Wirklich „bis bald“? Rondic-Transfer mit Kaufoption – Debüt gegen Poldi

Imad Rondic könnte den 1. FC Köln dauerhaft verlassen. (Foto: Bucco)
Imad Rondic könnte den 1. FC Köln dauerhaft verlassen. (Foto: Bucco)

Imad Rondic hat den 1. FC Köln am Dienstagabend per Leihe verlassen – und kehrt womöglich auch nicht mehr zurück. Sein Transfer zum polnischen Erstligisten Rakow Czestochowa beinhaltet eine Kaufoption.

In der Vollzugsmeldung am späten Dienstagabend zitierte der 1. FC Köln den gerade nach Polen gewechselten Imad Rondic mit den Worten „bis bald“. Ob es für die Geißböcke tatsächlich zu einem Wiedersehen mit dem Angreifer kommt, ist trotz seines XXL-Vertrags bis 2029 allerdings offen. Denn Rondics Leihe zu Rakow Czestochowa enthält eine Kaufoption.

Der polnische Erstligist hat dies bestätigt. Schlägt Rondic beim Vizemeister der Vorsaison ein, kann sich Rakow die Dienste des Bosniers dauerhaft sichern – worüber die FC-Verantwortlichen ganz sicher nicht traurig wären.

Berg: „Eine Lösung, die nicht beim 1. FC Köln liegt“

Lukas Berg, der Technische Direktor des FC, erklärte am Dienstag noch vor dem Wechsel gegenüber dem GEISSBLOG: „Wir arbeiten jetzt alle weiter daran, dass wir für und mit Imad eine Lösung finden, die nicht beim 1. FC Köln liegt.“

Am Vorabend, als der Transferfenster in Deutschland noch geöffnet hatte, war eine Leihe zum Karlsruher SC an den finanziellen Modalitäten gescheitert: „Am Ende müssen immer alle Parteien zueinander finden. Es ist nachvollziehbar, dass ein Spieler für sich abwägt, auch im Hinblick auf die Liga. Das ist legitim“, so Berg.

Rondics Bundesliga-Gehalt beim FC beträgt 60.000 Euro pro Monat. Rakow Czestochowa kann dem 26-Jährigen womöglich mehr bieten als der KSC. Und das nicht nur aufgrund der Conference-League-Teilnahme: Mit Michal Swierczewski ist ein Unternehmer, der laut Forbes zu den 20 reichsten Polen zählt, der Inhaber des Clubs. Sein Vermögen wurde vor wenigen Jahren auf 370 Millionen Euro geschätzt.

Haaland-Cousin stürmt ebenfalls für Rakow

Ein schwacher Saisonstart hat Rakow auf dem Transfermarkt unter Druck gesetzt. Nach der Vizemeisterschaft in der Vorsaison, nur einen Punkt hinter Lech Posen, ist Rondics neuer Arbeitgeber aktuell lediglich Tabellen-16. der Ekstraklasa, mit sechs Punkten aus fünf Partien.

Der Angreifer, der vor seinem FC-Wechsel im vergangenen Januar 14 Tore in 50 Ekstraklasa-Partien für Widzew Lodz erzielt hatte, soll helfen, Rakow wieder aus dem Tabellenkeller zu führen. Zudem darf sich Rondic auf internationalem Terrain präsentieren, in der Ligaphase der Conference League wartet unter anderem ein Duell mit Rapid Wien und Trainer Peter Stöger.

Sein Debüt dürfte Rondic am Montag nach der Länderspielpause (15. September) gegen Gornik Zabrze feiern – Lukas Podolskis Club. Durchsetzen muss er sich unter anderem gegen Jonatan Braut Brunes, den Cousin von Erling Haaland, der ebenfalls für Rakow stürmt.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

Willkommen im Kommentarbereich des GEISSBLOG!
Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
5 Kommentare
Neueste
Älteste Meistbewertete