Daniel Meyer im Interview mit dem GEISSBLOG.KOELN. (Foto: GBK/1. FC Köln)

“Jörg Jakobs war als Bindeglied zur Lizenzabteilung für uns ideal”

Stefan hat die Option ins NLZ zurückzukehren

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Stefan hat die Option ins NLZ zurückzukehren

Das gilt auch für Ihre Rolle als U19-Übergangstrainer, falls Stefan Ruthenbeck zurückkommt.

So ist es. Wir haben mit einem Kandidaten gesprochen, waren in den Gesprächen auch recht weit.

Mit wem?

Guter Versuch. (lacht) Wir haben mit Stefan Ruthenbeck im Sommer gezeigt, wie wichtig uns die U19 ist. Wir wollen jemanden, der sich in dem Bereich auskennt, aber auch schon gesehen hat, was im Profibereich nötig ist. Da hatten wir neben Stefan Ruthenbeck eine andere Idee, die wir jetzt wieder aufgewärmt haben. Das hätten wir wohl auch hinbekommen, aber Stefan hat die Option ins NLZ zurückzukehren, sollte es nicht bei den Profis weitergehen. Deswegen haben wir gesagt, dass ich es zunächst bis April weiterführe. Einen Sechs-Monats-Vertrag mit jemand anderem wollten wir nicht machen.

Einige Dinge, wie sie jetzt geschehen, haben sie noch mit Jörg Schmadtke in die Wege geleitet. Wie funktioniert jetzt der Austausch mit Armin Veh?

Der Austausch läuft sehr gut, mit Armin Veh und mit Frank Aehlig. Sie stehen den Dingen sehr offen gegenüber, merken, dass viele gute Dinge dabei waren, bei dem, was wir in der Vergangenheit gemacht haben. Sie unterstützen uns.

Die Realisierung dieser Transfers lag bei Jörg Jakobs

Jetzt ist Jörg Jakobs gegangen. Was verändert das für Sie?

Für uns war es ideal, mit Jörg Jakobs das Bindeglied zur Lizenzabteilung immer am Tisch zu haben. Im Tagesgeschäft hat sich Jörg Jakobs um internationale Transfers und intensiv um die U21 gekümmert. Dazu hatte er einige übergeordnete Themen auf seinem Schreibtisch, bei denen wir jetzt schauen müssen, was zu Armin Veh und Frank Aehlig übergeht und was bei uns bleibt.

Wenn Sie schon die internationalen Transfers ansprechen: Die Profiabteilungen verpflichten immer jüngere Spieler, 17-Jährige, 16-Jährige – alle für Millionenbeträge. Das sind ja keine Spieler mehr für die Nachwuchsabteilung. Auch der FC hat mit Nikolas Nartey vor einem Jahr einen 16-Jährigen geholt, jetzt den 18-jährigen Nebiyou Perry. Wie gehen Sie dieses Thema künftig an?

Wir müssen uns den Entwicklungen stellen. Unser Kerngeschäft bleibt zwar unser Regionalscouting. Aber klar dürfen wir andere Bereiche nicht verpassen. Wir besetzen jetzt immer mehr internationale Turniere, haben ein Netzwerk an Informanten im Ausland. Ab der U17, das ist klar, hängt aber immer auch die Profiabteilung mit drin, ob das mit der längerfristigen Kaderplanung der Profis Sinn macht. Die Realisierung dieser Transfers lag zuletzt bei Jörg Jakobs. Wir werden sehen, wie wir das künftig regeln werden.

Wie sehen Sie persönlich den Run auf die Talente?

Wenn man sich die Ablösesummen bei den Erwachsenen ansieht, versucht inzwischen jeder, Vorgriffe zu tätigen, ehe diese Spieler nicht mehr bezahlbar sind. Ich finde es schwer, bei einem 16-Jährigen voraussagen zu können, ob er in vier, fünf oder zehn Jahren noch funktioniert. Abgesehen davon, dass er in diesem Alter sofort einen Rucksack aufbekommt durch die mediale Begleitung und die Ablösesumme. Das macht ja nicht nur etwas mit ihm, sondern auch mit den Spielern, mit denen er zusammenspielen soll. Das macht es nicht einfach.

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