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Transfer-News: Nächstes Talent vor dem Absprung? Oubella trainiert in Almelo

Bisherige Transfer-Gerüchte


Bisherige Transfer-Gerüchte

Der 1. FC Köln sucht einen neuen Torhüter. In der Verlosung sind bislang Michael Esser und Kevin Broll. Esser ist 32 Jahre alt und war zuletzt die Nummer zwei in Hoffenheim. Nun ist er seit dem 30. Juni vereinslos und damit ablösefrei. Dass er noch nicht beim FC unterschrieben hat, kann zweierlei bedeuten: Entweder ist Esser noch mit anderen Klubs in Gesprächen und wägt seine Optionen ab. Oder der FC hat eigentlich andere Kandidaten im Blick, denn der 1,98 Meter große Keeper wäre wohl ohnehin eher eine Notlösung als Nummer zwei hinter Timo Horn. Dann hätte der Klub eigentlich auch mit Thomas Kessler noch einmal um ein Jahr verlängern können. Realistischer erscheint eher das Interesse an Broll. Der 24-jährige stieg in der letzten Saison mit Dynamo Dresden in die 3. Liga ab und würde die Kriterien eines ambitionierten Torhüters erfüllen, der auf Sicht die Nummer eins werden will, sich aber nach seiner ersten Saison als Zweitliga-Keeper erst einmal hinten anstellen würde. Für Broll jedoch würde eine Ablöse fällig. Ob der FC diese in der Lage wäre zu zahlen, wird sich erst im Laufe des Transfersommers zahlen.

Inzwischen ist verbrieft, dass der 1. FC Köln mit Toni Leistner weiter zusammenarbeiten will – zumindest hat der Innenverteidiger dies in ungewöhnlicher Weise medial öffentlich gemacht. Der B.Z. sagte er nun: „Ich verlasse mich jetzt erst einmal auf die mündliche Zusage von Köln. Deshalb blocken wir noch alle anderen Angebote ab.“ Heißt: Der Verteidiger ist sich mit dem FC einig, es geht nur noch um das Finanzielle zwischen den Geißböcken und Queens Park Rangers. Das ist insofern beachtlich, als dass Leistner nur bedingt seine Bundesliga-Tauglichkeit unter Beweis stellen konnte und die Geißböcke eigentlich kein Geld haben, um für einen Innenverteidiger, der potentiell erst einmal nur Ersatz sein dürfte, eine Ablöse zu zahlen – zumal Frederik Sörensen eigentlich zurückkommen und Robert Voloder aufrücken sollen.

Zahlreiche Gerüchte gibt es auch um Simon Terodde. Der Angreifer kam im Winter 2017/18 zum FC und sollte die Geißböcke vor allem in der Folgesaison wieder in die Bundesliga schießen. Das glückte – doch die Kölner gaben Terodde für dieses eine Jahr Zweite Liga einen Dreieinhalb-Jahres-Vertrag bis 2021. Und das mit einem durchaus beachtlichen Bundesliga-Gehalt von über zwei Millionen Euro jährlich. Dies war der Grund gewesen, warum der Gemeinsame Ausschuss sich damals nicht einig über die Vertragskonditionen war und Armin Veh als Sportchef sich ob dessen echauffierte. Veh kann es heute freilich egal sein, wie viel Geld die Geißböcke an Gehältern zahlen. Doch der FC hat das Problem, dass Terodde sportlich hinter Jhon Cordoba und Anthony Modeste nur noch eine untergeordnete Rolle spielt und eigentlich abgegeben werden soll. Allerdings sind derzeit nur Zweitligisten interessiert – darunter der HSV, Hannover 96, der 1. FC Nürnberg und Fortuna Düsseldorf. Keiner dieser Klubs wird Terodde aber annähernd ein solches Gehalt wie in Köln zahlen können, selbst im Aufstiegsfalle nicht. Daher wird der FC den Stürmer wohl finanziell bei seinem Wechsel unterstützen müssen – wohin es auch immer gehen könnte.

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