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Schaefer über Schommers: "Habe ihn immer sehr geschätzt"

Seit einem Jahr ist Frank Schaefer nicht mehr beim 1. FC Köln. Das einstige Urgestein der Geissböcke verließ den Effzeh im vergangenen März. Im Herbst 2016 schlug er bei Fortuna Düsseldorf seine Zelte auf. Dort ist er in Gesellschaft anderer ehemaliger Kölner und hat eine Schwäche für den scheidenden U19-Coach des Effzeh.

Köln/Düsseldorf – Als die U21 des 1. FC Köln bei Fortuna Düsseldorf mit 2:1 gewann, saß Frank Schaefer auf der Tribüne. Das F95-Logo wirkt noch etwas ungewohnt auf der Brust seiner Jacke. Er ist der neue Nachwuchs-Chef der Fortuna, soll professionelle Strukturen aufbauen und dafür sorgen, dass der Zweitligist künftig mit eigenen Talenten wieder ein Stück weiter nach oben klettern kann.

Mit Rutemöller und Funkel: „Viele Ex-Kölner halt!“

„Ich habe hier vorgefunden, was ich erwartet hatte“, sagt Schaefer im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN nach nunmehr einem halben Jahr im neuen Job. „Es hat mich gereizt, mit dem Team um Erich Rutemöller, Peter Hermann und Friedhelm Funkel zu arbeiten. Viele Ex-Kölner halt“, schiebt er lachend hinterher. Schaefer will einen Nachwuchsbereich aufbauen, der ähnlich funktioniert wie beim FC mit einer engen Verzahnung zwischen dem NLZ und dem Profibereich.

Dafür arbeitet Schaefer inzwischen bis zu 70 Stunden wöchentlich in Düsseldorf. Zum Effzeh hat er den Kontakt zwar nicht verloren, die viel Zeit bleibt ihm aktuell nicht, um alte Bande zu pflegen. „Nach wie vor habe ich natürlich viele Kontakte nach Köln. Dafür war die Zeit ja sehr intensiv, ich habe in den vielen Jahren eine Menge guter Beziehungen aufgebaut. Die sind nach wie vor gegeben.“

Schaefer mit großem Lob für U19-Coach Schommers

Dennoch kam auch für Schaefer eine Personalentscheidung aus Köln überraschend: Als der Effzeh die Trennung zum Saisonende von Boris Schommers bekannt gab, konnte es 53-Jährige zunächst kaum glauben. Es habe ihn schon sehr überrascht, so Schaefer. „Ich finde, dass Boris Schommers in Köln sehr gute Arbeit geleistet hat. Mit seiner Empathie , seiner Akribie und seinem taktischen Verständnis habe ich ihn immer sehr geschätzt.“ Die Frage, ob der Noch-U19-Trainer der Geissböcke ein weiterer Kandidat für ehemalige Geissböcke bei der Fortuna wäre, ließ Schaefer unbeantwortet. Noch ist nicht klar, wohin es Schommers ziehen wird. Aber einen Fürsprecher hätte der 38-Jährige in jedem Fall in Düsseldorf.

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