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Millionen-Segen für Köln: Neue Regel bringt viel Geld

Der 1. FC Köln steckt in Verhandlungen mit potentiellen Sponsoren, um schon bald einen Millionen-Deal abzuschließen. Die Bundesliga-Klubs dürfen ab der kommenden Saison einen besonderen Teil ihres Trikots individuell vermarkten. Der Effzeh profitiert dabei vom großen Erfolg des Teams.

Köln – Es geht um eine Fläche am Trikot, die knapp zehn mal zehn Zentimeter groß ist. Doch sie kann den Vereinen der Ersten und Zweiten Liga ab der kommenden Saison mehrere Millionen Euro einbringen. Denn die Deutsche Fußball-Liga beendet zum Ende der Saison 2016/17 die Zentralvermarktung der Trikotärmel.

Wehrle bestätigt Verhandlungen mit Interessenten

In der Bundesliga wirbt aktuell Hermes auf dem Trikotärmel, im DFB-Pokal prangt das Logo von VW knapp unterhalb der Schulter auf den Jerseys der Spieler. Die Rechte-Einnahmen werden, wie die übrigen Sponsorenerlöse der DFL auch, anhand des TV-Schlüssels an die Erst- und Zweitligisten verteilt. Aktuell kassieren deshalb selbst die Top-Klubs wie der FC Bayern nur sechsstellige Summen. Dies wird sich nun frappierend verändern, denn ab der Saison 2017/18 dürfen die Klubs diese Werbefläche individuell vermarkten. Der FC Bayern München dürfte seinen Trikotärmel dann in Dimensionen verkaufen wie der FC Barcelona, der internationalen Medien zufolge aktuell jährlich 8,8 Millionen Euro vom Elektrogerätehersteller Beko einstreicht.

Auch der 1. FC Köln ist bereits in Verhandlungen mit potentiellen Werbepartnern eingestiegen. „Wir haben schon Gespräche geführt, aber noch ist nichts entschieden“, bestätigte Alexander Wehrle dem GEISSBLOG.KOELN die Planungen. Die Geissböcke werden also neben REWE einen zweiten individuellen Trikot-Sponsor bekommen. Der aktuelle Vertrag mit REWE für die Trikotbrust läuft noch bis 2018, dem Vernehmen nach erhält der Effzeh dafür rund fünf Millionen Euro pro Jahr zuzüglich Prämien. Ein Betrag, der aus mehreren Gründen in den Verhandlungen über den Trikotärmel eine wichtige Rolle spielt.

Weiterlesen: „Wir spüren, dass das Interesse am 1. FC Köln deutlich gestiegen ist“

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