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„Wir wurden eingeschläfert – das 0:1 war der Weckruf“

In der ersten Halbzeit hatte ich ein schlechtes Gewissen

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Simon Terodde: „In der Halbzeit hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil wir uns Torchancen kreiert haben und ich die Mannschaft mit meinen vergebenen Chancen etwas im Stich gelassen habe. Dann gehen wir Rückstand und ich kann der Mannschaft für die Reaktion nur ein großes Kompliment aussprechen. Wir haben es immer wieder geschafft, die Ingolstädter Konter zu unterbinden. Nach dem Ausgleich hat man ja dann 20 Minuten lang gesehen, was hier los war. Die anderen Gegner werden immer versuchen die Standards zu verhindern, aber wir trainieren das unter der Woche schon. Jetzt haben wir die letzten beiden Spiele durch Standards entschieden. Die 100-Tore-Marke habe ich schon im Kopf. Mal abwarten, wann es fällt.“

Alexander Nouri: „Wir sind natürlich enttäuscht ob des Ergebnisses. Die Art und Weise war aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir waren in der ersten Halbzeit nicht mutig genug. Das haben wir klar angesprochen. Dann habe ich eine zweite Halbzeit gesehen, in der sich die Mannschaft Chancen herausgearbeitet hat und in meinen Augen verdient in Führung gegangen ist. Wir hätten das Spiel dann entscheiden können. Dann ist es umso bitterer, dass es vor dem Elfmeter kein Eckball für Köln war. Wir hatten das nötige Quäntchen Glück einfach nicht. Die Art und Weise und wie wir hier aufgetreten sind, lässt uns für die kommenden Wochen positiv stimmen. Dann werden wir uns in Zukunft auch belohnen.“

Markus Anfang: „Ich glaube wir haben richtig gute 35 Minuten in der ersten Halbzeit gehabt und wenn wir dann in Führung gehen, ist das mehr als gerecht. Wenn wir da die Tore machen, ist das Spiel schon früh in unsere Richtung entschieden. Im zweiten Durchgang sind wir schlecht gestartet. Nach dem Rückstand muss ich die Reaktion meiner Mannschaft loben. Sie hat sich nie aufgegeben. Wir haben konsequent nach vorne gespielt und machen verdient den Ausgleichstreffer. Dann wechseln wir so, dass wir auf Sieg gehen und machen durch eine Standardsituation das 2:1. Der Heimsieg tut uns gut. Die Jungs haben sich das hart erarbeitet. Es ist keine Selbstverständlichkeit, in der Zweiten Liga die Spiele zu gewinnen. Jetzt bereiten wir uns auf Bielefeld vor und werden alles dafür tun, auch dort zu gewinnen.“

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