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Horn-Kritik: Stöger will nicht spürbar anders werden

Stöger will nicht spürbar anders werden

FC schaut von Woche zu Woche

Im fünften Gruppenspiel geht es für den Effzeh gegen die Gunners noch um die Chance auf ein Weiterkommen in der Europa League. Dank des Sieges über BATE Borisov am letzten Spieltag könnten sich die Geissböcke mit einem Punktgewinn ein Endspiel gegen Roter Stern Belgrad in zwei Wochen erarbeiten. Dieses Endspiel wäre zwar zunächst für die Lage in der Bundesliga sekundär. Doch ein Achtungserfolg gegen Arsenal wäre noch einmal eine Adrenalinspritze für das Tagesgeschäft.

Geschäftsführer Alexander Wehrle hat längst betont, nur noch von Woche zu Woche schauen zu können. Die Trainerfrage beim Effzeh liegt inzwischen bei den Bossen auf dem Tisch. Da käme Stöger, dem Effzeh und der Mannschaft eine Sensation gegen die Elf von Starcoach Arsene Wenger gerade recht. Ob Unentschieden oder Sieg, für das so wichtige Heimspiel gegen Hertha BSC hätten die Geissböcke plötzlich wieder Rückenwind.

Ich lasse mich davon nicht leiten

Stöger versucht deshalb auch betont offen und verständnisvoll mit der Kritik an seiner Person umzugehen. „Ich verstehe das zum Teil. Wir haben zwei Punkte in der Liga, das ist ganz einfach schlecht“, sagte der Österreicher am Mittwoch. „Das zu hinterfragen, damit kann und muss ich leben. Ich bin nicht gekränkt oder beleidigt.“ Tatsächlich wirkte der FC-Coach in den letzten Wochen sogar gelassener als in anderen Phasen seiner Zeit beim Effzeh, als es – bei deutlich besserer Tabellensituation – nur für zwei, drei Spiele mal nicht gut lief.

Der Österreicher versucht mit allen Mitteln seiner Linie treu zu bleiben. Im Gegensatz zum FC will Stöger selbst nicht „spürbar anders“ werden. Das, so betonte er immer wieder, würde ihn unglaubwürdig machen. Deshalb will er auch die Kritik nicht an sich heranzulassen. „Ich lasse mich davon nicht leiten. Ich versuche meiner Verantwortung gerecht zu werden und das Beste rauszuholen.“ Sollte dies gegen Arsenal und Berlin gelingen, würden auch die Stimmen wieder leiser werden, die Änderungen in der täglichen Arbeit fordern.

3 Kommentare
  1. Hermann says:

    Stöger ist doch nicht mehr das Problem. Das Problem sind mittlerweile die, welche ihn noch weitermachen lassen. Auch da kristallisiert sich immer mehr eine Unfähigkeit heraus.
    Und ich glaube nicht das Stöger nicht „spürbar anders“ werden will, sondern das er es nicht werden kann durch seine persönliche Konstitution.
    Und natürlich will er Horns Aussage nicht interpretieren, denn sie ist gegen ihn gerichtet. Was kann Horn schon in der Konstellationen meinen?
    Entweder meint er das Stöger die Peitsche auspacken muss, oder aber das die Spieler eine Schippe drauflegen müssen., was letztlich Einstellungssache ist und auch Aufgabe des Trainers. Das Horn dann sagt es wäre Quatsch den Trainer zu kritisieren, ist ein Rückzugsgefecht.
    Man kann die ganze Situation letztlich drehen und wenden, analysieren und deuten wie man will, Fakt bleibt, und ich wiederhole mich jetzt, das jegliche Leistung sich am Ergebnis messen lassen muss. Das Ergebnis wertet die Leistung akkurat. Das ist nicht nur im Fussball so. Zuletzt wird man immer die Frage stellen müssen; ist es gelungen oder nicht? Ist es gelungen hast du alles richtig gemacht, egal wie du es gemacht hast, ist es nicht gelungen, hast du alles falsch gemacht, egal was du versucht hast. Die welche Stöger relativ früh in der Saison kritisiert haben, stehen jetzt so da als ob sie die Situation richtig eingeschätzt haben, hätte Stöger mit der Mannschaft nach dem x-ten Spieltag die Kurve gekriegt, würden dieselben jetzt als Panikmacher dastehen.
    Es ist nicht relevant was es zum Erfolg braucht, sei es Verbindlichkeit, Berechenbarkeit, Vertrauen, Harmonie, oder sei es eine latenter, kompromissloser Druck, Peitschenknallen, Arschtreten und Konsequenzen ziehen, solange sich eben dieser Erfolg einstellt. In meinem Verständnis hat Horn einen Umschwung zu letzterem eingefordert.

  2. Matthias Wiegand says:

    Wenn man sich mal die Trainingseinheiten reinzieht…10 Uhr auf´n Platz und um 10.53 Uhr ist die erste Einheit vorbei, dann Frage ich mich…was kann man in genau 53min. so alles machen?? ich sags Euch mal: 15-20 min. erwärmen….dann ein bissl Eck spielen (eher lustlos)…dann noch 1..2 Runden um den Platz und dann ab zum Lieblingsasiaten ein bissl Sushi futtern.
    Und das spiegelt genau die Scheiße wider, die wir wöchentlich präsentiert bekommen.
    Was haben die in der Länderspielpause trainiert???? Wenn es spielerisch nicht geht…dann muss aber jeder Grashalm am Bruchweg in Mainz umgepflügt werden und das was definitiv nicht der Fall.
    Sicherlich ist der P.S. keiner der einen Radschlag am Spielfeldrand macht wie einst Werner Lorant, aber ich sehe keinerlei Emotionen. Und das ist das, was die Truppe mal braucht……einfach mal aus Ihrer Kuschel- und Komfortzone raus. Die brauchen aber mal so richtig eine Ansage. Und auch die Tribüne wäre mal für den einen oder anderen der richtige Platz wenn die Form nicht stimmt. Dann sollen halt die Jungen spielen, schlechter kann man nicht mehr spielen wie ein Sörensen, Lehmann, Jojic, Olkowski, Cordoba….und der Flankengott Kocka R.. Haben wir echt keinen der die Standards schießen kann???
    Gegen Baryssau haben Standards von anderen zu Toren geführt……. sieht die Mannschaft das nicht bzw. der Trainer???? Wie gesagt….dann sollen Sie junge Leute aus der A-Jugend hochziehen, die bringen mehr Einsatz als die gestandenen Profis.

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