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Darum hatten Schumacher und Ritterbach keine Chance

Kommt es zu einer Gegenkandidatur?

Gegenkandidatur von Schumacher und Ritterbach?

In dem Findungsprozess spielte auch eine mögliche Kandidatur von Wolfgang Bosbach eine Rolle. „Wir haben ihn zwei Mal in der Findungskommission getroffen. Einmal im März und einmal im April“, erklärte Wettich. „Es waren beides sehr angenehme Gespräche. Mitte April hat er uns dann gesagt, dass er gerne mit Herrn Schumacher und Herrn Ritterbach als Präsident kandidieren will.“ Doch Bosbach wollte nur dann an der Seite von Schumacher und Ritterbach kandidieren, in einer anderen Konstellation stand er nicht zur Verfügung. Darüber hinaus wollte er nur dann mit dem amtierenden Vize-Duo antreten, wenn der Mitgliederrat das Trio offiziell vorgeschlagen hätte. Doch daraus wurde nichts. „Wir stellen uns an der Spitze des Vereins jemanden vor, der das Know-how hat, ein Unternehmen und Mitarbeiter zu führen“, nannte Wettich einen Grund für die Entscheidung für den Unternehmer Wolf und gegen den Politiker Bosbach.

Obwohl Bosbach nun aus dem Rennen um die Vorstandsspitze ausgeschieden ist, schwebte auch am Dienstag weiterhin eine Gegenkandidatur von Schumacher und Ritterbach über dem Geißbockheim. Zwar hat sich das Duo noch nicht geäußert, ob und mit wem man in einen Wahlkampf eintreten wolle. Doch auch Wettich zeigte sich durchaus der Situation bewusst, dass dem FC ein möglicherweise heißer Wahlkampf bevorstehen könnte: „An dieser Stellte ist die Satzung einfach: Wir haben den Vorstand vorgeschlagen. Eine weitere Möglichkeit, um für die Wahl zu kandidieren, sind die 3000 Unterschriften. Deswegen ist das aus unserer Sicht vollkommen in Ordnung, wenn sie das machen.“

Ich glaube nicht, dass eine Gegenkandidatur gut für den Verein ist

Doch allzu glücklich wäre man im Mitgliederrat mit einer Gegenkandidatur offenbar nicht. Der Mitgliederrat Engelbert Faßbender, der ebenfalls zur Pressekonferenz erschienen war, hatte sich auf diese Frage vorbereitet und extra einen Zeitungsausschnitt des Kölner Stadt-Anzeigers mitgebracht. „Am vergangenen Samstag erschien ein Interview mit Herrn Ritterbach. Da stand, man müsse Ruhe in den Klub bekommen. Dem kann man sich eigentlich nur anschließen“, sagte der Kommunikationsverantwortliche des Mitgliederrats. Wettich betonte zwar, ein offener Wahlkampf bis zum Herbst würde für den Verein keine Handlungsunfähigkeit bedeuten, Entscheidungsprozesse dürften sich aber deutlich schwieriger gestalten und in die Länge ziehen.

„Ich glaube daher nicht, dass eine Gegenkandidatur gut für den Verein ist. Deswegen würden wir uns gerne mit Herrn Schumacher und Herrn Ritterbach zusammensetzen und schauen, ob es eine Lösung für uns alle gibt“, öffnete Wettich die Tür zu einem Dialog mit den beiden noch amtierenden Vizepräsidenten. Für Wettich und den nun offiziell vorgeschlagenen Vorstand gleicht die Situation aber einer Zwickmühle: Denn laut der demokratischen Satzung des Vereins ist es das gute Recht von Schumacher und Ritterbach, eine Gegenkandidatur anzustreben. Zum „Ruhe im Klub“-Appell von Fassbender würde das allerdings nur bedingt passen.

39 Kommentare
  1. major says:

    Eine Gegenkandidatur schlecht für den Verein – Ruhe in den Verein bringen – das können nur diese drei. Alternativlos.

    Wozu dann noch Wahlen? Soll ich mir wieder eine Nacht um die Ohren schlagen, damit in einer tollen SHOW nachts um drei das einzig mögliche Ergebnis gewählt wird?
    Von mir gibt es ein klares „Nein“ und Eure Wahlbestechung (Hoodie? Topflappen? Graupenkocher?) findet ihr als Asche im Abfalleimer vor der Arena.

    Maht et jood und Danke für nix. Euch hilft doch nur noch beten.

  2. ingman says:

    Ich finde diese Reaktionen hier echt überzogen….und @major
    wer Fan-Artikel seines Vereins verbrennt…sollte sich vielleicht lieber einen anderen Verein suchen….vielleicht die Bayern….die sind immer oben dabei….und da schlagen ja die Miglieder die Vereinsbosse…..deswegen stehen da auch alle 4 Jahre 400 Personen zur Wahl….und die Mitgliederversammlungen dauern 14 Tage….sorry….

    Ironie aus…..

    Die haben sich doch wirklich alle zusammen einen Kopf gemacht….alles nach der Satzung….man möchte versuchen MR und den Tünn mit einzubeziehen….es läuft doch alles vernünftig….man sollte jetzt versuchen…wirklich Ruhe reinzubekommen….und eine vernünftige Planung für die Bundesliga hinzubekommen….ich habe als Fan seit 1976 schlimmere Sachen erlebt…als nur ein Team für die Präsidents haft zur Wahl zu haben…..kommt doch mal langsam wieder runter….Mann ey…..es geht um unseren FC….und mein Verein ist das solange bis ich in die Urne gebröselt werde…..

    Es wird niemals alles 100 % rund laufen….es wird nie irgendjemand es jedem recht nachen können….
    Aber das was heute auf der PK gesagt wurde…z.B. mit digitaler Trainingsüberwachung….Stadionneubau…Investoren usw. war doch alles schlüssig…..
    Irgendwann muss man auch einfach mal aufhören mit Steinen zu werfen….
    Bitte nicht missverstehen…ist kein persönlicher Angriff….nur…eine Meinungsäußerung….

    • OlliW says:

      Wahre Worte!
      Unruhe wird es immer geben, sobald es zwei Meinungen gibt. Bei Präsidium, GA, MR, Mannschaft, Sportvostand, 100.000+ Vereinsmitgleidern und Beirat KANN es keine dauerhafte Ruhe geben. Genau das wäre undemokratisch. Es wäre eine Diktatur, die (ironischer und idiotischerweise!) dem alten Vorstand nicht nur hier vorgeworfen wurde.

    • Gerd Mrosk says:

      Ne gute Meinungsäusserung Wenn es denn so kommt,das kein 2.Team antritt,ist es zwar schade,aber eben auch nicht zu ändern.Letztendlich bleiben uns doch als Fans immer die Hände gebunden,es sei denn hier drunter befindet sich jemand,der sich zutraut zu kandidieren,der das know how hat 3000 Autogramme zeitig zu generieren.Ich versteh den major ja ein grosses Stück weit,bin andererseits aber überzeugt davon,das es mir persönlich nicht weiter hilft gegen vollendete Tatsachen zu lamentieren.Ja,wenns mir zuviel wird müsste ich mir ne andere Leidenschaft oder gar nen anderen Verein suchen.Wird es aber nicht.Wie heissts so schön?Nicht ärgern nur wundern.Ich bin froh und stolz ein waschechter Kölner zu sein,bin froh das ich mich früh,etwa mit 7 Jahren ins Stadion getraut hab (1968),bin wiederum stolz das ich diesen Verein mit den ganzen „Figuren“ ausgehalten habe.Ich leide und bin immer wieder glücklich über die ganzen Darbietungen und ich nehme es wie es kommt ,denn ich bin so geerdet ,das ich weiss,das ich als kleiner Fan es so nehmen muss,weil ich mich genau diesem Verein hingegeben habe.Ein feiner Klub,ein besonderer Klub,bestimmt nicht der Klub mit den besten Funktionären,Managern,Räten,Sponsoren,Trainern oder Spielern,aber es ist MEIN Klub und er wird es immer sein…..genau ingman,bis in die Urne.

      • ingman says:

        Ich wurde bei einem Köln Besuch im Jahre 1976 einfach mitgezerrt ins Stadion.
        Für mich als damals 10 jährigen Bengel ein bleibendes Erlebnis, seit dem vom FC Virus infiziert und das ändert sich auch nicht mehr ;-)

      • major says:

        Gerd, das ist und bleibt auch MEIN Club, aber nicht mehr mein VEREIN ;)

        Ich stand öfter beim Training und hörte wie die Autogramme bei eBay vertickt werden sollen, ich hab am Sonntag auf dem Rasen gestanden, gesehen, wie der Rasen geklaut wurde, die Tore demoliert, aber das machte keiner mehr aus Übermut und Freude über den Aufstieg.
        Inmitten dieser Selfies mit zerstörtem Tor und Rasenstücken fragte ich mich: „Was mache ich eigentlich hier?“
        Da fiel mir auf, daß ich längst wie ungefähr 100.000 andere Mitglieder innerlich gekündigt habe. Trotzdem bleibe ich nicht zuhause wie die, sondern gebe brav noch mal meinen Widerspruch gegen diese Vereinsdemokratie kund und dann war es das.

        Ich werd‘ Edelfan vor’m Fernseher wie der Heinz, nit nix was am Hut, vor allem nicht mit der Vereinsmeierei um Müllermacher-Römerbach oder wie sie alle heißen.
        Ich bin müde. Sollen die Tordemolierer und Rasenklauer den Verein zu dem machem, was sie wollen, sollen sie Busse überfallen oder Schlägereien anfangen. Das hat alles nichts mehr mit dem Fußball zu tun, den ich seit 1972 kenne. Insofern gut, daß auch der künftige Vorstand damit nichts zu tun hat.

        • Gerd Mrosk says:

          Ich weiss ja wats de meinst wir sind Gott sei Dank zu alt für solche Werte ,wie sie heute gelebt werden ,egal ob das jetzt son Jungspund liest und mächtig überheblich abgehoben findet.90 % laufen z.B. in die Süd,weil Süd eben billig und nicht West ist,6 % ! gehen wohl zur Wahl,halt stopp,könnten paar mehr werden ,weil es ja kein Sonntagsfahrverbot gibt,um …ja..warum….sich einlullen zu lassen grösstenteils,oder das zweifelhafte Privileg zu geniessen dabei statt nur daneben sein zu dürfen,weil man sich ja mit ner Mitgliedschaft eingekauft hat.

        • Määtes says:

          Wundere mich, dass ihr immer die gute alte Zeit so verherrlicht…wo es doch Ende der 70er, 80er bis Mitte der 90er an allen Ecken in Deutschland gescheppert und gequalmt hat – auch in Müngersdorf! Und die Vereinsführung war sicherlich auch nicht fehlerfrei…

    • major says:

      ingman, worüber diskutieren wir eigentlich? Jeder Diskurs ist wunderbar, wenn er denn über Alternativen geführt werden kann.
      Hier gibt es keine, also brauchen wir auch nicht zu diskutieren.
      Wenn der Ruf nach Wahlmöglichkeiten als „Unruhe“ ausgelegt wird, dann hat man das Prinzip nicht verstanden oder ist sogar dagegen. Wer eine „demokratische Ruhe“ ohne große Kandidatenauswahlwill: Nordkorea.

      Der „Mitgliederrat“, der faktisch von einer Minderheit der Mitglieder gewählt wurde, hat den neuen Vorstand bestimmt. Das ist für mich nicht akzeptabel und auch nicht duldbar.
      Jetzt „Demokratie muss man wagen“ aus dem Mund des einzigen Kandidaten, das ist doch genauso Hohn wie nach 30 Minuten Stühle für die Journalisten zu verlangen. Sitzungspsychologie für Anfänger…

      Für mich sind die Kandidaten erst gar nicht diskutabel, auch wenn natürlich die nichts dafür können, daß es keine Alternative gibt, ebenso wenig für den Wahlmodus „Team“. Meine fachliche Kritik an den Kandidaten habe ich schon von mir gegeben.

      Vielleicht ist es auch dem Verein (und ich meine uns alle) vorzuwerfen, daß man das mit sich machen lässt und keine Alternativen aufgestellt werden. Bei 106.000 Mitgliedern sollte das eigentlich machbar sein…ist es aber nicht. @NICK schrieb dazu gestern, wie Jahreshauptversammlungen ablaufen, daß das immer nur ein winziger Bruchteil diesen Vorstand wählt.

      Aber auch das gehört zu meiner Meinung dazu, daß ich im September, sofern da meine Kritikpunkte noch bestehen, mein „Nein“ abgeben werde und dann umgehend den Verein verlasse, ohne Judasprämie. Das hat nichts mit sportlicher Entwicklung oder Spielern zu tun, sondern NUR mit dem VEREIN, der einfach nicht mehr meinen Ansichten entspricht.
      Fan der Mannschaft werde ich bleiben, FC e leeve lang, aber nicht mehr mit diesem schrägen Verein.

        • major says:

          Gutes Argument. Aber ich bin Fußballfan, kein Vereinsfan.
          Irgendjemand mag ja auch Hasen, ohne welche zu züchten.

          Fremde Mannschaftsbusse überfallen…Stadion demolieren, Zaunfahnen runterreissen, weil die Meinung nicht passt und Schlägereien deswegen anfangen..wenn das zu „ALLES“ gehört, dann nicht.

      • Robert Schneider says:

        Selten so einen Quatsch gelesen wie hier wo dem Mitgliederrat die demokratische Legitimation entzogen werden soll. „Schweigen heißt Zustimmung“ heißt ein alter Grundsatz wer nicht zur Mitgliederversammlung kommt um seine Stimme abzugeben ist selbst schuld. Übrigens trotz der ganzen „Judasprämien“ wie du sie selbst bezeichnest und die vom alten Vorstand ausgelobt wurden um die Wahlbeteiligung zu steigern („hoodiiieees!“).

    • Boom77 says:

      In China ist es auch vergleichsweise ruhig. Dennoch wollen wir keine „Regierungsbildung“ wie dort, oder? Oder um es mal auf den Fußball runter zu brechen. Am ruhigsten ist es bei RB Leipzig. Vielleicht sollten wir dann dieses Konzept verfolgen? Wenn Ford uns kauft, müssten wir nicht mal den Vereinsnamen wechseln. Wir hießen halt dann 1. Ford Club Köln… Mangels Präsidentenwahlen wäre es wenigsten ruhig.

  3. Tibu says:

    Wir sind halt eher eine indirekte Demokratie. Wir wählen den Mitgliederrat. Die schlagen einen neuen Vorstand vor. Vielleicht kommt es ja zur Kampfkandidatur. Wir hatten und werden noch so viel Unruhe im Verein haben da werden wir das auch überleben. Ich vertraue dem Findungsgremiun und finde das hört sich alles vernünftig an. Demokratie heißt nicht immer das jeder bei allem ein direktes Mitspracherecht hat…so was kann auch schonmal in die Hose gehen siehe Brexit…

  4. Max Moor says:

    Köln an Samuel Owosu dran . Ghanaer , 23 Jahre und mit 7 Toren + 10 Vorlagen dazu schnell . Das wäre mal was , statt diesen Clemens oder auch diesen schwachen Kainz auf LM . Ich hoffe vernünftige kommen und Owosu wäre so einer wie Bebou der von Hannover nun wechselt bzw. Trarore von MG . Es muss endlich schneller werden und die lahmen Gäzle sollen gehen zu Bochum oder Wacker Burghausen !!!

  5. OlliW says:

    Ihr müsst euch schon entscheiden… Neue Leute in der Führung oder die alten Zöpfe behalten.
    Warum eine Wahl, wenn man die alten Zöpfe abschneiden will? Alle wettern dauernd gegen Tünn und den alten Vorstand und wollten gar unter Androhung des Vereinsaustritts keinen Bosbach. Haken dran. Also, was nu?
    „Unruhe“ ist so ein beliebtes Schlagwort geworden, das schnell fällt, wenn etwas irgendwem nicht genehm ist. Ob es wirklich unklug wäre, wenn Tünn und MR mit einer Nur 3 eine Gegenkandidatur aufstellen, sei dahingestellt. Demokratisch und im Sinne der Satzung wäre es. Es würde die Sache in jedem Fall medial „unruhiger“ machen und man wüsste wirklich erst am 8.9. was Sache ist. Wir haben doch schon den Mitgliederrat gewählt. Der darf kein zweites Trio nominieren. Müssen wir wohl mit leben. Es sollte darum gehen, ob wir uns die drei vorstellen können und Tünn, Ritterbach (sowie Poldi) in anderer Funktion. Klingt doch gut…

  6. Karl Heinz Lenz says:

    Zu viele Köche verderben den Brei. Der FC leistet sich ein Zuviel an Gremien, die alle etwas zu sagen haben wollen. Vorstand und Mitgliederrat kämpfen darum, wer das eigentliche Sagen hat. Dazu noch Aufsichtsrat, Gemeinsamer Ausschuss und jetzt noch den Sportbeirat unter Dr. Jacobs. Ach ja, und dann noch die beiden Geschäftsführer, die die eigentliche Arbeit machen. Der Trainer hat sowieso nichts zu sagen und die Mitgliederversammlung

  7. Karl Heinz Lenz says:

    … erst recht nicht. Die darf nur abnicken. Es sei denn, wenn es Vereinsmitglieder gibt, die sich den Kraftakt zutrauen, 3000 FC-Mitglieder persönlich aufzusuchen und diese zur Unterschrift unter einen alternativen Wahlvorschlag zu bringen. Wie sollen das normale Vereinsmitglieder organisatorisch stemmen? Ich kenne bis jetzt keinen Verein, in dem es den normalen Mitgliedern praktisch unmöglich gemacht wird, Vorschläge zur Wahl des Vereinsvorstand zu machen. Und die sich dann noch sagen lassen müssen, dass sie „Unruhe“ stiften.

    • Robert Schneider says:

      Das ist Quatsch weil jedes normale Vereinsmitglied auch in den Mitgliederrat kann und von dort aus Vorschläge unterbreiten kann. Völlig unbekannte Familienväter sitzen da teilweise drin Handwerker oder ehemalige Fußballerinnen. Vorschlag für diese Satzung kam übrigens vom alten Vorstand also von Toni und Markus und Spinner.

  8. Gerd Mrosk says:

    Kommt doch drauf an wer wo was zu sagen hat und in welchen Fragen Karl Heinz
    Klar,kommt dieses Kompetenzteam ist entweder das auf Dauer das eine Team zu viel oder zumindest der GF Sport namens Armin Veh.Es ist doch aber nun mal völlig legitim alles auf links zu drehen ,wenn man neue Strukturen schaffen will.Aber schreib weiter nach MV ist dir die Taste abgebrochen…

  9. Gerd Mrosk says:

    Zugegeben ,das mit der Unruhe ist wohl ein netter 1.Versuch den eigenen Vorschlag durchzudrücken,aber eben auch nicht mehr.Das es zu dieser Satzung gekommen ist lieber Karl Heinz ist auf unserem Mitgliedermist gewachsen

    • major says:

      Gerd, wie @NICK gestern schrieb: da kommen von 106.000 Mitgliedern gerade mal 6000, wenn es Hoodies gibt, sonst nur ein Fünftel und von denen bleiben auch weniger als die Hälfte, wenn nachts die wichtigen Abstimmungen kommen. Da hätte längst Briefwahl eingeführt werden müssen (erfahrungsgemäß hat man da 10-15% Beteiligung) – wurde aber nicht, aus gutem Grund. Der Trick mit der Beschlußfähigkeit einer Minderheit ist ja seit ’33 bewährt und deshalb ist diese „Vorstandswahlshow“ auch keine Legitimation, sondern eine Machtergreifung.

      Diese Satzung ist nicht auf „unserem“ Mist gewachsen, sondern auf derer, die ihren Arsch hochbekommen haben. Den Schuh ziehe ich mir also nicht an, ich war dagegen, aber aus komplizierten Gründen, die nachts keiner mehr hören will. Juristisch einwandfrei, moralisch bedenklich, aber kein Beinbruch. Macht meine Brötchen nicht weniger knusprig .

  10. Hermann says:

    Bei mir hat sich ein Gefühl wie in der Politik eingestellt, das ich einfach nicht mehr sagen kann wen ich an den Zügeln sehen will. Ich glaube ich würde mich am besten finden….;)

    Ich bin kein großer Freund von unternehmerischer Kompetenz an der Spitze. Diese bewegen sich zu oft in einem Kontext in welchem das wirtschaftliche Priorität hat. Ohne wirtschaftliche Kompetenz geht es aber eben auch nicht, man darf aber nicht vergessen das wir es in erster Linie mit einem Fussballverein zu tun haben, der durch Emotionen im Leben steht und nicht durch wirtschaftliche Interessen der Mitglieder, welche aber natürlich ein Interesse am sportlichen Erfolg haben, welcher nur durch gesundes wirtschaften möglich ist. Für mich ein schwieriges Spannungsverhältnis.
    Man kann es als wohltuend ansehen das Spinner und Wehrle den FC wirtschaftlich haben gesunden lassen, solche hängen sich dann aber an die Option des Anteilsverkaufs, weil in Ihrer Welt ist es zulässig für den wirtschaftlichen Erfolg teile seiner Identität zu verkaufen. Es ist ihre Natur so zu ticken.

    Wo wir gerade beim ticken sind; wie müssen Schuhmacher und Ritterbach ticken, wenn sie der Meinung sind das sie in den letzten Jahren so eine gute Figur gemacht haben, das sie noch eine Zukunft in ihrer Position in diesem Verein haben? Vor allem wie muss man ticken das man meint der Königsmord an Spinner hätte sie nach vorne gebracht? Wissen diese beiden denn nicht das man den Verrat liebt, aber den Verräter hasst?

    „Ihr, die Ihr da eintretet, lasset alle Hoffnung fahren“ sollte auf dem Willkommensschreiben der neuen FC Mitglieder stehen anstatt „Du bist FC“ Denn welche Hoffnung darf man hegen, wenn dem, von den Mitgliedern auf demokratischer Basis gewählte, Mitgliederbeirat so ein eitler Selbstdarsteller vorsteht wie Müller-Römer? Also wenn die Mitglieder bestimmen dürfen, kommt also so etwas dabei herum….Gott steh uns bei…

    Wenn ich sehe wer den Verein führen soll oder kann, schwanke ich zwischen Gleichgültigkeit und Ekel.

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