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Transfer-Gerücht: FC interessiert an teurem Mexiko-Talent?

Die nächste Runde im Nakamba-Poker


15. Juli 2019

Beim 1. FC Köln ist es ruhig geworden um potentielle Neuzugänge. Die Diskussionen um Kevin Wimmer laufen zwar weiter, doch das Trainingslager in Donaueschingen hat keine neuen Erkenntnisse gebracht, wann die Geissböcke den nächsten Vollzug melden könnten. Marvelous Nakamba gilt weiterhin als erste Wahl auf der Sechs. Nun kehrt der 25-Jährige vom FC Brügge aus seinem Sonderurlaub zurück. Ob das zu einer Veränderung im Poker um den defensiven Mittelfeldspieler führt?

„Der Transfermarkt ist wenig in Bewegung“, sagte Armin Veh unlängst und verwies auf den Umstand, dass nach den ersten Aktivitäten der Klubs, die bereits von langer Hand vorbereitet worden waren, nun die Zeit des Abwartens eingeläutet wurde. Das wird sich erst wieder ändern, je länger die Vorbereitungen auf die neue Saison laufen. Wenn Spieler in ganz Europa erkennen, dass die Chancen auf Einsatzzeiten bei ihrem aktuellen Klub gesunken sind, und wenn Vereine realisieren, dass sie doch noch auf der einen oder anderen Position nachbessern müssen.

Beim FC ist man sich seit Monaten darüber einig, auf welchen Positionen nachgebessert werden muss. Das dürfte sich in den kommenden Wochen auch nicht mehr verändern. Ein Innenverteidiger und ein Sechser sollen noch kommen, und Marvelous Nakamba ist der Wunschspieler im defensiven Mittelfeld.

Nach seinen Auftritten beim Africa Cup war Nakamba vom FC Brügge bis Ende der vergangenen Woche in den Sonderurlaub geschickt worden. Am Montag wird der 25-Jährige in Belgien zurückerwartet. Dann soll es, so heißt es, ein Gespräch zwischen den Klub-Bossen des belgischen Meisters von 2018 und dem Spieler mit dessen Berater geben. Wird Nakamba dann auch offiziell seinen Wechselwunsch hinterlegen, den er bereits öffentlich formuliert hatte, indem er den 1. FC Köln zum Verein seiner Zukunft erklärte? Oder wird es am Ende nur eine Frage des Geldes sein, welcher Klub die höchste Ablöse und das höchste Gehalt wird zahlen können?

Dann wäre der FC bekanntlich in einer ungünstigen Position, sind der internationalen Gerüchteküche zufolge doch weitaus zahlungskräftigere Klubs, unter anderem aus der Premier League, ebenfalls an Nakamba interessiert. Armin Veh betonte, man sei zwar nicht bereit, ein finanzielles Risiko einzugehen. „Wir werden uns an den Rahmen halten, der uns als Budget zur Verfügung steht.“ Darüber hinaus hofft man am Geißbockheim aber, Nakamba auch unabhängig möglicher eigener Verkäufe verpflichten zu können. Allerdings haben sich Veh und sein Co-Geschäftsführer Alexander Wehrle längst darauf verständigt, dass zusätzliche Einnahmen durch Spielerverkäufe sofort wieder in den Kader fließen sollen. Somit könnte es auch eine Frage des Timings werden: Kann der FC zunächst durch den Verkauf eigener Spieler sein Budget erhöhen, ehe Nakamba eine Entscheidung trifft? Nach der Rückkehr des Simbabwers dürfte nun zumindest Bewegung in die Personalie kommen.

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