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Transfer-Gerücht: FC interessiert an teurem Mexiko-Talent?

Akpoguma ein Kandidat im Zentrum


25. Juni 2019

Der Spieler

In der Innenverteidigung sucht der 1. FC Köln bekanntlich nach einem potentiellen Leistungsträger neben Jorge Meré. Ein Kandidat ist offenbar Kevin Akpoguma. Zunächst hatte fussballinfo.net den Namen ins Spiel gebracht. Auch nach GBK-Informationen befasst sich der Effzeh mit dem 24-Jährigen, der in der vergangenen Bundesliga-Rückrunde von der TSG 1899 Hoffenheim an Hannover 96 ausgeliehen war. Der hochgewachsene Verteidiger (1,92 Meter) besitzt im Kraichgau noch einen Vertrag bis 2021, soll von der TSG aber im Falle eines interessierten Klubs keine Steine in den Weg gelegt bekommen.

Die Situation

Beim Effzeh sucht Sportchef Armin Veh unbedingt noch nach einem Innenverteidiger. Neben einem zweiten Sechser ist die Position neben Jorge Meré einer der neuralgischen Punkte in der Transferplanung für den Sommer. Da Rafael Czichos noch nie in der Bundesliga gespielt hat, Lasse Sobiech seine Erstliga-Tauglichkeit noch nicht vollends nachweisen konnte und Frederik Sörensen abgegeben werden soll, gilt die Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers – im Bestfall mit Bundesliga-Erfahrung – als Pflichtaufgabe für Veh. Akpoguma wiederum kam in Hoffenheim bislang nicht so regelmäßig zum Einsatz, als dass er dort unentbehrlich wäre. Der 24-Jährige wurde deshalb nach Hannover verliehen, erlitt dort aber im Februar eine schwere Schulterverletzung, aufgrund der er den Rest der Saison verpasste. Schon vor zwei Jahren hatte sich Akpoguma schwer verletzt, hatte sich während seiner Leihe zu Fortuna Düsseldorf den ersten Halswirbel gebrochen und war lange ausgefallen. Hoffenheim soll nun bereit sein, den Innenverteidiger abzugeben. Sein Marktwert wird auf rund sechs Millionen Euro taxiert.

GBK-Einschätzung

Kevin Akpoguma hat bislang einen typischen Hoffenheim-Weg durchlaufen. Aus Karlsruhe wechselte er 2013 als 18-Jähriger zu 1899, spielte dort zunächst zwei Jahre in der zweiten Mannschaft, wurde dann nach Düsseldorf in die Zweite Liga verliehen, lief 2017/18 insgesamt 17 Mal in Hoffenheims Startelf auf, ehe er in der vergangenen Saison zunächst seinen Stammplatz verlor und dann nach Hannover verliehen wurde, um weiter Spielpraxis zu sammeln. Das gelang wegen der Verletzung nicht, und so könnte die TSG geneigt sein, Akpoguma im Sommer endgültig ziehen zu lassen. Nach GBK-Informationen beschäftigt sich der FC mit dem körperlich robusten, kopfballstarken und nach Hoffenheimer Vorgabe schnellen Verteidiger, der einer der möglichen Kandidaten für den Posten neben Meré und als Konkurrent zu Czichos ist. Ob Akpuguma finanzierbar ist, ist dagegen fraglich, da das Kölner Budget begrenzt ist und die Suche nach einem zweiten Sechser ebenfalls noch läuft. Ins Anforderungsprofil würde Akpoguma allerdings passen und als noch entwicklungsfähiger Spieler ähnliche Phantasie mitbringen würde wie Meré selbst und auch Neuzugang Kingsley Ehizibue rechts in der Viererkette.

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