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Jorge Meré: „Es gab absolut keine Probleme mit Peter Stöger“

Wie die Bundesliga Merés Spiel verändert hat


In Spanien sind die Zweikämpfe sind nicht so hart wie hier

Ihr Transfer sorgte im Sommer für großes Aufsehen. Spanischer U21-Nationalspieler, 20 Jahre alt, schon zwei Jahre Primera Division als Stammspieler – Sie haben großen Hoffnungen in Köln geweckt. Wie haben Sie Ihren Wechsel selbst erlebt?

Als Köln mich kontaktierte, mir das Angebot unterbreitete und sich insgesamt sehr um mich bemühte, musste ich nicht lange nachdenken. Das Wichtigste war, dass die Mannschaft zu mir passt. Ich bin sehr optimistisch und voller Hoffnungen hergekommen. Leider konnte ich auf dem Platz nicht das zeigen, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Die Art Fußball zu spielen ist hier einfach eine andere als in Spanien.

Inwiefern?

In Spanien ist nicht so viel Aggressivität drin, die Zweikämpfe sind nicht so hart wie hier. Es ist klar, dass du dich erst mal an den neuen Stil gewöhnen musst, wenn du als Fußballer in ein anderes Land wechselst. Intensität, Aggressivität und das Zweikampfverhalten – das sind die größten Unterschiede.

Sie mussten Ihr Spiel verändern. Wie hat sich das ausgewirkt?

Ich musste mein Spiel vor allem an die Intensität anpassen und bin jetzt zum Beispiel viel stärker in den Zweikämpfen. In Spanien gab es in den Spielen Momente, in denen man sich erholen konnte – das ist hier in der Bundesliga anders. Da möchte ich mich auf jeden Fall verbessern.

Worin müssen Sie sich noch bessern? Haben Sie auch neue Schwächen an sich entdeckt?

Wie gesagt, die Intensität ist für mich gewöhnungsbedürftig. In Spanien konntest du trotz weniger Einsatz alles in deinem Spiel richtig machen. Das klappt hier nicht. Hier wirst du schneller bestraft. Jetzt zählt es für mich, dass ich die Hinweise und Impulse, die der Trainer mir gibt, noch besser umsetze. Denn wir haben ein großes Ziel vor Augen: den Klassenerhalt. Das ist Priorität Nummer eins, der müssen wir uns immer bewusst sein.

Im Dezember gab es Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied. Gab es für Sie schon mal einen Moment, in dem Sie den Wechsel bereut haben? 

Nein, überhaupt nicht. Ich hatte in keinem einzigen Moment irgendwelche Zweifel, im Gegenteil. Mir war klar, dass nicht immer alles klappen wird, aber jetzt versuche ich, mich jeden Tag zu verbessern und immer mehr und mehr Spiele zu machen.

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