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Der eSports-Markt bleibt für Köln in ferner Zukunft

Der FC Schalke 04 war der erste Bundesliga-Verein. Der 1. FC Köln wird in absehbarer Zeit nicht nachziehen. Die Königsblauen hatten Anfang Mai verkündet, künftig in der „League of Legends“ mit einem eigenen eSports-Team an den Start zu gehen. Der Effzeh will sich diesem Markt zunächst nicht nähern.

Köln – Die „League of Legends“ ist ein von Riot Games entwickeltes Computerspiel, das monatlich von über 60 Millionen Spielern weltweit gespielt wird. Der FC Schalke 04 wird dort künftig professionell an den Start gehen und verpflichtete dafür fünf Spieler sowie einen Trainer, um ab Juni in der europäischen „League Championship Series“ anzutreten.

„Fifa“-Spiel im Visier von Schalke und Wolfsburg

Dabei soll es aber nicht bleiben. Schalke will künftig auch im Spiel „Fifa“ antreten und damit in einem Themenumfeld, das für die bisherigen Fans des Fußball-Klubs besonders von Interesse sein könnte. Bislang hatte sich aus der Bundesliga lediglich der VfL Wolfsburg im eSports-Bereich engagiert, allerdings lediglich als Sponsor einzelner „Fifa“-Spieler.

Wir beobachten den Markt, aber…

Für den 1. FC Köln ist ein Engagement in diesem Umfeld noch kein Thema. „Wir beobachten den Markt und das Marktumfeld, vor allem international. Das ist für uns aber Zukunftsmusik“, sagte Geschäftsführer Alexander Wehrle dem GEISSBLOG.KOELN. „Wir wollen erst einmal unsere vorhandenen Strukturen im digitalen Geschäft ausbauen, vor allem im Bereich Infotainment über unsere App sowie im Gaming-Bereich. In diesen Bereichen wollen wir unser Angebot auf eine neue Stufe heben.“

In absehbarer Zeit wird es am Geißbockheim also keine Neuzugänge geben, die sich im Vergleich zu den Fußball-Profis nicht über ihre Fähigkeiten am Ball, sondern am Computer auszeichnen.


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