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Olkowski: "Mein Berater ist nicht aktiv auf der Suche"

Und wie geht es zwischen Ihnen in der kommenden Saison weiter?
Da wird diese Konkurrenz zwischen uns sehr wichtig. Unser Trainer braucht mehr als nur elf Spieler. Das hat man in der letzten Saison immer wieder gesehen. Bei den Verletzungen oder am Ende, als zum Beispiel Marco Höger etwas Probleme bekommen hat und Milos Jojic für ihn reinkam. Milos hat das super gemacht. In der nächsten Saison haben wir mit Europa noch mehr Spiele, da brauchen wir jeden Spieler.

Wenn jemand spielt wie Lukas – was sollte ich da denken?

Auf der Rechtsverteidiger-Position können ja auch noch Marcel Risse und Frederik Sörensen spielen. Wie sehen Sie den Konkurrenzkampf mit ihnen?
Marcels eigentliche Position sehe ich rechts vorne. Und alle haben gesehen, wie überragend Freddy als Innenverteidiger spielt. Deswegen sehe ich Lukas und mich als Konkurrenten auf dieser Position.

Wie schwer war es für Sie eigentlich, als Lukas wie aus dem Nichts emporgeschossen kam?
Natürlich war ich im ersten Moment unzufrieden, auf der Bank sitzen zu müssen. Aber als ich gesehen habe, wie Lukas das gemacht hat, war das Gefühl anders. Wenn ein Konkurrent schlecht spielt, aber trotzdem seinen Platz behält, kann man sich ärgern. Aber wenn jemand spielt wie Lukas – was sollte ich da denken? Er hat uns allen sehr geholfen.

Brauchen Sie diesen Druck?
Diese Konkurrenz muss sein. Wenn jemand besser werden will, braucht er Druck. Jeder Bundesligist versucht, zwei gute Spieler auf einer Position zu haben. Das wollen Lukas und ich hier beim FC sein.

Ein Wechsel ist für mich aktuell kein Thema

Also sind die Gedanken aus dem Winter weg, als Sie über einen Vereinswechsel nachgedacht haben?
Ich habe hier noch zwei Jahre Vertrag. Ein Wechsel ist für mich aktuell kein Thema.

Sucht Ihr Berater den aktuell?
Nein, er ist jetzt nicht aktiv auf der Suche nach einem neuen Verein. Sportchef Jörg Schmadtke hat mir auch nicht gesagt, dass ich mir einen neuen Klub suchen müsste. Deswegen will ich hier kämpfen.

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