Dominic Maroh ist beim FC aktuell ohne Chance. (Foto: GBK)

Derbyheld Maroh chancenlos unter Ruthenbeck

Die Vorboten einer Trennung im Sommer?

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Derbyheld Maroh schiebt Frust

Den 7. November 2015 wird Dominic Maroh sicherlich nicht vergessen. Der 1. FC Köln reiste zum Rheinischen Derby nach Leverkusen. Eine verrückte Partie, die der Effzeh mit 2:1 gewann – dank eines Doppelpacks des Innenverteidigers. In der ersten Hälfte hatte Marcel Risse einen Freistoß in den Leverkusener Strafraum geschlagen, den Maroh mit dem rechten Fuß über die Linie drückte. In der zweiten Hälfte war es ein Risse-Eckball, den der Abwehrspieler per Kopf in die Maschen beförderte. Der Jubel hatte keine Grenzen gekannt – jetzt kennt Marohs Frust keine Grenzen.

Unter den Fans mehren sich die Stimmen, die sich Maroh für den Rest der Saison in die Startelf zurück wünschen. Zwar fehlt dem 31-Jährigen das feine Füßchen im Spielaufbau. Es wäre aber nicht das erste Mal, dass Maroh mit seiner körperbetonten und kämpferischen Spielweise für neue Sicherheit in der Kölner Defensive sorgen würde. Mehrfach hatte Maroh auch unter Peter Stöger seinen Stammplatz schon eingebüßt, sich diesen dann aber wieder zurückgekämpft.

Dieses Mal scheint Maroh diesen Kampf aber nicht mehr gewinnen zu können. Keine einzige Spielminute unter Ruthenbeck zeigt, dass Marohs Qualitäten aktuell nicht gefragt sind. Auch die Verletzung Sörensens muss daran nicht unbedingt etwas ändern. Aufgrund des starken Leverkusener Flügelspiels und der hohen Geschwindigkeit der Bayer-Angreifer könnte Ruthenbeck gezwungen sein, die Defensive auf eine Viererkette um- und nach Tempo aufzustellen. In diesem Fall wäre Maroh gegenüber Meré und Heintz erneut im Nachteil. Denkbarer wären neben dem etablierten Duo im Zentrum die Außenverteidiger Jonas Hector links und Marcel Risse rechts.

Abschied im Sommer zeichnet sich ab

Maroh würde dann erneut nur der Platz auf der Bank bleiben. Dabei könnte es sein letztes Derby im Trikot des Effzeh werden. Sein Vertrag bei den Geissböcken läuft bekanntlich im Sommer 2018 aus. Im Herbst 2017 hatte es noch geheißen, man werde bald mit dem Routinier über eine Vertragsverlängerung sprechen. Dann kam Sportchef Armin Veh zu den Geissböcken. Seitdem liegen die Gespräche auf Eis. Und obwohl Maroh gerade im Abstiegsfall noch einmal ein wichtiger Baustein für den Wiederaufbau in Liga zwei sein könnte, scheint er selbst in diesen Überlegungen beim FC aktuell keine große Rolle mehr zu spielen.

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