Der 1. FC Köln feierte am Sonntag vor 50.000 Fans seine Saisoneröffnung. (Foto: imago/vdLaage)

Woche der Wahrheit: Nach dem Volksfest ist vor dem Ernstfall

Ernstfall Bochum: Die Sticheleien haben begonnen

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Wir erwarten einen Sieg gegen Köln

Ein Neuzugang ist von der Spielidee bislang sehr angetan. Louis Schaub brillierte am Freitagabend im letzten Test gegen den 1. FSV Mainz 05. Der Österreicher gilt als einer der Schlüsselspieler in der Offensive, da er nicht nur Pässe wie zum zwischenzeitlichen 2:1 durch Christian Clemens spielen, sondern auch selbst für Torgefahr sorgen kann. Schaub hat ein gutes Gefühl aus der Vorbereitung mitgenommen. “Ich persönlich fühle mich gut. Auf dem Platz weiß inzwischen jeder, was er zu tun hat. Das war ein langer Prozess, aber es greift mittlerweile. Es ist trotzdem noch Luft nach oben”, sagte Schaub, der in der Vorbereitung sogar die FC-Hymne gelernt hat, um sie am Sonntag mitsingen zu können.

Die Hymne wird Schaub das nächste Mal erst wieder zum ersten Heimspiel am zweiten Spieltag hören. Vorher steht der Auftakt beim VfL Bochum an. Der Revierklub verlor zwar seine Generalprobe beim englischen Zweiligisten FC Millwall mit 0:1 nach einer vor allem in der ersten Hälfte schwachen Leistung. Doch zuvor hatte das Team von Trainer Robin Dutt mit einem 2:2 gegen den AS Monaco aufhorchen lassen. Im Anschluss hatte Bochums Coach gegenüber “Reviersport” erklärt: “Die Spieler wissen, was wir jetzt erwarten – vor allem einen Sieg gegen Köln.”

Auf den verbalen Kampf muss das Sportliche folgen

Diese Forderung hat man natürlich auch am Rhein mitbekommen. Timo Horn nahm den Faden am Sonntag auf. “Bochum hat einen hohen Anspruch, das haben sie schon formuliert. Die Aussage von Robin Dutt motiviert uns natürlich”, sagte der Torhüter. Klar ist aber auch: Bochum dürfte eine gewichtige Rolle im Aufstiegskampf mitreden. Zumindest ist dies das Ziel des VfL. Daher wird dem Duell am Samstag eine große Bedeutung beigemessen. “Es wird direkt ein Spiel in einem kleinen, engen Stadion gegen einen starken Gegner”, sagte Horn. “Es wird zeigen, ob wir in der Zweiten Liga angekommen sind. Dem wollen wir uns stellen. Spielerisch werden wir in keinem Spiel unterlegen sein, aber wenn wir den Kampf nicht annehmen, verliert man die Spiele trotzdem.” Den verbalen Kampf haben die Kölner am Sonntag angenommen. Jetzt muss der sportliche Kampf auf dem Rasen folgen.

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