Anthony Modeste trainierte seit dem 3. Oktober mit der U21. (Foto: GBK)

Folgen der Modeste-Rückkehr: Zwei Spitzen sind Pflicht

Das Kader spricht für ein 3-5-2

Contents

Das Kader spricht für ein 3-5-2

Der Kader in seiner jetzigen Zusammenstellung kommt am ehesten dem 3-5-2 entgegen, das Trainer Markus Anfang gegen Dresden spielen ließ. Die offensichtlichen Probleme auf den Positionen des offensiven Linksaußen sowie des Rechtsverteidigers konnten behoben werden. Jonas Hector und Jannes Horn links sind ebenso prädestiniert für die einzige linke Flügelposition in einem 3-5-2 wie Marcel Risse und der noch verletzte Christian Clemens rechts. Benno Schmitz erklärte derweil im GEISSBLOG.KOELN, dass ihm die Position als halbrechter Verteidiger in einer Dreierkette entgegen komme (mehr dazu hier). Und so hätte Anfang in einem 3-5-2 viele Problemfelder behoben und gleichzeitig jedem Gegner eine gehörige Aufgabe gestellt, nicht nur die beiden Stoßstürmer zu verteidigen, sondern auch die beiden offensiven Mittelfeldspieler dahinter, die mit Dominick Drexler und Louis Schaub sowie Vincent Koziello spielstark besetzt sind.

Für FC-Coach Anfang bedeutet die Modeste-Verpflichtung eine weitere Aufgabe gekonnter Moderation zwischen den Spielern. Er kann aber gleichzeitig darauf zurückgreifen, dass mit Modeste eine alte Führungsachse wieder fast komplett ist. Timo Horn, Jonas Hector, Marco Höger, Marcel Risse sowie Modeste und Leonardo Bittencourt gehörten in der erfolgreichen Zeit unter Peter Stöger zum engsten Korsett der Mannschaft. Bis auf Bittencourt sind sie nun wiedervereint, und Modeste dürfte schnell auch in der Kabine wieder ein wichtiger Faktor werden.

Veh und Anfang werden Kader neu bewerten

Sportchef Armin Veh kann sich derweil anders orientieren. Um dem Kader noch mehr Flexibilität zu verleihen, wäre ein echter Linksaußen im Kader zwar weiterhin wertvoll, aber nicht zwingend erforderlich. Das Geld für einen solchen Spielertypen dürfte zudem erst einmal in Modeste gewandert sein. Der Geschäftsführer muss sich nun mit seinem Trainer beraten, wie sich die Mannschaft weiterentwickeln soll. Ein 4-1-4-1 passt aktuell nicht mehr zum Kader, das wird einerseits wohl Anfang schlucken müssen, andererseits wird Veh analysieren, an welchen Stellschrauben als nächstes gedreht werden muss – nicht nur in Sachen Neuzugänge, auch bei möglichen Abgängen. Denn dass der FC auf Dauer mit allen fünf Stürmern arbeiten wird, gilt als ausgeschlossen.

“Ich weiß nicht, ob Anthony Modeste mit Simon Terodde vorne zusammenpassen würde”, hatte Kölns Ex-Stürmer Matthias Scherz am Samstagabend erklärt. Nun hat der FC zwei solche Kaliber im Team. Der 16-Tore-Mann Terodde wird sich nicht kampflos die Butter vom Brot nehmen lassen. Der immer besser in Fahrt kommende Cordoba will seine bisherigen vier Saisontore am liebsten wöchentlich ausbauen. Und so wird gerade dieses Duo auch verfolgen, wann Modeste denn nun tatsächlich seine Spielberechtigung von der FIFA erhalten wird. Denn bei allen Überlegungen muss dieser Fakt erst einmal geschaffen werden, ehe Modeste so richtig loslegen kann.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

simple-ad

This is a demo advert, you can use simple text, HTML image or any Ad Service JavaScript code. If you're inserting HTML or JS code make sure editor is switched to 'Text' mode.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen