Was Pitter sagt.
            Wo der Deal verwerflich oder unmoralisch wäre müsstest Du mal ausführen.
            Einzig „Leidtragender“ wäre der chinesische Verband. Und das auch nur in dem Sinne, dass ihm eine gerade frisch ausgedachte und neu eingeführte Einnahme entgeht, bei der es vordergründig um die Förderung des eigenen Fußballs geht(als ob man auf diese Zahlungen angewiesen wäre, dass ich nicht lache!) und tatsächlich darum geht, abzusahnen, wenn die wirtschaftlich gut gestellten Vereine dort spektakuläre Transfers tätigen.
            Und der tut mir mal so gar nicht leid. Ansonsten profitieren alle davon: der Effzeh bekommt seine Ablöse, die Chinesen den Spieler den sie so dringend wollen und Modeste den dicken fetten Rentenvertrag den er dringend haben möchte.

  22. Bernie

    Woher weisst du denn das der FC Modeste zu solch einem Deal getrieben haben soll? Modeste hat doch schon China besucht und sein nicht genehmigtes Attest erstanden, seine Berater scheinen nur Rucksackträger zu sein oder wieso soll der FC ihn dazu gezwungen haben? Hat Modeste nicht den Vertrag schon unterschrieben in China. Zwei gültige Verträge sind nicht erlaubt, sondern sind laufen kausal, d.h. wenn das Geld auf dem Kont des FC sind kann der Aushebungsvertrag, der ja durch seine Berater schon mit dem FC ausgehandelt wurde, unterschreiben werden. Modeste sagte letztes Jahr mal, „das ist Politik“. Nun dreht sich das Blatt gegen ihn. Schuld ist er und seine Berater und seine Familie. Hinfort mit Ihm!

    • Ottla

      und nochmal: ganz einfach : man kann nicht sagen „wasch mir den pelz aber mach mich nicht nass“ – will sagen : wenn der deal so läuft, ist der FC genauso an einem höchst verwerflichen und in meinen augen sogar absolut unmoralischen handel beteiligt, wie alle anderen akteure auch – da kann man sich doch nicht einfach raus nehmen, wenn man am ende das geld nimmt. wie pro-FC-verblendet seid ihr denn bitte!?!

  23. Ottla

    um es noch deutlicher zu sagen: als der deal beim ersten mal nicht lief, wie man wollte (ratenzahlung seitens der chinesen), hat man sich zumindest unwidersprochen schön feiern lassen als ach so seriöser verein, der noch standards gegenüber den chinesen hat (fand ich ja auch), nachdem man die verhandlungen abgebrochen hatte. jetzt aber, wo es das geld als ganzes geben kann aber via eines höchst bedenklichen konstrukts, ist für den FC plötzlich alles gut und modeste soll sich mal bitte nicht so anstellen – mag ja sein, dass seine berater sich das in abstimmung mit den chinesen und dem FC so ausgedacht haben (ohne zustimmung letzterer können die berater sich ausdenken, was sie wollen). fakt ist aber auch: modeste und/oder seine frau haben da jetzt offenbar bedenken – und das sollte eigentlich jeder, der nicht völlig die fc-brille auf der nase hat oder der nicht bis drei denken kann, mehr als verstehen. warum soll modeste steuer-risiken für eine abwicklung in kauf nehmen, die sache der vereine ist – denn das ist eine transfersumme nun mal!

  24. SnipYaFingaz

    Dieser Vieh- und Sklavenhandel geht nur noch auf die Nerven. Fussball ist im allgemeinen nur noch zum kotzen, diese intergalaktischen Summen sind einfach nur noch unmenschlich. Genauso wie dieses ganze kommerzielle Gebaren im Gesamten. Und dann kommen diese von Milliardären mit Kohle vollgepumpten niveaulosen Ligen und bieten abnormale und unrealistische Transfersummen an und bringen den Markt noch mehr zum kippen. Der kleine Mann regt sich über diesen immer widerwärtigeren Kapitalismus auf, aber geht zum Fussball um Millionären und Funktionären beim Spiel zu zuschauen und zu bejubeln, noch mehr Kohle in deren Taschen zu kacken, um sich danach wieder aufzuregen das diese alle zuviel verdienen.
    Dazu kommen noch die Medien, die jeden halbgaren Scheiss hochkochen. Die Schmierlinge, die ihren journalistischen Durchfall verbreiten, und Leute welche diesen geistigen Dünnpfiff ohne zu hinterfragen glauben.

    Modeste ist ein naiver und guter Junge, und genau da liegt das Problem. Er wird von allen Seiten belabert und gelockt – kein Wunder das der keine klaren Gedanken mehr fassen kann. Ich mache ihm jedenfalls keine Vorwürfe…und ihn als geldgeil hinzustellen ist auch das allerletzte. Dann sind es Schmadtke und Wehrle auch, die Modeste unbedingt für min. 35 Millionen loswerden wollen.

    Und wer glaubt, dass Fussballer ein gleichwertiges Mitspracherecht bei einem Transfer haben – der glaubt auch an Einhörner.

  25. Aldie

    Nur traurig, enttäuscht, verärgert und froh wenn er weg ist. „Geschenkt ist noch zu teuer“ für diesen Charakter :-(
    Gruß Dieter

  26. südstadt johnny

    Nach den Erkenntnissen des sehr amüsanten Football Leaks Buchs liegen die Alternativen für Modeste hinsichtlich möglicher Steuerrisiken doch auf der Hand:

    1. Er gründet eine Briefkastenfirma auf den Virgin Islands, bekommt die Kohle aus China und überweist an den Effzeh.
    2. Er gründet ein Ltd. in Irland/Nordirland, dazu eine Gesellschaft in den Niederlanden, bekommt die China Milliönchen, überweist „Lizenzgebühren“ gegen Rechnung zwischen den Ländern hin und her, bringt dann die Virgin Islands wieder ins Spiel und überweist von dort an den Effzeh.

    Um drohende Steuerrisiken zu vermeiden, sollte doch ein eine Steuerberatung oder ein WP schnell helfen können…


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