Markus Daun wartet mit seiner Mannschaft auf den ersten Sieg. (Foto: GBK)

U21 vor Abstiegsduell: Was macht Daun und dem FC Mut?

Was macht Mut? Was machen die FC-Bosse?

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Drei Langzeitverletzte sind zurück

Viele Anlässe zur Hoffnung gab es zuletzt nicht. Unzählige Verletzte, viele individuelle Fehler in der Defensive, ein Topstürmer außer Dienst (Roman Prokoph blieb in 13 Spielen bislang ohne Tor) und immer wieder der mentale Teufelskreis nach Gegentoren – wie bei vielen Abstiegskandidaten wiederholen sich auch beim Effzeh die Muster. Dass sich dies nun ändern soll, liegt auch an einigen Rückkehrern.

Defensivspieler Marcel Damaschek ist schon seit drei Wochen wieder mit dabei und arbeitet sich langsam wieder heran, um für 90 Minuten die nötige Fitness zu haben. Mittelfeldspieler Hikmet Ciftci, den Sportchef Armin Veh vor einer langwierigen Verletzung schon als Kandidaten für die Profi-Mannschaft gesehen hatte, stand gegen Oberhausen erstmals wieder in der Startelf. Neuzugang Gabriel Boakye, Flügelstürmer und pfeilschneller Angreifer, wurde gegen RWO erstmals eingewechselt. Bei Ciftci und Boakye reicht die Luft für je knapp eine Stunde. Sie könnten gegen Wiedenbrück genauso wie Damaschek von Beginn an auflaufen.

Welche Lehren ziehen die FC-Bosse?

Mit diesem Trio käme fraglos eine Qualität zurück ins FC-Spiel, die den Geissböcken bislang abging. Ob die gerade erst genesenen Spieler aber schon in der Lage sein werden, den Unterschied auszumachen, ist zumindest fraglich. Auf ihnen lastet trotzdem ein großer Druck. Sie müssen funktionieren, genauso wie die bislang weitgehend enttäuschenden Oldies (Laux, Nottbeck, Prokoph), von denen am ehesten noch Laux stabile Leistungen bringen konnte. Sie alle sind am Samstag beim SC Wiedenbrück gefragt.

Gefragt sind derweil aber auch die FC-Bosse. Nebst der aktuellen sportlichen Situation müssen sich die NLZ-Leiter Matthias Heidrich und Carsten Schiel fragen, warum die U21 seit drei Jahren mindestens in der Hinrunde stets tief unten im Tabellenkeller steckte. Alleine der Verweis auf die jungen Jahrgänge aus der U19 reichen nicht aus. Das beweisen Borussia Dortmund II und Borussia Mönchengladbach II. Zwar liegen die Ambitionen zwischen dem BVB (Aufstieg in Liga drei) und dem FC (Klassenerhalt) weit auseinander. Einen Mittelweg konnten die Geissböcke in den letzten Jahren allerdings nicht finden. Sollte es so weitergehen wie bisher, käme ein Erkennen der Fehler unter Umständen zu spät.

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