Der 1. FC Köln steht vor der Verpflichtung von Marius Bülter. Die Ablöse, die an die TSG Hoffenheim fließt, könnten die Geißböcke dank eines Eigengewächses zeitnah wieder einnehmen.
Am Donnerstag wird Marius Bülter zum Medizincheck in der MediaPark-Klinik erwartet, so berichtet es der Kicker. Der 32-Jährige wechselt als weitere Sturm-Alternative zu den Geißböcken. Sowohl mit Bülter selbst als auch mit der TSG Hoffenheim ist sich der 1. FC Köln einig – der Deal befindet sich auf der Zielgeraden (der GEISSBLOG berichtete).
Im Gespräch ist neben einem Vertrag bis 2027 plus der Option auf ein weiteres Jahr auch eine Ablöse von knapp einer Million Euro. Bülter, 1,88 Meter groß und in der vergangenen Saison 34,5 km/h schnell, ist noch bis 2026 an Hoffenheim gebunden.
Crystal Palace will Bisseck
Die fällige Ablöse könnten die Kölner bald auf anderem Wege wieder einnehmen – dank Yann Aurel Bisseck. Das Eigengewächs der Geißböcke wird derzeit von Crystal Palace umworben. Kommt es zu einem Transfer, kassiert der FC – wie bei Florian Wirtz‘ Wechsel nach Liverpool – dank des Solidaritätsbeitrags, den das FIFA-Reglement für Ausbildungsvereine vorsieht, mit.
Laut La Gazzetta dello Sport soll der Premier-League-Club bereit sein, bis zu 32 Millionen Euro zu zahlen. Inter sollen für Bisseck 35 Millionen Euro vorschweben – da scheint eine Einigung im Bereich des Möglichen zu sein. Erst vergangenen Sommer hatte der Champions-League-Finalist eine 20-Millionen-Offerte von West Ham United abgelehnt und auf eine weitere Wertsteigerung Bissecks gehofft. Der Plan scheint aufzugehen.
So viel könnte der 1. FC Köln mitverdienen
Dem FC als Ausbildungsverein winkt entsprechend des Solidaritätsmechanismus der FIFA hierbei eine hohe sechsstellige Summe. Bei 32 Millionen Euro wären es rund 800.000 Euro – das dürfte der Bülter-Ablöse schon nahekommen.
Bisseck, der jüngste Bundesliga-Spieler der FC-Historie, war 2007 als Sechsjähriger ans Geißbockheim gewechselt und 2021 – nach mehreren gescheiterten Leihen – nach Aarhus gegangen. Inter zahlte 2023 an die Dänen etwas mehr als sieben Millionen Euro für den Innenverteidiger und dürfte sich nun auf ein sattes Plus freuen, falls Crystal Palace zuschlägt.








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