Jubel über seinen Treffer zum 1:0, Christian Clemens. (Foto: Mika Volkmann)

Rückkehrer Clemens: “Meine Familie hat sich um mich gekümmert”

Clemens über seine Ziele in der Rückrunde

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Was haben Sie sich für die Rückrunde vorgenommen?

Viel spielen und gesund bleiben. Am liebsten würde ich da anknüpfen, wo ich vor meiner Verletzung aufgehört habe. Ich glaube, dass ich davor richtig gut dabei war.

 

Ja, Sie waren vor Ihrem Syndesmoseriss im Oktober in blendender Verfassung: Wie bitter war dann der neuerliche Rückschlag?

Das war natürlich ärgerlich, ist mittlerweile aber abgehakt. Jetzt geht der Blick nur nach vorne.

 

Was hat Ihnen geholfen, um in so einer Situation nicht in ein Loch zu fallen?

Am Anfang ist es immer schwierig, gerade wenn man gut drauf war. Meine Freundin und meine Familie haben sich viel um mich gekümmert. Mit meinem Bruder habe ich viel unternommen. Auch mein Berater war für mich da. Für solche Dinge hat man dann mehr Zeit. Aber die Reha ist natürlich nie schön, da muss man dann einfach durch.

 

Für die ersten Spiele der Rückrunde droht Louis Schaub auszufallen, trauen Sie sich zu, ihn auf seiner Position zu vertreten?

Klar, warum nicht? Da habe ich in meiner ersten Zweitliga-Saison unter Holger Stanislawski auch gespielt. Letztlich spiele ich aber da, wo der Trainer mich aufstellt.

Wir fahren nach Berlin und Aue, um zu gewinnen

Wie fühlen Sie sich jetzt?

Ich fühle mich sehr gut. Natürlich fehlen mir noch noch zwei, drei Prozent. Spielpraxis ist das wichtigste. Gegen Bochum hoffe ich, dass ich wieder ein paar Minuten bekomme. Ein Wettkampfspiel ist mehr wert als 100 Trainingseinheiten.

 

Worauf wird es in den ersten Spielen gegen Union, Aue und St. Pauli ankommen?

Wir wissen, dass es drei wichtige, vielleicht sogar richtungsweisende Spiele sein werden. Es sind unangenehme Gegner und es wird in Berlin und Aue wahrscheinlich eiskalt. Trotzdem wollen wir unser Spiel durchziehen. Wir fahren nach Berlin und Aue, um zu gewinnen. Dann könnten wir uns ein bisschen absetzen. Aber auch wenn wir Punkte liegen lassen sollten, ist die Saison noch nicht zu Ende.

 

Welcher war Ihr schönster Moment im FC-Trikot?

Auf jeden Fall mein erstes Spiel zu Hause gegen Pauli und mein erstes Tor gegen Frankfurt. Diese beiden Momente werden mir für immer in Erinnerung bleiben. Auch der Abpfiff, nachdem wir uns für Europa qualifiziert haben, war so ein Moment, den ich nie vergessen werde.

 

Und Ihr Lieblingsort in Köln?

Zu Hause mit Lisa und meiner Familie. Und natürlich der Dom. Der Dom geht immer. (lacht)

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