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Transfer-Gerücht: FC interessiert an teurem Mexiko-Talent?

Will der FC Ellyes Skhiri?


17. Juli 2019

Der Spieler

Laut Express hat der 1. FC Köln die Fühler nicht nur nach Marvelous Nakamba, sondern auch nach Ellyes Skhiri von HSC Montpellier ausgestreckt. Der defensive Mittelfeldspieler soll in den Fokus gerückt sein, weil das Werben um Nakamba vom FC Brügge offenbar in einer Sackgasse gelandet ist und der Simbabwer zu teuer werden könnte. Skhiri spielt aktuell beim Afrika-Cup für sein Heimatland Tunesien. Der Marktwert des 24-Jährigen beläuft sich laut transfermarkt.de auf zwölf Millionen Euro. Der Vertrag des 1,85 Meter großen Sechsers endet in einem Jahr im Sommer 2020.

Die Situation

Am Mittwochabend um 21 Uhr spielt Skhiri mit Tunesien gegen Nigeria im Spiel um Platz drei des Afrika-Cups. Der 24-Jährige gehört zu den Stammkräften der Nordafrikaner. Bei seinem Heimatklub Montpellier, aus dessen Jugend er stammt und wo er im März 2015 sein Profi-Debüt gab, gehört er ebenso zu den Leistungsträgern und kommt bislang auf 133 Pflichtspiele in der Ligue 1 sowie in den Pokalwettbewerben. Der in Frankreich geborene defensive Mittelfeldspieler hat eine Vertragsverlängerung in Montpellier bislang abgelehnt. Seine Zukunft ist unklar, HSC könnte nur noch in diesem Sommer oder im kommenden Winter eine Ablöse für den Tunesier generieren.

GBK-Einschätzung

Ob das Gerücht um Skhiri nur eine Ablenkung ist, um im Nakamba-Deal den Druck zu erhöhen, oder ob umkehrt das Nakamba-Interesse nie so hoch war, dafür im Hintergrund am Skhiri-Deal gearbeitet wurde, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Sicher ist: Die Verpflichtung von Skhiri würde zunächst überraschen, da der Tunesier eigentlich in einem für den FC kaum erreichbaren Segment auf dem Transfermarkt gehandelt wird. Das gilt jedoch auch für Nakamba und zeigt letztlich, dass die Geissböcke darum bemüht sind, auf der Sechs einen qualitativen Quantensprung zu machen und dafür bereit sind auch finanziell an die Grenzen des Machbaren zu gehen. Das zeugt von der Überzeugung, dass die Sechs in der kommenden Saison zu einer Schlüsselposition beim FC werden könnte. Sportchef Armin Veh ist offenbar gewillt, auf dieser Position einen Coup zu landen. Beide gehandelte Spieler würden als solcher gelten. Und deswegen sind beide so schwer umzusetzen.

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