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“Standing in der Mannschaft verändert”: Hat Sturm-Youngster die Nase vorn?

Damion Downs und Luca Waldschmidt im Testspiel. (Foto: Bucco)
Damion Downs und Luca Waldschmidt im Testspiel. (Foto: Bucco)

Torjäger dringend gesucht: Nach Davie Selkes Abschied ist das Rennen um die Startelf-Plätze im Angriff des 1. FC Köln offen wie selten zuvor. Damion Downs könnte einer der Profiteure sein, der Youngster genießt intern ein hohes Ansehen.

Damion Downs hätte sich keine besseren Momente für seine ersten beiden Bundesliga-Tore aussuchen können. Erst der 3:3-Ausgleich beim Derby in Mönchengladbach, dann der Last-Minute-Siegtreffer gegen Union Berlin, der den 1. FC Köln zumindest eine Woche länger auf den Klassenerhalt hoffen ließ – Downs sorgte für zwei der wenigen schönen Momente in der Abstiegssaison.

Nun will der 20-Jährige eine entscheidende Rolle im Kampf um den Wiederaufstieg spielen, nach Davie Selkes Abgang zum HSV rücken die Kölner Offensiv-Youngster automatischen in den Fokus. Doch: “Automatisch auf jemanden setzen werden wir nicht, die Jungs müssen sich das im Training und in den Spielen erarbeiten”, betont Lizenzbereich-Leiter Thomas Kessler.

Strubers Stürmer-Suche geht in heiße Phase

Zweieinhalb Wochen bleiben bis zum Liga-Auftakt gegen den HSV. “Wir haben jetzt noch ein paar sehr interessante Testspiele und Trainingseinheiten vor der Brust, vor allem auch im Trainingslager. Da ist jeder der Jungs in der Lage, sich dem Trainer anzubieten”, ergänzt Kessler.

Auch wenn es nur gegen einen Oberligisten, beim 5:1-Erfolg in Siegen, war: In den bisherigen Testspielen hinterließ speziell das Offensiv-Dreieck mit Downs und Tim Lemperle als Doppelspitze vor Zehner Luca Waldschmidt einen starken Eindruck.

Die komplette letzte Saison hat ihm gut getan, in diesem Mix mit vielen Spielzeiten in der U21 und wichtigen Toren in der Bundesliga.

Thomas Kessler

An Waldschmidt dürfte kein Weg vorbeiführen und auch der dynamische Leih-Rückkehrer Lemperle scheint unter Gerhard Struber gute Chancen auf die Startelf zu haben – mit Downs an seiner Seite? Kessler lobt zumindest: “Damion macht das in der Vorbereitung sehr gut.”

Angesichts der Entwicklung des Eigengewächses sehen sich die Verantwortlichen in ihrem Vorgehen, Downs in der vergangenen Saison zwischen Bundesliga und Regionalliga wechseln zu lassen, bestätigt. Der Bereichsleiter erklärt: “Die komplette letzte Saison hat ihm gutgetan, in diesem Mix mit vielen Spielzeiten in der U21 und wichtigen Toren in der Bundesliga. Ich glaube, das hat für ihn das Standing in der Mannschaft ein Stück weit verändert.”

Kessler: “Genau das, was wir uns erhofft haben”

Für letzteres sorgen offenbar auch die aktuellen Eindrücke, die Downs hinterlässt: “Wenn ich ihn körperlich so sehe, hat er eine gute Entwicklung gemacht”, meint Kessler und “würde nicht auf die Idee kommen, dass Damion vor nicht ganz so langer Zeit noch ein Jugendspieler war. Das ist genau das, was wir uns auch erhofft haben.”

Intern, so ist zu hören, sieht man in Downs den Stürmer, der das größte Potenzial mitbringt. Wann er dieses voll abrufen kann, steht womöglich auf einem anderen Blatt. “Am Ende des Tages geht es darum, sich durchzusetzen”, sagt Kessler und ist optimistisch: “Ich sehe ihn insgesamt auf einem sehr guten Weg.”

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