Applaus für Rückkehrer – aber es reicht nicht für Bayer

Simon Zoller und Pawel Olkowski sind am Mittwoch unter dem Applaus der Kollegen auf den Trainingsplatz des 1. FC Köln zurückgekehrt. Zusammen mit Reha-Coach Marcel Abanoz drehten sie einige Laufrunden, ehe sie wieder in die Kabine gingen. Yannick Gerhardt arbeitete derweil individuell an seinem Comeback. Für das Derby bei Bayer Leverkusen wird es aber für keinen der drei reichen.

Köln – Für Zoller und Olkowski war es ein gutes Gefühl, wieder auf dem Rasen zu stehen. Doch die beiden FC-Profis wissen, dass sie noch zweieinhalb Wochen Zeit haben werden, um wieder völlig fit zu werden. Denn gegen Leverkusen werden sie ausfallen.

Wir werden niemanden reinjagen

Die ersten Laufrunden waren, wie immer bei der Reha-Abteilung des FC, nur der erste Schritt zurück ins Team. Weitere Trainings mit stetig steigernder Belastung stehen bevor, ehe sie ins Mannschaftstraining zurückgelassen werden. Da sich Peter Stöger aber schon am Donnerstag festlegen will, ob einer der Rekonvaleszenten schon für das Spiel in der BayArena infrage kommen könnte, wird die Antwort „nein“ lauten. Nach ihren Muskelfaserrissen sind Zoller und Olkowski von Sprint- oder Mannschaftstraining noch zu weit entfernt.

Das gilt auch für Gerhardt. „Bei Yannick wird es schwer werden“, deutete Stöger am Mittwoch schon den Ausfall des Mittelfeldspielers an. Und auch bei den anderen ließ er durchblicken, dass er nicht mehr mit ihnen rechnet. „Egal, welcher Gegner kommt, wir werden niemanden reinjagen. Danach kommen genau so wichtige Spiele gegen Mainz und Darmstadt.“

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