Achim Beierlorzer setzt auf das Kollektiv. (Foto: GBK)

“Aktuell sehe ich rund 20 Spieler für die Startelf”

Beierlorzer nennt seine Führungsspieler

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Beierlorzer nennt seine Führungsspieler

Wie entwickelt sich denn die Suche nach einer Stammelf?

Aktuell sehe ich rund 20 Spieler, die in der ersten Startelf im August stehen könnten. Das ist auch gut so.

Die ersten Hinweise werden die nächsten Testspiele geben. Wird sich dann auch die Hierarchie weiter formen?

Ich nehme die Mannschaft mit vielen Führungsspielern wahr. Ich könnte Ihnen jetzt sechs, sieben Spieler aufzählen…

Zum Beispiel?

Zum Beispiel Jonas Hector. Zum Beispiel Marco Höger. Oder Rafael Czichos, Dominick Drexler, Timo Horn und Tony Modeste. Zum Beispiel Marcel Risse und Florian Kainz in der Art und Weise, wie sie es machen. Und wenn ich an Jhon Cordoba denke, ist er aufgrund der Sprachbarriere zwar kein Führungsspieler. Aber mit der Art und Weise, wie er unterwegs ist, hat er sich ein Standing erarbeitet, mit dem er voran geht. Wir haben tolle Charaktere in der Mannschaft, und deswegen bin ich mir sicher, dass wir es als Trainerteam schaffen können, mit der richtigen Kommunikation die Spieler für unseren Weg zu begeistern.

Nimm das professionell an, es ist deine Karriere!

Haben Sie gespürt, dass es ein Problem war, als Sie Jannes Horn mitteilen mussten, dass der in der U21 spielen muss? Schließlich kann es auch noch andere Spieler treffen.

Nein, überhaupt nicht. Es ist unsere Verpflichtung, einem Spieler zu sagen: Du kannst, in dem Wissen, dass Jonas Hector vor dir steht, nicht hinnehmen, noch ein weiteres Jahr nicht zu spielen. Wir müssen Spielern aufzuzeigen, welcher Weg für sie der beste ist. Ich habe ihm gesagt: Nimm das professionell an, es ist deine Karriere! Das gehört dazu, wenn wir Spieler entwickeln wollen. Dazu haben wir auch eine Verpflichtung gegenüber dem Verein als Wirtschaftsunternehmen.

Wie wichtig sind die beiden Spieler, die noch dazu kommen sollen?

Sehr wichtig, weil wir keine Spieler holen, die uns nur in der Breite verstärken, sondern auch Startelf-Potential haben sollen. Wir haben in der Bundesliga zu bestehen. Da brauchen wir Spieler, die sich im Konkurrenzkampf beweisen und, wenn sie nicht in der Startelf stehen, an demjenigen kratzen, der auf ihrer Position aktuell vorne ist. Jeder muss wissen: Er darf sich keine Schwächen leisten, er muss sein Top-Niveau abrufen, um zu spielen.

Mit Timo haben wir eine klare Nummer eins

Das gilt ja nicht im Tor. Timo Horn ist die klare Nummer eins. Eher dahinter scheint es so, als solle einer der Youngster perspektivisch Thomas Kessler als Nummer zwei verdrängen.

Timo Horn gehört zu den Top-Bundesliga-Torhütern. Das hat er schon bewiesen. Mit ihm haben wir eine klare Nummer eins. Mit Kess haben wir eine erfahrene Nummer zwei, die da ist, wenn Timo sich verletzen würde. Und er hat die Aufgabe, dass er die Top-Talente mit heranführen soll. Er muss sich topfit halten, auf der anderen Seite müssen wir Brady Scott und Julian Krahl so weit bringen, dass sie auf dem gleichen Level wie Kess sind.

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