Markus Anfang und sein Trainerteam im Trainingslager in Bad Gögging. (Foto: GBK)

Anfang: “Ich glaube, Armin Veh sitzt lieber auf der Tribüne”

Ich glaube, Armin Veh sitzt lieber auf der Tribüne

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Sie haben mit Armin Veh einen langjährigen Ex-Trainer als Manager an der Seite. Wie läuft der Austausch mit ihm ab?

Armin hat wahnsinnig viel Erfahrung und ist sehr interessiert. Ich finde es sehr wertvoll, wenn ein erfahrener Trainer dabei sitzt, der schon viel gesehen hat. Das Schlimmste als Trainer ist, wenn du glaubst, dass du alles richtig machst und deshalb nicht mehr zuhörst. Das will ich nicht, denn ich will mich auch weiterentwickeln. Deswegen bespreche ich mich dem gesamten Staff. Da ist auch Armin Veh dabei. Er kann mir ein Feedback geben, über das wir dann sprechen. Wir tauschen uns viel über Spieler und Spielsituationen aus. Wir sind sehr oft einer Meinung.

Würden Sie gerne zusammen mit Armin Veh auf der Bank sitzen oder wollen Sie dort mit Ihrem Trainerteam Ihre Ruhe haben?

Das obliegt Armin ganz alleine, wie er das handhabt. Ich fühle mich in keiner Weise gestört. Aber wir haben schon festgestellt, dass ich ihm permanent im Weg stehe. Jetzt bin ich schon nicht so wahnsinnig groß, aber es gelingt ihm auch nicht, über mich drüber zu schauen. (lacht) Ich glaube, er sitzt lieber auf der Tribüne und schaut sich das Spiel von oben an, ehe ich ihm vor der Nase rumtanze.

Sie waren mit Kiel eigentlich immer in der Außenseiterrolle. Mit dem Effzeh sind Sie der klare Favorit. Verändert das etwas in Ihrer Arbeit als Trainer?

Es ist gar nicht so entscheidend, welcher Anspruch von außen kommt. Es ist viel entscheidender, welchen Anspruch man selbst hat. Wir wollen richtig guten Fußball spielen lassen. Den Anspruch hatten wir in Kiel auch. Es ändert nichts, ob du der Favorit bist oder nicht. Mein eigener Anspruch ist, immer erfolgreich zu sein. Aber wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht über die anderen Mannschaften stellen. Wir wollen alles andere als arrogant rüberkommen. Es tut uns gut, wenn wir uns in Respekt, Demut und aufgrund der letzten Saison auch in Bescheidenheit üben. Wenn wir das umgesetzt kriegen, haben wir die Überzeugung und Qualität, uns durchzusetzen. Nicht mit Reden, sondern mit Fußball spielen.

Hier geht es zum ersten Teil des großen Anfang-Interviews!

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