Salih Özcan spielte in Regensburg auf der Acht für Louis Schaub. (Foto: imago/Janne)

Mit Biss und Glück: Das war gut, das war schlecht

Es fehlte die Ballsicherheit

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Das war schlecht

Dennoch erzielte Regensburg am Freitagabend drei Tore. Der erste Treffer war die Folge der taktischen Umstellung des SSV. In Hälfte zwei agierte der Jahn im 4-3-3, übte so höheren Druck auf Koziello aus und erzwang so auch den Anschlusstreffer. Die Geissböcke ließen fortan mehrere Chancen zu, die zu zwei weiteren Toren führten. Das vermeintliche 2:3 zählte erst wegen eines Handspiels nicht, anschließend wegen Abseits, nachdem Horn bei einem Pfostenschuss machtlos gewesen wäre. Damit blieben die Kölner zwar bei nur einem Gegentor, doch die nicht anerkannten Tore werden für den FC zumindest eine Warnung sein.

Auch, weil Regensburg es in Hälfte zwei so gut machte, dass Köln sich nur noch selten befreien konnte. Von der gewünschten Dominanz war nicht viel zu spüren, weil der Jahn das Tempo trotz des sofortigen 1:3 nach dem Anschlusstreffer bis zum Schluss hoch hielt. Dem Effzeh hätte mehr Entlastung gut getan, auch mehr Ballkontrolle, die in dieser Phase nicht mehr gelingen wollte. Allerdings merkte man in dieser Phase dann doch, dass mit Hector, Schaub, Höger und auch dem inzwischen ausgewechselten Koziello vier ballsichere Spieler fehlten.

Schlecht war es sicherlich nicht aus aktivem Zutun, dass der Franzose verletzt hatte ausgewechselt werden müssen. Schlecht ist es aber sicherlich für den Effzeh, dass nun ein weiterer Spieler, der in der Zweiten Liga den Unterschied ausmachen kann, ausfällt. Zwar dürften Schaub und Höger im kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg wieder am Start sein. Auch Hector könnte noch vor Weihnachten zurückkehren. Doch mehr Ausfälle sollten es in den kommenden Tagen nicht mehr werden. Auch, wenn sich alle Spieler ab dem 22. Dezember erholen und ihre Verletzungen auskurieren können.

So geht es weiter

Weil Union Berlin am Sonntag beim 1. FC Magdeburg nur 1:1 (0:1) spielte, liegen die Geissböcke mit nun 33 Punkten fünf Zähler vor dem Relegationsplatz. Der Effzeh hat sich damit erstmals wieder ein Polster herausgespielt, das man sich am Geißbockheim schon früher in der Saison erhofft hatte. Und weil nun vor Weihnachten mit den Spielen gegen Magdeburg und Bochum zwei Heimspiele anstehen, wollen die Kölner ihren Lauf ausbauen und möglichst noch vor Weihnachten auf 39 Punkte stellen. Nach dann 18 Spieltagen würde sich die Punkteausbeute mehr als sehen lassen.

Doch die Gegner werden unangenehm. Magdeburg zeigte gegen Union Berlin, dass es gegen den Aufsteiger keinen Sieg im Vorbeigehen geben wird. Gleiches gilt für den VfL Bochum, der vor Weihnachten noch einmal alles daran setzen wird, um mit einem Überraschungserfolg in Köln an den Aufstiegsplätzen dran zu bleiben. Das Hinspiel beim VfL ist noch im Gedächtnis des FC. Damals hatte man sich sehr schwer getan und nur mit Glück die Drangphase der Dutt-Elf überstanden, um schließlich mit 2:0 zu gewinnen. Die Heimspiele werden also noch einmal zwei arbeitsintensive 90 Minuten werden.

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