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Der FC lernt dazu: Das war gut, das war schlecht

Noch zu viele Schwächephasen

Das war schlecht

Der Effzeh zeigte in Bielefeld zwar eines seiner besten Spiele in der laufenden Saison, dennoch gab es Phasen, in denen sich Anfangs Mannschaft hinten rein drängen ließ oder im Umschaltspiel zu lange brachte und zu ungenau agierte. Für Abwehrchef Czichos war es zwar genau die Leistung, „die es gebraucht hat, um hier zu bestehen“. Dennoch sah er noch Verbesserungsbedarf. „Es ist noch lange nicht perfekt, aber heute war wieder ein großer Schritt in die richtige Richtung“, zeigte sich Czichos nach dem Spiel zufrieden.

„Wir hatten in der zweiten Halbzeit richtig gute Ballbesitzphasen. Das wollen wir natürlich auch mal über 90 Minuten zeigen“, sagte Trainer Anfang und schob hinterher: „Wir wollen immer besser werden. Aber es ist keine Selbstverständlichkeit, auf der Alm zu gewinnen und neun Punkte aus der Englischen Woche zu holen.“ Gegen Sandhausen, Ingolstadt und Bielefeld haben die Kölner die volle Punkteausbeute geholt. Im Kampf um den Aufstieg befindet sich der FC also auf einem guten Weg und hat mit 19 Punkten aus acht Spielen schon ein erstes Zeichen gesetzt. Dennoch muss der FC weiter an den Schwächephasen arbeiten, denn andere Gegner könnten diese härter bestrafen.

So geht es weiter

Die wiedererlangte Balance zwischen defensiver Stabilität und offensiver Leichtigkeit braucht Köln auch für die kommenden Aufgaben. Nach der Englischen Woche hat der Effzeh zunächst aber etwas Zeit, um zu regenerieren. Bis Dienstagnachmittag hat Anfang seiner Mannschaft freigegeben. Danach beginnt die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den MSV Duisburg am Montagabend der Folgewoche. Gegen die kriselnden Zebras, die womöglich mit einem neuen Trainer nach Köln kommen könnte, wollen die Domstädter den vierten Sieg in Folge einfahren – auch, wegen der wiedererlangten Balance.

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