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Die Trainerfrage bei der U21 stellt sich (noch) nicht

Steht Markus Daun als Trainer zur Diskussion?

So lange wir den Eindruck haben, dass das Trainerteam die Spieler erreicht…

Steht Markus Daun als Trainer zur Diskussion?

CS: „Es gibt viele Gründe, warum sich der Erfolg in zählbaren Punkten und Siegen bisher nicht niedergeschlagen hat.“

MH: „Diese Diskussion führen wir mit den Trainern. Der Austausch ist gut und die Trainer arbeiten engagiert mit den Spielern und dem Team.“

CS: „So lange wir den Eindruck haben, dass das Trainerteam die Spieler erreicht und wir die Themen bearbeiten, stellt sich die Trainerfrage nicht.“

Dann kommen wir zur U19 und U17: Es läuft gut – einfach nur die Folge guter Jahrgänge oder steckt mehr dahinter?

CS: „Grundsätzlich sind die Kader sehr gut aufgestellt mit vielen talentierten Spielern. Dass es gut läuft, ist aber auch ein Verdienst der Trainer, die sehr akribisch mit den Jungs arbeiten. Wenn man dann noch so einen Lauf hat, fällt vieles einfach leichter, das Gewinnen und die persönliche Weiterentwicklung.“

Stefan Ruthenbeck identifiziert sich total mit seiner Aufgabe bei der U19

Wie hat sich denn Stefan Ruthenbeck nach seinem halben Jahr bei den Profis wieder eingefunden?

MH: „Er wirkt sehr aufgeräumt, sehr klar, identifiziert sich total mit seiner Aufgabe bei der U19. Er hat eine gute Ansprache an die Jungs und verfolgt gute Ideen vom Fußball. Er hat viel erlebt auf seinem eigenen Weg als Trainer. Davon können die Spieler viel lernen, aber auch die Trainerkabine, in der von der U15 aufwärts im Nachwuchs alle Trainer zusammenkommen. Es gibt da einen guten Austausch, von dem alle profitieren. Dass er dabei ist, ist eine sehr gute Sache.“

Herr Heidrich, Sie sind jetzt einen Monat hier. Haben Sie denn schon ein paar Juwelen im Nachwuchs entdeckt?

MH: „Das verrate ich nicht. (lacht) Es ist immer spannend, weil es natürlich einige Spieler gibt, die alle auf dem Zettel haben wie Noah Katterbach oder Tomas Ostrak. Dann aber gibt es Spieler ab der U15, mit denen man vorher nicht gerechnet hatte, die plötzlich andere Spieler rechts und links überholen. Das kann man so nicht immer planen. Es spielen so viele Einflüsse eine Rolle. Deswegen ist das immer schwierig.“

CS: „Auch, weil Entwicklungen nicht kontinuierlich verlaufen. Es gibt immer auch Dellen. Es geht darum, dann trotzdem Geduld zu haben und zu analysieren, wie man den Jungs helfen kann.“


Das große NLZ-Interview – hier geht es zum ersten Teil!

7 Kommentare
  1. Franz-Josef Pesch says:

    wenn hier nicht jetzt schnell reagiert und evtl. die Reißleine gezogen wird, geht das „Rumgeeiere“ wie damals bei den Profis
    weiter. Das kennen wir und das hatten wir ja schon einmal. Man sollte aus Fehlern die in der Vergangenheit gemacht wurden lernen. Das gilt besonders für den FC !!

  2. OlliW says:

    Das ist ja keine „Ausrutscher“-Saison, sondern verstetigt sich leider.
    Auf effzeh.com gab es mal ein Pro und Contra U21. Ich kann mich nur anschließen, dass die U21 so keinen Sinn macht! Zuwenig Durchlässigkeit zur Profimannschaft. Der Profikader ist groß genug und nur in großer Personalnot (ich erinnere an letzten Herbst) kommen die Jungen zum Einsatz. Wer dann aber gut ist, geht zurück oder ist nächste Saison weg. Wer es mit 21 oder 22 nicht zum Profikader geschafft hat oder da nicht gesehen wird, wird ebenso weggehen oder weggehen. Und dann gibt es ja direkt dahinter sozusagen die U19, die ohnehin seit Jahren besser da steht. Bei den „aufstrebenden“ U19 bis U17 Spielern gibt es zudem auch noch genügend Potenzial für Profiverträge und Jungs, die hungrig sind und nah an einer Profikarriere. Zudem werden Profiverträge ohnehin immer früher abgeschlossen und selten erst mit 21 oder 22. So erscheint einem die U21 des FC mehr und mehr als Abstellgleis. Vor allem, wenn die nicht berücksichtigten Profis da auch noch aushelfen müssen.

  3. mario lindenberg says:

    Aus meiner Sicht ist die U21 eine Möglichkeit die jungen Spieler an den „Männerfussball“ heran zu bringen. Eine U19 kann das nicht, weil sie nur gegen andere Jugendmannschaften spielen. Und wenn man sich die Spiele der U21 ansieht, dann merkt man auch das diese Anpassung an die robusten Zweikämpfe und die Auseinandersetzung mit deutlich erfahrenere Spielern, die größte Herausforderung für die jungen Spieler ist. Die Möglichkeit sich diesen Herausforderungen in einem Ligabetrieb jede Woche zu stellen, kann nur eine U21/23 bieten. Ich finde das ist eine sehr wertvolle letzte Station in der Ausbildungslaufbahn beim FC. Und eine fehlende Durchlässigkeit kann ich auch nicht erkennen. Spieler wie Gerhardt, Horn, Hector, Öczan Klünter, sie nur einige Beispiel für Jungs die über die U21 in den Profibereich gekommen sind. Und auch so tollen aktuellen Talenten wie Noah Katterbach oder Darko Churlinov, wird es gut tun sich in der Regionalliga beweisen zu müssen. Es gibt aus meiner Sicht nicht die Möglichkeit ein halbes Dutzend guter Talente in der Profimannschaft mit trainieren und spielen zu lassen. Da müssen auch in der zweiten Reihe Spieler bereit stehen, die sofort funktionieren, wie wir gerade wieder erleben. Deshalb mach für mich eine U21 unbedingt Sinn. Auch für eine Saison in der 5. Liga um sofort wieder hoch zu kommen.

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