Abschied: Dominique Heintz wechselt zum SC Freiburg - die fixe Ablöse beträgt drei Millionen Euro. (Foto: Mika Volkmann)

Hätte Heintz bleiben können? Drei Personalien noch offen

Veh erklärt den Stand der Dinge in der Defensive

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Veh erklärt den Stand der Dinge in der Defensive

Das gilt auch für den 1. FC Köln, der allerdings durch diversen Klauseln in den Verträgen einiger Leistungsträger frühzeitige Klarheit erfährt. Heintz ist nach Leonardo Bittencourt (1899 Hoffenheim), Lukas Klünter (Hertha BSC), Dominic Maroh, Sven Müller (beide Ziel unbekannt), Yuya Osako (Werder Bremen), Anas Ouahim (VfL Osnabrück) und Claudio Pizarro (Ziel unbekannt) der achte Abgang des Sommers. Dem gegenüber stehen seit Mittwoch die drei externen Neuzugänge Niklas Hauptmann (Dynamo Dresden), Louis Schaub (Rapid Wien) und Lasse Sobiech (FC St. Pauli). Auf beiden Seiten ist das Ende der Kaderplanung aber noch lange nicht erreicht.

„Mein Ziel bleibt es, einen Großteil des Kaders bis zum Trainingsauftakt zusammen zu haben“, sagte Armin Veh am Mittwoch dem GEISSBLOG.KOELN. „Es wäre gut, wenn unser neuer Trainer sofort mit den meisten Spielern arbeiten kann.“ Der Transfer-Mittwoch mit Heintz‘ Abgang und Hauptmanns Verpflichtung war daher nur ein Zwischenschritt. Gerade die Defensive bedarf noch einiger Feinjustierungen. Schließlich haben drei Abwehrspieler den Klub bereits verlassen, weitere könnten folgen.

Jannes Horn hat keine Klausel in seinem Vertrag

„Bei einem Spieler steht es noch nicht fest, bei einem anderen müssen wir noch Geduld haben“, sagte Veh und meinte damit Frederik Sörensen und Jorge Meré. Der Däne hat eine derart schwache Saison gespielt, dass die wirklich reizvollen Angebote noch auf sich warten lassen. Der Spanier hingegen hätte einige Klubs zur Auswahl, die allerdings (noch) nicht bereit sind, auch nur annähernd die Ausstiegsklausel in Höhe von zwölf Millionen Euro zu bedienen. Veh muss sich also noch einige Tage gedulden, ehe bei Sörensen die Entscheidung fällt. Meré hingegen kann bis Mitte Juni abwarten, da seine Klausel erst später als jene Sörensens abläuft.

Auf der rechten Abwehrseite deutet sich derweil an, dass mit Benno Schmitz (RB Leipzig) und Matthias Bader (Karlsruher SC) die Nachfolger für Klünter und Pawel Olkowski (soll noch gehen) gefunden wurden. Auf der linken Seite hat derweil Jannes Horn die Gespräche mit RB Leipzig wieder aufgenommen. Der Linksverteidiger hat weiterhin Jonas Hector vor der Nase und eben diese nun offenbar voll. „Stand jetzt ist er unser Spieler“, sagte Veh nur. „Und er hat keine Klausel in seinem Vertrag.“ Damit dürfte klar sein: Horn und Leipzig, so beide Parteien einen Wechsel forcieren wollen, werden sich finanziell mit dem FC einigen müssen. Dafür aber muss erst einmal in Leipzig Ruhe einkehren. Denn nach der Trennung von Ralph Hasenhüttl ist die neue sportliche Führung nicht installiert. Auch da heißt es für Veh und den FC also: abwarten.

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