Andre Pawlak (Mitte) mit seinen beiden Assistenten Mirko Vogt (li.) und Lukas Sinkiewicz (re.). (Foto: GBK)

Pawlak: “Ruthenbeck und ich haben eine klare Absprache”

Wie weit sind die beiden US-Talente?

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Ein sehr wissbegieriger Junge, in dem viel Potential vorhanden ist

Brady Scott kam im vergangenen Sommer nach Köln. Was zeichnet ihn aus?

Er ist ein moderner Torhüter, spielerisch schon sehr ordentlich und auf der Linie stark. Trotz seiner 18 Jahre hat er schon eine ordentliche Strafraumbeherrschung. Da merkt man, dass er in den USA in der Nationalmannschaft spielt. Er ist ein guter Typ, hat schnell Deutsch gelernt, ein sehr wissbegieriger Junge, in dem viel Potential vorhanden ist.

Kam über ihn der Kontakt zu Nebiyou Perry zustande, den der FC gerade verpflichtet hat?

Nein, dass sie sich kennen, war Zufall. Wir haben Perry bei der amerikanischen U20 gesehen. Dass sich Brady und Nebi kennen, ist natürlich kein Nachteil. Das macht die Eingliederung leichter. Sie wohnen auch zusammen in unserem Internat. Wobei Nebi in Schweden, wo er zuletzt bei Solna gespielt hat, schon Männerfußball kennen gelernt hat.

Ein Außenbahnspieler, der gerne von links nach innen zieht

Was ist Perry für ein Spielertyp?

Bei ihm müssen wir Fantasie mitbringen. Er hat was, ist ein Außenbahnspieler, der gerne von links nach innen zieht. Es gibt allerdings immer weniger echte Flügelspieler, die eine gute Flanke aus dem vollen Lauf schlagen können. Davon bin ich eher der Freund und versuche, diese Spieler dahingegen zu schulen. Ich glaube, dass sie dadurch auch torgefährlicher sein können. Perry ist ein Rechtsfuß, kann seinen linken Fuß aber auch gut gebrauchen.

Wenn es jetzt wieder losgeht, worauf liegt Ihr Hauptaugenmerk in der täglichen Arbeit mit der Mannschaft? Was muss besser werden?

Die größte Baustelle war der gesamte Defensivverbund, die Arbeit gegen den Ball. Mit 42 Gegentoren war das bislang definitiv nicht gut genug. Wenn wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollen, müssen wir das deutlich reduzieren. Dafür haben wir Flo Hörnig verpflichtet, um mehr Erfahrung reinzubekommen.

Er soll also der neue Leitwolf werden?

Das große Problem in U-Mannschaften ist das gegenseitige Coaching auf dem Platz. Es ist sehr ruhig, man hört nicht unbedingt aufeinander, wenn man gleich jung ist. Jetzt ist einer da, der ist erfahren, der ist laut, der kann von hinten coachen und Situationen vorhersehen, die ein 18-jähriger noch nicht so häufig erlebt hat.

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