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Joachim Löw kritisiert Hector, den Effzeh und Stöger


Die Nationalmannschaft würgt sich gegen Georgien zum Sieg (2:1) und zur EM-Qualifikation, weil die Offensive in der ersten Halbzeit reihenweise Chancen liegen lässt. Doch Bundestrainer Joachim Löw sieht das Problem woanders: Er kritisiert stattdessen seine beiden Außenverteidiger Jonas Hector und Matthias Ginter und indirekt auch deren Vereine.

Leipzig – Es war ein Spiel, das nach einer Viertelstunde hätte entschieden sein müssen. Oder spätestens nach einer halben Stunde. Deutschland vergab in der ersten Halbzeit am Sonntag gegen Georgien reihenweise hochkarätige Torchancen. Alleine Marco Reus tat sich dadurch hervor, dass er drei „Hundertprozentige“ nicht zur deutschen Führung verwandelte. 18 Torschüsse nach 45 Minuten – doch das Ergebnis lautete 0:0.

Es kam also nach dem 0:1 in Irland erneut, wie es kommen musste: Der DFB-Elf fehlte die Durchschlagskraft, brauchte einen Elfmeter zur Führung und schaffte es trotzdem, noch einmal das 1:1 zu kassieren, ehe Max Kruse den erlösenden 2:1-Siegtreffer markierte und damit die EM-Qualifikation perfekt machte.

Man hätte erwartet, dass Bundestrainer Joachim Löw im Anschluss die ungenügende, ja mitunter dilettantische Chancenverwertung bemängelte. Doch es kam anders. „Wir sind unzufrieden mit den letzten beiden Spielen. Das ist nicht unser Standard. Wir sind nicht in der Lage, den Gegner über die Außen zu überraschen“, analysierte Löw. „Leider muss man ganz klar sagen, dass wir auch hinten Chancen zugelassen haben. Da sind wir im Umschaltspiel manchmal nicht aufmerksam genug.“

Weiterlesen: Löw wirft Effzeh und BVB „fehlende Schulung“ vor

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