Der VfL Wolfsburg hat vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln prominente Verstärkung erhalten. FC-Trainer Lukas Kwasniok hofft allerdings, dass „Weltstar“ Christian Eriksen am Samstag noch keine große Rolle spielen wird.
Der Akteur, auf den sich am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena die Blicke richten werden, wird wohl – zumindest bei Anpfiff des Bundesliga-Duells zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln – nicht auf dem Rasen stehen: Christian Eriksen, der sich noch nach Ende des Transferfensters den Wölfen angeschlossen hat.
„Glückwunsch an den VfL, dass sie so einen Weltstar in die Bundesliga bekommen“, drückt FC-Trainer Lukas Kwasniok seine Anerkennung aus, glaubt aber nicht, dass der Däne gegen die Geißböcke bereits entscheidend eingreifen kann: „Er hat ein oder zwei Trainingseinheiten bis Samstag. Deswegen gehe ich davon aus, dass er nicht beginnen wird. Er hat keinen direkten Einfluss auf unsere Vorbereitung.“
Eriksen einst 90 Millionen Euro wert
Eriksen, der in seiner Karriere unter anderem für Ajax Amsterdam, Tottenham, Inter Mailand und Manchester United spielte, war seit dem 1. Juli vereinslos. Zuletzt hielt er sich beim schwedischen Erstligisten Malmö FF fit. In Wolfsburg will sich der 144-fache Nationalspieler, dessen Marktwert zu Tottenham-Zeiten auf 90 Millionen Euro geschätzt wurde, für die WM im kommenden Sommer empfehlen.
„Ein toller Transfer-Coup. Da kann er nächste Woche gleich zeigen, was er draufhat“, sagt Kwasniok mit einem Schmunzeln und hofft, dass seine Kölner die Qualitäten Eriksens nicht umgehend zu spüren bekommen.
Eriksen „kann entscheidende Dinge tun“
Sein Wolfsburger Kollege Paul Simonis schließt zumindest einen Startelf-Einsatz aus: „Ich weiß nicht genau, in welchem Fitnesszustand er ist. Aber er hat letzte Woche schon mit Malmö trainiert und sich auch davor fitgehalten. Nach dem Abschlusstraining entscheiden wir, ob er im Kader dabei sein kann. Anfangen wird er nicht“, so der VfL-Coach. Wenngleich Eriksen „bislang einen guten Eindruck hinterlassen“ habe.
In „ein bis zwei Wochen“ wisse man, „was die beste Position für ihn ist“, ergänzt Simonis und zeigt sich „froh, dass er sich für uns entschieden hat“. Eriksen sei „sehr ballsicher und kann für uns auf dem Platz entscheidende Dinge tun“. Kwasniok und alle Kölner hoffen, dass er dies erst ab der kommenden Woche tun wird.








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