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Auch Brügge will Cordoba - Stürmer zu teuer


15. Juli 2020

Der Spieler

Jhon Cordoba wird die Gerüchteküche in diesem Transfer-Sommer wohl noch länger beschäftigen. Der Kolumbianer gilt als einer der begehrtesten aller verfügbaren Angreifer in Europa. Mit seinen 13 Toren hat sich der Stürmer des 1. FC Köln ins Sichtfeld zahlreicher Klubs im In- und Ausland geschossen. Bundesligisten wie internationale Topklubs buhlen längst um den 27-jährigen. Nun ist ein weiterer Klub dazu gekommen.

Die Situation

Wolfsburg und Hertha sollen interessiert sein, englische und spanische Klubs ebenfalls. Nun hat auch ein belgischer Klub seinen Hut in den Ring geworfen – allerdings mit der Folge, dass man sich direkt wieder zurückziehen musste. Vincent Mannaert, Manager des FC Brügge, bestätigte bei SPORT1 das Interesse des belgischen Meisters: „Córdoba ist ein sehr guter Spieler, der sich in der Bundesliga etabliert hat. Es ist richtig, dass wir uns mit ihm beschäftigt haben. Die finanzielle Kluft ist für uns aber leider zu groß.“

GBK-Einschätzung

Ein Wechsel Cordobas nach Belgien hätte auch durchaus überrascht. Zwar hätte der Angreifer dort Champions League spielen können. Doch der Kolumbianer weiß: Entweder bleibt er beim FC, wo er sich wohl fühlt und Bundesliga spielen kann. Oder aber er bekommt jetzt dank seiner überragenden Saison die Chance auf einen richtig dicken Vertrag bei einem Klub, der im Gegensatz zum FC keine Geldsorgen hat. Hertha oder Wolfsburg wären solche Vereine, aber Cordoba wird sich den Luxus erlauben können, noch länger abzuwarten. Das hat dessen Berater Christian Wein schon häufiger betont. Auch FC-Sportchef Horst Heldt erklärte, man habe keine Eile. Das ist freilich eher Taktik als Wahrheit, denn nichts würde Kölns Manager lieber heute als morgen verkünden denn die Verlängerung mit dem Nummer-eins-Stürmer und Publikumsliebling. Doch die FC-Fans müssen sich womöglich auf den Abgang des Angreifers einstellen. Denn klar ist: Sollte ein Klub Cordoba ein teures Gehalt zahlen können, wird auch eine entsprechende Ablöse möglich sein. Deswegen hat Heldt auch schon klargestellt: „Einen Corona-Bonus wird es für ihn nicht geben. Jhon hat seine Qualität, und die kostet.“

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