Am 25. Juni übernimmt Markus Anfang das Zepter beim FC. Armin Veh geht in seine erste vollständige Saison als FC-Sportchef. (Foto: GBK)

Vehs und Anfangs Halbzeit-Fazit der Hinrunde

Das ist Markus Anfangs Anspruch

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Wir können nur das Sportliche beeinflussen

Nach der Mitgliederversammlung ist Armin Veh froh, dass es nun wieder vermehrt um das Sportliche beim Effzeh geht. „Ich bin weniger politisch. Wir sind ein Fußball-Club. Deshalb sollte es auch um Fußball gehen. Natürlich gehört das auch zum Verein dazu, aber ich bin froh, wenn es um Sport geht.“ Auch Markus Anfang konzentriert sich ausschließlich auf die Geschehnisse auf dem Platz, denn er weiß: „Wir können nur das Sportliche beeinflussen.“

Der Erwartungshaltung, mit der seine Mannschaft und das Trainerteam konfrontiert sind, stellt sich der Trainer. „Der Anspruch, der auf den Spielern und auch auf uns Trainern lastet, ist sehr hoch. Wir haben den Anspruch selbst auch, aber man muss auch akzeptieren, wo man herkommt“, erinnert Anfang. „Wir sind nun mal nicht qualifiziert für die Bundesliga. Wir sind Zweitligist. Wir wurden nicht als Erstligist in die Zweite Liga implantiert und schießen alles aus dem Stadion“, dämpft der Trainer die Erwartungshaltung, auf dem Weg zurück in die Bundesliga jedes Spiel gewinnen zu können.

Verbesserungsbedarf in den Heimspielen

Markus Anfang erinnert daran, dass hinter dem Verein und einem Großteil der Spieler die schlechteste Saison der Vereinsgeschichte liegt und das nicht einfach in Vergessenheit geraten kann. „Dafür, dass wir letzte Saison mit 22 Punkten abgestiegen sind – nicht mit 34 oder 35 Punkten, sondern mit 22 – ist die Erwartungshaltung brutal hoch. Dem stellen wir uns, aber man muss auch mal akzeptieren, dass die Jungs auf einem guten Weg sind.“ Zu einem guten Weg gehört jedoch auch ein Lernprozess, durch den die Mannschaft gehen muss. Auch wenn der Trainer natürlich jedes Spiel gerne gewinnen würde: „Wir hätten alle am liebsten nur Höhen, aber es werden immer auch Tiefen geben“, weiß Anfang. Zwar haben die Kölner in den Auswärtsspielen bislang noch keinen Punkt abgegeben, in Müngersdorf aber nur sieben von möglichen 15 Punkten geholt. Vor allem an der Ausbeute vor heimischen Publikum gilt es für die Mannschaft zu arbeiten. „Wir haben die Heimspiele nicht so gestaltet, wie wir wollen, aber wir spielen gegen Mannschaften, die auch Fußball spielen können. Da müssen wir aufpassen“, bremst Markus Anfang hier die Erwartungshaltung, jeden Gegner aus dem eignen Stadion zu schießen.

Mit dem Pokalspiel gegen Schalke 04 liegen vor dem Effzeh noch sechs Heimspiele bis zur Winterpause. Zeit genug also, um auch in Müngersdorf auf einen aufstiegstauglichen Punkteschnitt zu kommen. Zwar läuft beim 1. FC Köln nach der Halbzeit der Hinrunde längst noch nicht alles perfekt. Dass der Effzeh trotzdem Tabellenführer der 2. Liga ist, zeigt, dass die Mannschaft auf dem richtigen Weg zu sein scheint.

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