Das Präsidium des 1. FC Köln. (Foto: GBK)

15 aus 41 beim Mitgliederrat: Machtkampf und Marathonwahl

Neue Satzungs-Initiative und viele politische Lager

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Amtierendes oder neues Präsidium?

Doch diese Mammutsitzung wird nötig sein und ist laut Satzung ausdrücklich gewünscht. Denn schließlich wird der kommende Mitgliederrat die Aufgabe haben, über den amtierenden Vorstand zu urteilen und entweder das aktuelle Trio zu fragen, ob es bereit wäre für eine weitere Amtszeit, oder aber ein neues Präsidium vorzuschlagen. Letzteres dürfte wohl der Fall sein, denn zumindest eine weitere Amtszeit von Präsident Werner Spinner scheint nach dessen Herz-Operation und den Äußerungen in den letzten Monaten zumindest eher unwahrscheinlich. Von Schumacher und Ritterbach hingegen hört man, dass sie gerne weitermachen würden.

Ob dies vom Mitgliederrat dann auch gewünscht wäre, bleibt freilich bis nach der Wahl am 10. Oktober 2018 auf der Versammlung offen. Dann wird sich entscheiden, welches politische Lager sich durchgesetzt hat. Zuletzt war zu hören, dass gleich mehrere Strömungen im Klub ihre Kandidaten ins Rennen geschickt haben. Das deutete auch Dr. Bodo Jost, Vorsitzender der Wahlkommission, in einem Statement an: „Die 41 Kandidaten decken innerhalb der FC-Familie eine große Vielfalt an Erfahrungen und Meinungen ab.“

Neue Satzungs-Initiative

Und so wird der Auswahlprozess der 41 Kandidaten schon im Vorfeld der Mitgliederversammlung für Aufsehen sorgen. Denn die Protagonisten dürften sich mächtig ins Zeug legen, um auf sich aufmerksam zu machen. Vom amtierenden Mitgliederrat stellten sich alle bisherigen 14 Vertreter. Dazu kommen 27 neue Gesichter.

Spannend wird in diesem Zuge auch sein, ob eine neue Satzungs-Initiative sich durchsetzen wird. Diese versucht, einen Passus bezüglich des Mitgliederrates zu verändern, damit dieser künftig stärkeren Einfluss auf die KGaA und damit auf die Lizenzspielerabteilung hat. Gerade in dieser Hinsicht hatte es in der Vergangenheit immer wieder zwischen dem Vorstand und der Führung des aktuellen Mitgliederrates gekracht. Letzterer hatte darauf bestanden, mehr Einblicke in das operative Geschäft zu erhalten. Dies hatten das Präsidium und die KGaA-Geschäftsführung nachdrücklich abgelehnt.

Die Liste aller Kandidatinnen und Kandidaten findet ihr hier.

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