Stefan Ruthenbeck und Armin Veh auf der Bank. (Foto: Mika Volkmann)

Der FC in der Abfindungsfalle – auch bei Ruthenbeck?

Wer entscheidet über Ruthenbecks Zukunft beim FC?

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Stefan entscheidet ganz alleine

Doch was haben die Abfindungen mit Stefan Ruthenbeck zu tun? Wenige Tage vor Saisonende laufen die Gespräche im Hintergrund über die Zukunft des Noch-Trainers der FC-Profis. Sein Vertrag als U19-Trainer bei den Geissböcken läuft bekanntlich über den Sommer hinaus weiter. Doch in dieser Phase geht es auch über die Deutungshoheit der Wortspielereien in der Öffentlichkeit. Die Zwischentöne werden am Ende wohl entscheiden.

Sportchef Armin Veh hatte an dem Tag, als der FC bekannt gab, Ruthenbeck werde nicht über die Saison hinaus Trainer der Profis bleiben, gesagt: Was Ruthenbeck machen werde, „entscheidet Stefan ganz alleine. Die Möglichkeit hat er und wir wären sehr glücklich, wenn er bei uns bleiben würde.“ Veh unterstrich damit, dass nur Ruthenbeck ganz alleine über seine Zukunft entscheide. Der FC würde ihn als U19-Coach zurücknehmen. Nun müsse der Trainer sich nur noch erklären.

Das ist nicht nur eine Entscheidung, die ich zu treffen habe

Doch dieser pokert, wissend um einerseits die Möglichkeit zu einem anderen Klub zu wechseln und andererseits um seinen gesicherten Vertrag in Köln. „Wir sind in Gesprächen“, sagte der 45-Jährige am Dienstag und betonte: „Das NLZ war immer fair zu mir, der Austausch war immer gut. Deswegen muss die Entscheidung relativ schnell fallen.“ Was schon ein wenig nach Abschied klang, relativierte Ruthenbeck dann wieder. „Ich habe hinterlegt, was ich mir vorstellen kann. Die Leute wissen also Bescheid. Jetzt schauen wir mal, wie das reflektiert wird. Dann wird zeitnah eine Entscheidung fallen.“

Ruthenbeck hat beim FC also deutlich gemacht, wie er sich eine Zukunft vorstellen könnte – dem Vernehmen nach nicht zwingend in der U19, sondern möglicherweise auch in der U21, wo Andre Pawlak in der kommenden Saison den Fußballlehrer-Schein machen wird. Obwohl Veh noch vor wenigen Wochen gesagt habe, der Ball liege einzig bei Ruthenbeck, spielte dieser den Ball nun zum Verein zurück. „Es geht nicht nur darum, dass ich was zu entscheiden habe, sondern auch der Verein. Wir müssen beide wollen. Das ist nicht nur eine Entscheidung, die ich zu treffen habe.“ Der Hintergrund dieser Aussage ergibt sich auch aus den Vorfällen der Hinrunde: Hätte Ruthenbeck tatsächlich die Chance auf einen neuen Klub, könnte er zwar einfach um die Auflösung seines Vertrags bitten und wechseln. Doch das hätten vor ihm auch schon Stöger, Schmid und Bade machen können.

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