Markus Anfang und Dominick Drexler kennen sich schon länger. (Foto: imago/Huebner)

Drexler-Transfer? Gute Gründe und offene Fragen

Vehs Aussagen deuten in Drexlers Richtung

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Vehs Aussagen deuten in Drexlers Richtung

Sollte der Transfer trotzdem zustande kommen, dann wohl auch, weil Markus Anfang den Spieler in- und auswendig kennt und dieser wiederum die Spielidee seines Kieler Trainers längst verinnerlicht hat. Vor allem letzteres Argument könnte in der Tat für Drexler sprechen. Denn Sportchef Armin Veh hatte zuletzt immer wieder betont, dass die Geissböcke die Vorbereitung abwarten wollen, ehe eine finale Entscheidung über einen Transfer getroffen wird. Dem GEISSBLOG.KOELN hatte Veh zudem erklärt, dass ein Grund für das Abwarten auch sein könne, weil man sich bislang nicht mit allen Parteien geeinigt habe. Auch dies könnte zu Drexler passen, denn die Ablösegespräche mit Midtjylland dürften nicht einfach sein.

Sicher wäre aber, dass Drexler im Falle eines Wechsels nach Köln keinerlei Eingewöhnungszeit – zumindest taktisch – benötigen würde. Während die FC-Profis seit nunmehr fast vier Wochen das neue Anfang-System proben, einstudieren, erlernen, testen und verinnerlichen, könnte Drexler diesen Prozess überspringen und sofort mit Saisonbeginn in diesem Korsett funktionieren. Ein anderer Spieler, vor allem dann, sollte er aus dem Ausland kommen und der deutschen Sprache nicht mächtig sein, wäre um ein Vielfaches schwieriger zu integrieren.

Darum würde ein Drexler-Deal kurzfristig passen

Beim Effzeh scheint also einiges auf Dominick Drexler vom FC Midtjylland hinauszulaufen. Der 28-Jährige wäre zwar keine Verpflichtung mit Perspektive wie das ursprüngliche Transferziel, der 20 Jahre alte Joseph Paintsil. Doch kurzfristig könnte sich Drexler insbesondere mit Blick auf das einzige Saisonziel, den sofortigen Wiederaufstieg, eher bewähren als ein junger Angreifer, der unter Umständen einige Wochen Anlaufzeit in der Liga benötigen würde. Und dieser Kurzfristigkeit ordnet man beim Effzeh aktuell alles unter. Denn alle Gedanken über Perspektiven wären hinfällig, würde der direkte Aufstieg nicht gelingen. Nach Czichos, Lasse Sobiech, Niklas Hauptmann und im vergangenen Winter bereits Simon Terodde würde ein Drexler-Transfer also zum Saisonziel passen.

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