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Lösung in der Stadionfrage? "Das Stadion kann verkauft werden"

Bekommt der 1. FC Köln endlich sein eigenes Stadion? Wenn man den Wahlkampf-Parolen der beiden Oberbürgermeister-Kandidaten Glauben schenken darf, rückt der Kauf des RheinEnergieStadion für den Effzeh in greifbare Nähe. Geschäftsführer Alexander Wehrle rief den 11. August 2015 zu einem denkwürdigen Tag für die Geissböcke aus.

Köln – Am Dienstagabend haben sich Henriette Reker und Jochen Ott dem 1. FC Köln und seinen Mitgliedern vorgestellt. Die beiden Kandidaten für das Oberbürgermeister-Amt in Köln stellten sich den Fragen von FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle und Präsident Werner Spinner. Das Kreuzverhör förderte Erstaunliches zutage.

Das Stadion muss der Stadt nicht gehören

Die von CDU, Grüne und FDP unterstützte Kandidatin Reker erklärte: „Die Stadt muss ein Stadion haben, aber es muss ihr nicht gehören. Man muss auf Dauer darüber nachdenken, das Eigentum auf den FC zu übertragen.“ Das sei natürlich eine Frage des Kaufpreises. Aber in der aktuellen, finanziellen Lage Kölns sei es nicht vorstellbar, dass die Stadt einen Ausbau das RheinEnergieStadions bewerkstelligen könne. „Die Stadt braucht aber für Großereignisse (wie z.B. die EM 2024) ein größeres Stadion.“

Bezüglich des Ausbaus hatte sich zuvor auch bereits SPD-Kandidat Ott geäußert, das Thema Stadionverkauf an den Effzeh aber noch umschifft. „Das Stadion ist auf Dauer zu klein. Wir sind gut beraten, einen Ausbau mit dem FC gemeinsam anzugehen.“ Zum Thema Eigentum äußerte er sich erst, nachdem Spinner ihn darauf hingewiesen hatte, dass er dieses Thema „geschickt umgangen“ habe. „Ich glaube, dass das Stadion auf den FC übertragen werden kann. Das muss aber im Wert in einem vernünftigen Rahmen geschehen.“ Kurzum: Stimmt der Preis, würde auch Ott einen Stadionkauf des Effzeh unterstützen.

Weiterlesen: So viel zahlt der FC an jährlicher Stadionpacht

2 Kommentare
  1. Chrisclaw
    Chrisclaw says:

    Hi ragpickers,

    du darfst nicht vergessen,dass der fc ohne den jetztigen pachtvertrag in der 2. Liga mehr als 3 mio pacht gezahlt hätte. Zum vergleich, die betzebuben zahlen und zahlten nicht mehr als 0,5 mio. Für den unterschied kann man mal drei topspieler in der 2. Bl bezahlen

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