Bislang hat unter Lukas Kwasniok noch kein Nachwuchstalent bei den Profis des 1. FC Köln debütiert. Zwei Sturm-Youngsters dürfen aber darauf hoffen, im Laufe der Saison ihre Chance zu erhalten.
Er war der Pechvogel des Sommers: U19-Meister Youssoupha Niang hinterließ zu Beginn der Vorbereitung einen überraschend starken Eindruck, gehörte zu den Gewinnern der ersten Kwasniok-Wochen. Dann aber musste der Stürmer des 1. FC Köln aufgrund einer Schulterverletzung, erlitten beim mannschaftsinternen Volleyballturnier, aus dem Trainingslager abreisen und operiert werden.
Mittlerweile darf Niang wieder auf den Rasen, wenn auch nur für individuelles Training. „Youssoupha liegt voll im Plan, sogar einen Ticken davor“, sagt Lukas Kwasniok und kündigt an: „Er wird im Verlaufe der Länderspielpause wieder voll bei uns einsteigen.“ Der Trainer freut sich auf die Rückkehr: „Er ist ein sehr guter Junge, der die Tiefe bedrohen kann und uns mit seiner körperlichen Wucht fehlt.“
Yacobi hinterlässt „echt guten“ Eindruck
Da in der vergangenen Woche auch Marius Bülter fehlte, zudem zwischenzeitlich Luca Waldschmidt, durften sich zwei weitere Youngsters aus der U21 bei den Profis präsentieren: Nilas Yacobi und Safyan Toure. Vor allem Yacobi, in diesem Sommer aus dem Nachwuchs des VfL Wolfsburg verpflichtet, hat durchaus Eindruck bei Kwasniok hinterlassen. Einen „echt guten“, wie der Trainer versichert.
„Natürlich fehlt da noch ein bisschen was, auch an Körperlichkeit. Aber er hat gute Moves, Unbekümmertheit und einen Abschluss“, zählt der 44-Jährige die Vorzüge des 18-jährigen Dänen auf. Sollte Yacobi bei der U21 eine positive Entwicklung hinlegen, darf er genau wie Niang auf seine Chance bei den Profis hoffen.
Kwasniok hält die Tür geöffnet
„Es wird immer wieder vorkommen, dass wir Jungs aus der U19 und der U21 dabei haben wollen, ohne dass sie dann gleich dauerhaft bei uns verweilen“, erklärt Kwasniok. Das sei auch einer der Gründe für die Kader-Verkleinerung vor dem Saisonstart gewesen – Platz schaffen für die Talente. „So sieht man die Jungs viel öfter, als wenn du 28 Feldspieler hast und die Tür verschlossen ist.“








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