Simon Terodde und Jhon Cordoba trafen im Hinspiel zusammen fünfmal gegen Dresden. (Foto: Mika Volkmann)

Cordoba und Terodde: Die neue Doppelspitze des Effzeh

Horn sieht großen Nutzen in der Doppelspitze

Contents

Horn lobt Umstellung auf zwei Spitzen

Am Samstag wurde sichtbar, dass beide Stürmer gut zueinander passen können. „Das hat gut geklappt“, sagte Terodde am Sonntag, ehe sich der Stürmer mit seinem neuen Sturmpartner und den Mitspielern in den Karneval stürzten. Dagegen hatte Torhüter Timo Horn bereits unmittelbar nach dem Spiel die Umstellung im Angriff belohnt und für gut befunden. „Wir haben nach Hamburg viel gesprochen, der Trainer hat sich ein neues System einfallen lassen – mit zwei Stürmern. Dadurch konnten wir mehr Druck aufbauen“, lobte Horn und hob auch heraus, dass über links Jonas Hector und vor allem über rechts Marcel Risse ihre Stärken in der Offensive zeigen konnten. „Cello hat immer wieder starke Bälle in die gefährlichen Räume gespielt, dafür ist er bekannt. So kannst du dann Chancen kreieren.“ Zuletzt hatte Risse als Rechtsverteidiger auf verlorenem Posten gestanden.

Terodde und Cordoba – das kann beim FC also auch gemeinsam funktionieren. Bislang hatte Markus Anfang das Duo immer nur in Schlussphasen zusammen gebracht, wenn das Team in Rückstand lag. Doch schon in den erfolgreichen Wochen, als Terodde zwölf Tore in sechs Spielen erzielte, hatte man feststellen können: Immer dann, wenn auch andere Offensivspieler des FC den Weg in den Strafraum suchten, hatte der 30-Jährige den nötigen Platz, um sich in die entscheidenden Räume abzusetzen, wo er mustergültig bedient werden konnte. Oft waren dies Serhou Guirassy oder Drexler gewesen. Nun also Cordoba, dessen Entwicklung beim FC nun so richtig in Schwung kommen könnte.

Vier Ligatore und ein weiteres im Pokal gegen Schalke hat der Kolumbianer nun schon auf dem Konto. Sollte der 25-Jährige an die Leistung von Dresden anknüpfen, dürften in dieser Saison noch einige dazu kommen. Der Effzeh hatte gehofft, dass die Zweite Liga für Cordoba ein Neustart sein könnte nach dem katastrophalen ersten Jahr am Geißbockheim. Das könnte sich nun bewahrheiten. Und auch Terodde dürfte froh sein, wenn er trotz seiner nun 16 Saisontoren (plus vier im Pokal) nicht die ganze Last des Aufstiegsdrucks auf seinen Schultern spüren muss. Gemeinsam könnte das Duo jene Durchschlagskraft erzeugen, die dem FC in den letzten Wochen abhanden gekommen war. Nun müssen sie es aber erst einmal bestätigen.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

simple-ad

This is a demo advert, you can use simple text, HTML image or any Ad Service JavaScript code. If you're inserting HTML or JS code make sure editor is switched to 'Text' mode.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen