Jubel nach dem 3:1-Sieg in Regensburg. (Foto: imago/DeFodi)

Weiter Zweiter: “Wir haben uns jetzt oben festgebissen”

Das sagten Veh und die Trainer

Contents

Das sind Spieler, die zu Höherem berufen sind

Armin Veh: “Die Art und Weise in der ersten Halbzeit war das dominant. Wir hatten es gut im Griff und konnten unsere Konter gut setzen. Das war souverän. In der zweiten Halbzeit hatten wir etwas Schwierigkeiten mit den langen Bällen, haben es aber trotzdem gut gemacht. Man darf nicht vergessen, dass wir heute sechs Leute nicht dabei hatten. Das vergisst man schnell. Da sieht man, dass wir Tiefe im Kader haben. Das ist auch wichtig. Dass Dominick Drexler getroffen hat, ist wichtig. Wir haben vorne zwei Stürmer, die treffen. Dass wir aber auch dahinter Leute haben, die treffen, ist wichtig. Beim zweiten Tor hat man seine Klasse gesehen. Es ist interessant, wie Karrieren manchmal verlaufen. Drexler hätte schon viel eher oben spielen müssen. Czichos genauso. Wie lange haben die in Erfurt oder Kiel gespielt? Das sind Spieler, die zu Höherem berufen sind.”

Markus Anfang: “Wir wussten, dass Regensburg sehr aggressiv und vorwärts verteidigen würde, aber auch, dass wenn wir die erste Pressinglinie überspielen würden, dass wir dann zu Torchancen kommen. Das haben wir gut gemacht. Wenn du wenig Ballkontakte brauchst und dem Gegner keinen Zugriff gewährst, kommst du hinter die gegnerischen Linien. Wir hätten in der ersten Hälfte noch mehr Tore machen können, aber Regensburg ist immer gefährlich geblieben, hat mit viel Wucht und hohen Bällen nach vorne gespielt. Es war ein Kampfspiel, das noch hätte kippen können, wenn es länger 2:1 gestanden hätte. Das 3:1 war sehr wichtig. Es blieb zwar schwer es zu verteidigen, aber das Quäntchen Glück war auf unserer Seite. Kompliment an meine Mannschaft, wir haben die Zweikämpfe angenommen.”

Achim Beierlorzer: “Man ist enttäuscht, wenn man nach einem so intensiven Spiel mit leeren Händen da steht. Wir haben alles investiert und immer daran geglaubt, das Spiel noch drehen zu können. Dabei war das 0:1 ein Tiefschlaf, den wir eigentlich vermeiden wollten. Da hat man aber die individuelle Klasse der Kölner gesehen. Das kann mit Terodde, Cordoba und Drexler so schnell gehen. Wir haben in der zweiten Hälfte auf 4-3-3 umgestellt, um Koziello besser in den Griff zu kriegen. Das hat auch besser geklappt. Der Anschluss war ein überragendes Tor, dass dann aber gleich wieder Dominick die Situation zum 3:1 riecht und es so stark macht, passt zu ihm. Für uns lief es unglücklich, die Entscheidungen des Schiedsrichters sind nicht unbedingt für uns gefallen. Sonst hätten wir noch mal etwas entflammen können mit unseren Fans.”

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

simple-ad

This is a demo advert, you can use simple text, HTML image or any Ad Service JavaScript code. If you're inserting HTML or JS code make sure editor is switched to 'Text' mode.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen