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Cordoba schließt Abschied nicht aus


21. Juli 2020

Der Spieler

Dass Jhon Cordoba eines der heißesten Eisen im Transfer-Feuer dieses Sommers sein würde, war schon länger klar. Nun hat sich der Kolumbianer zu seiner Situation beim 1. FC Köln geäußert. Der 27-jährige ist durch eine 13 Saisontore bei zahlreichen Klubs in Europa begehrt. Aktuell befindet sich der Stürmer in Barcelona, weil er wegen der Pandemie nicht in seine Heimat Kolumbien reisen konnte.

Die Situation

Dem Radiosender Caracol sagte er nun: „Ich fühle mich momentan sehr wohl in Deutschland, es war eine gute Saison für mich. Aber man wird sehen, was in der Zukunft passiert.“ Und weiter: „Das Ziel war der Klassenerhalt. Wir hatten eine sehr gute Phase. Danach konnten wir aber kein Spiel mehr für uns entscheiden. Die Saison war sehr ungewöhnlich und lang und wir waren im Endeffekt nur froh, dass wir unser Ziel erreicht haben. Wir hoffen, dass es nächste Saison anders laufen wird.“ Ob Cordoba dann aber wirklich noch für den FC spielen wird, ließ er offen: „Wir wissen ja, dass der Transfermarkt lange offen sein wird. Ich habe einen Vertrag in Köln, aber man weiß im Fußball nie, was passiert. Ich bleibe ruhig.“

GBK-Einschätzung

Die Aussagen bestätigen letztlich nur, was längst allen klar ist: Der FC wird sich gewaltig strecken müssen, um den Angreifer mit einem neuen Vertrag zu binden. Der Stürmer wäre töricht, zum jetzigen Zeitpunkt einen Abschied auszuschließen, hat er sich doch in den letzten Monaten zu einem der interessantesten Stürmer der Bundesliga entwickelt. Cordoba befindet sich in der für ihn bestmöglichen Situation: Er fühlt sich in Köln wohl und könnte beim FC einen neuen, hervorragend dotierten Vertrag unterschreiben. Andererseits könnten sich ihm in den kommenden Wochen auf dem Transfermarkt Türen zu anderen Vereinen öffnen, die deutlich größeren Ambitionen folgen als Köln. Cordoba könnte womöglich künftig international spielen und noch einmal mehr verdienen als beim FC. Er hält also alle Karten in der Hand, und dessen ist er sich offenbar auch bewusst. Sein Hinweis, dass der Transfermarkt „lange offen sein wird“, ist daher unmissverständlich: Cordoba wird noch länger warten, wie sich der Transfermarkt entwickelt und welche Angebote auf den Tisch kommen. Erst dann wird er sich entscheiden.

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