Ein Shootingstar des 1. FC Köln weckt Begehrlichkeiten. Said El Mala ist nach seinen fulminanten ersten Schritten in der Bundesliga aktuell in aller Munde. Nun äußert sich sein Berater zu all den Gerüchten um den Dribbelkünstler.
Vereinslegenden, Mitspieler und Fans wähnen Said El Mala bereits auf dem Weg zur A-Nationalmannschaft. Derzeit aber weilt der Flügelstürmer des 1. FC Köln noch bei der U21-Auswahl, um sich nach der überraschenden 2:3-Niederlage gegen Griechenland (der GEISSBLOG berichtete) auf das nächste Spiel in der EM-Qualifikation, am Dienstagabend in Nordirland, vorzubereiten. Danach darf sich der FC wieder auf El Malas Ausnahmetalent freuen. Und offenbar müssen die Geißböcke auch nicht fürchten, dieses Talent zeitnah zu verlieren.
Gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger hat sich der Berater des 19-Jährigen zu den zahlreichen Gerüchten rund um den Shootingstar geäußert. Der Rheinländer, der für die spanische Agentur Footfeel ISM tätig ist und namentlich nicht genannt werden will, stellt klar: „Die aktuellen Berichte, dass die Berater-Seite sich mit Dortmund, Bayern oder Vereinen aus England trifft, sind nicht korrekt.“
„Gibt keinen Grund, den 1. FC Köln zu verlassen“
Sky hatte zuletzt berichtet, dass die Bayern und der BVB an El Mala interessiert seien und der FC darüber bereits Kenntnis habe. Von RTL und ntv wiederum hieß es, El Malas Berater sei sehr aktiv auf dem englischen Markt, ein Transfer in die Premier League im Sommer 2026 sei das favorisierte Szenario.
Offenbar alles Quatsch. El Malas Vertreter sagt zumindest: „Es gibt nach derzeitigem Stand überhaupt keinen Grund, den 1. FC Köln zu verlassen – weder im Winter noch im kommenden Sommer.“ Eine Aussage, die die FC-Fans aufatmen lässt.
Es spricht derzeit nichts dagegen, dass Said auch in der kommenden Saison für den FC aufläuft.
Said El Malas Berater
Der Berater, der sich seit mehr als drei Jahren um Said und dessen älteren Bruder Malek kümmert, appelliert: „Lasst uns das alle erst einmal genießen und die Ruhe bewahren. Said und Malek fühlen sich beim FC und in Köln sehr wohl und haben großen Spaß. Auch die herzensguten Eltern, die mit viel Hingabe und Aufwand die Karrieren ihrer Söhne begleiten, sind glücklich. Die Fans haben ihre Freude, feiern die Jungs. Und Said trägt mit seinen Aktionen zum Erfolg des Teams bei.“
Dass verschiedene Vereine aus dem In- und Ausland den Dribbelkünstler auf dem Schirm haben, will der Spielervermittler nicht verneinen. Er betont aber: „Said und Malek haben bewusst einen langfristigen Vertrag beim FC unterschrieben. Die Zusammenarbeit mit dem Klub und seinen Verantwortlichen um Thomas Kessler und Lukas Kwasniok läuft optimal.“
El Mala geht „in naher Zukunft nirgendwo hin“
Im Sommer 2024 hatte der FC die El-Mala-Brüder für insgesamt 450.000 Euro von Viktoria Köln verpflichtet und direkt wieder nach Höhenberg verliehen. In diesem Sommer unterschrieben Said und Malek noch einmal neue Verträge, gültig bis 30. Juni 2030. „Beide Verträge sind wirklich sehr gut“, sagt der Berater und unterstreicht noch einmal: „Es spricht derzeit nichts dagegen, dass Said auch in der kommenden Saison für den FC aufläuft, zumal der Klub eine sehr erfreuliche Entwicklung nimmt.“
Natürlich sei keine ewige Treue zu erwarten. „Dass Said, wenn er sich so weiterentwickelt, irgendwann den nächsten Schritt machen wird, das weiß jeder. Aber in naher Zukunft geht er nirgendwo hin, sondern bleibt beim FC. Wir halten hier bewusst gemeinsam die Zügel in der Hand“, so die Marschrichtung.
Said ist derzeit für den FC unverkäuflich, so lautet es intern und extern. Es gibt da keine Summe X.
Said El Malas Berater
Da in El Malas Vertrag keine Ausstiegsklausel verankert ist, befindet sich der FC in einer glänzenden Ausgangsposition. Dass keine solche Option verhandelt wurde, erklärt der Interessenvertreter wie folgt: „Said hat bei der U-19-EM für Furore gesorgt und wurde EM-Torschützenkönig, dann erfolge das Angebot aus Brighton. Der FC hat mit der Vertragsverlängerung seine Wertschätzung uns gegenüber sehr stark dokumentiert. Said ist derzeit für den FC unverkäuflich, so lautet es intern und extern. Es gibt da keine Summe X.“
Die Frage sei also: „Was hätte man in den Vertrag reinschreiben sollen? Der FC hat beiden Brüdern ein neues Zuhause geboten und für beide einen sehr guten sportlichen Plan aufgezeigt. Thomas Kessler hat überall Wort gehalten und alles sehr gut umgesetzt. Er versteht und lebt den FC wie kein anderer. Wir wollten mit der Verlängerung auch dem Verein gegenüber ein Zeichen setzen.“ Die Aussagen des Beraters sind ebenso ein deutliches Zeichen.







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