Jhon Cordoba verletzt am Boden. (Foto: Mika Volkmann)

Die Transferbilanz 2017: Rückblick und Ausblick

So geht es im Winter weiter

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Spieler, die nicht gekommen sind

Neben Cordoba verpflichtete Köln mit Jannes Horn, Jorge Meré, Joao Queiros und Tim Handwerker vier Perspektivspieler. Talentiert zwar, aber keine sofortigen Verstärkungen, welche die Geissböcke so dringend benötigt hätten. Meré und Horn mit jeweils 20 Jahren brauchten einige Monate, um in Köln anzukommen, zeigten zum Ende der Hinrunde ihr Potenzial erstmals deutlich an. An beiden Spielern könnte der Effzeh noch große Freude haben. Handwerker avancierte zu einer kleinen Überraschung mit seinem frechen Auftreten. Queiros hingegen fiel bislang durch und fällt aktuell verletzt aus.

Im September verstärkten sich die Köln mit dem Routinier Claudio Pizarro. Doch der erhoffte Positiv-Effekt verpuffte schnell. Der Peruaner fiel nicht durch Tore auf. Stattdessen war der 38-Jährige häufiger verletzt als auf dem Trainingsplatz. Seine Klasse am Ball hin oder her, der Pizarro-Transfer brachte bislang noch keinen Erfolg.

Die entscheidenden Fehler jedoch waren nicht die Spieler, die der Effzeh verpflichtete, sondern viel mehr die Spieler, die nicht kamen. Zwei Jahre lang suchte Jörg Schmadtke einen Sechser und einen offensiven Flügelspieler. Es kam weder der eine noch der andere. Man holte sich Felix Uduokhai (1860 München), Ibrahima Konaté (FC Sochaux), Georges-Kevin N’Koudou (Tottenham Hotspur) und Maxwel Cornet (Olympique Lyon) Absagen ab. Am Ende blieben die Kernpositionen unbesetzt. Die Strafe dafür folgte in der Hinrunde.

Verstärkungen mit Persepektive

Den Abstieg vor Augen muss sich der 1. FC Köln nun der Realität stellen: Am Ende der Saison droht den Kölnern der bittere Gang in die Zweite Liga. Bei möglichen Wintertransfers stehen die Verantwortlichen vor dem schwierigen Spagat zwischen sinnlosem Geldverbrennen und sinnvollen Verstärkungen, um das Projekt “Klassenerhalt” doch nach zu schaffen.

Die Rückholhaktion von Angreifer Simon Terodde war der erste Fingerzeig, welche Spieler im Winter in die Domstadt wechseln könnten: Solche, die das Team sofort verstärken, perspektivisch aber auch in der Zweiten Liga ihre Berechtigung im Kader hätten. “Es gibt ein, zwei Spieler – wenn wir die bekommen, werden wir sie holen”, sagte Armin Veh vor Weihnachten. “Aber sonst werden wir niemanden holen, der uns für die Zukunft nicht weiterhelfen kann und dessen Vertrag dann im Sommer wieder ausläuft.” Leihgeschäfte für ein halbes Jahr wird es mit Veh nicht geben. “Davon halte ich nichts. Das macht für mich überhaupt keinen Sinn.”

Ein oder zwei Spieler also könnten noch kommen. Insbesondere im zentralen Mittelfeld und auf den offensiven Flügeln, aber auch auf der Rechtsverteidiger-Position hält der Effzeh nach Neuzugängen Ausschau. Fabian Lustenberger galt als Kandidat für das Zentrum. Doch der Ausschluss eines Leihgeschäfts macht den Deal mit dem Schweizer von Hertha BSC eher unwahrscheinlich.

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